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Markus Feulner

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Markus Feulner Story

KARRIERE

Im Alter von sechs Jahren begann Markus Feulner 1988 beim oberfränkischen SV Pettstadt mit dem Fußballspielen. 1992 folgte für den talentierten Kicker ein erster wichtiger Schritt in seiner noch jungen Karriere: Er wechselte in die Jugend des FC Bamberg, wo er zusammen mit seinem ein Jahr älteren Bruder Jörg spielte. Feulner konnte in sämtlichen Bamberger Jugendmannschaften durch seine fußballerischen Fähigkeiten beeindrucken. Die Scouts des FC Bayern wurden schnell auf den talentierten Mittelfeldspieler aufmerksam und holten ihn 1997 nach München.

Beim FC Bayern, wo er zwischenzeitlich im vereinseigenen Internat lebte, gelang Feulner in der Saison 2000/2001 ein wichtiger Erfolg: Als Mannschaftskapitän gewann er mit den A-Junioren die Deutsche Meisterschaft. Es folgte der Wechsel in den Seniorenbereich. Feulner konnte unter dem damaligen Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld einige Einsätze in der Bundesliga bestreiten und auch in der Champions League über 90 Minuten gegen Racing Lens debütieren. Der endgültige Durchbruch bei den Profis wollte aber nicht gelingen. Der Mittelfeldspieler pendelte zwischen erster und zweiter Mannschaft hin und her. Nach nur zwei Kurzeinsätzen bei den Profis in der Hinrunde der Saison 2003/2004 zog Feulner die Konsequenzen und wechselte im Januar 2004 zum 1. FC Köln. "Es bringt nichts, wenn man die Nummer 25 im Kader ist und ständig nur im Bus sitzt", begründete er diesen Schritt damals.

In Köln bekam es Feulner in zweieinhalb Jahren mit drei Trainern zu tun. Nach einem guten Start unter Marcel Koller lief die Zusammenarbeit mit dem zweiten Trainer Huub Stevens nicht wie erhofft. Über sporadische Einwechslungen kam der Mittelfeldspieler kaum hinaus: "Die Chemie zwischen mir und Stevens hat wahrscheinlich einfach nicht gestimmt." Unter Uwe Rapolder konnte Feulner sich zwar wieder durchsetzen, wurde aber durch eine Verletzung weit zurückkatapultiert: Im Oktober 2005 zog er sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes zu. Ein halbes Jahr musste er pausieren.

Nach dem Kölner Abstieg wechselte Feulner im Sommer 2006 zum FSV Mainz. Dort fand Feulner zu alter Stärke zurück. Beim Wiederaufstieg der Mainzer leistete der Mittelfeldspieler in der vergangenen Saison mit sieben Toren und 15 Vorlagen den entscheidenden Beitrag. Mit einem Kicker-Notendurchschnitt von 2,90 avancierte Feulner zum besten Feldspieler der zweiten Bundesliga.

Jürgen Klopp behielt seinen alten Schützling aus Mainzer Zeiten natürlich genau im Blick. "Markus war unter meiner Leitung schon in Mainz als linker Mittelfeld-Mann in einem 4-4-2 mit 'flacher Vier' der herausragende Mann. Die Ruhe, die Übersicht, die Klarheit seiner Aktionen, der Einsatz von Technik und Tempo - all das hat sich verbessert", sagte der BVB-Trainer anlässlich des Wechsels im Sommer 2009 vom FSV zum BVB.

Dass er in der vergangenen Saison nur neun Mal zum Einsatz kam, bewertet Feulner nicht über: "Ich glaube nach wie vor an meine Stärken und bin weiterhin der Meinung, dass ich mich hier durchsetzen und der Mannschaft mit meinen Fähigkeiten weiterhelfen kann. Aber das braucht einfach seine Zeit. Der BVB ist ein großer Verein mit vielen sehr guten Spielern im Kader, die eine hohe Qualität besitzen."

STÄRKEN

Markus Feulner ist im Mittelfeld universell einsetzbar und kann dort mehrere Positionen spielen. "Meine Lieblingsposition ist entweder die Sechs oder die Halbposition in der Raute. Jahrelang wurde ich aber als linker Mittelfeldspieler gesehen und konnte nie meine Qualitäten ganz abrufen. Schon beim FC Bayern hatte mich Ottmar Hitzfeld auf die Außen gestellt, obwohl ich in der Jugend eigentlich immer im Zentrum gespielt hatte", so Feulner über Feulner. Der 28-jährige Franke ist laufstark, verfügt über eine große Spielintelligenz und ist mit enormen fußballerischen Fähigkeiten ausgestattet. Jürgen Klopp äußerte: "Markus ist richtig gut in der Balleroberung und im schnellen Umschalten, hat einen Klasse Schuss mit beiden Füßen."

SAISON-RÜCKBLICK

Am 13. Spieltag, beim 0:0 gegen den FSV Mainz, von dem er im Sommer 2009 zum BVB gewechselt war, stand Markus Feulner das erste und einzige Mal in der vergangenen Saison in der ersten Elf. Eine langwierige Verletzungspause war dabei sein größtes Handicap: Von Dezember 2009 bis März 2010 fehlte er ein Vierteljahr wegen eines Anrisses des Syndesmosebandes im Sprunggelenk.

 
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