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| | Ricken will den Talenten die
Tore zum Profifußball öffnen | | | | [16.02.] Den Anhängern von Borussia Dortmund dürfte er mit die schönsten Momente der Vereinsgeschichte beschert und mehrfach kollektiven schwarz-gelben Jubel verursacht haben. Lars Ricken ist immer noch für seine wichtigen Tore im Europapokal, unter anderem gegen Deportivo La Coruna oder im Champions-League-Finale gegen Juventus Turin in allerbester Erinnerung. | | | Heute hat Lars Ricken, mittlerweile 32 Jahre alt, eine immens wichtige Rolle im Verein, aber außerhalb des Platzes. Im Gespräch blickt er zurück auf seine persönlichen Highlights und gibt einen Einblick in den Tagesablauf des Jugendkoordinators beim BVB.
 | | Die Sekunde, in der Lars Ricken Fußballgeschichte schrieb: Der Borusse setzt an zum Heber, der das 3:1 gegen Juve bedeuten wird. | Lars, mit Deinen Toren gegen La Coruna und Juve hast Du Dich früh zu einer "lebenden Legende" gemacht. Waren dies die schönsten sportlichen Momente Deiner Karriere?
Lars Ricken: "Das waren natürlich Highlights, und es sind die beiden Tore, mit denen ich in Erinnerung geblieben bin. Aber die Meisterschaft 1995 war auch ein sehr emotionales Erlebnis. Man hat gemerkt, dass die ganze Stadt sich danach gesehnt hat. Wir mussten gegen Hamburg gewinnen und Bremen in München verlieren. Das 2:0 habe ich geschossen."
Es gab auch unschöne Momente, beispielsweise das Foul des Bielefelders Uwe Fuchs. War die daraus resultierende schwere Verletzung der entscheidende Knick in Deiner Karriere?
Ricken: "Nein, das würde ich nicht an einer Verletzung festmachen, zumal danach nicht alles schlecht war."
Inwieweit hast Du das Thema Profikarriere abgehakt, und wie füllen Dich Deine neuen Aufgaben aus?
Ricken: "Die Chance, dass ich nochmal bei den Profis zum Einsatz komme, ist relativ gering. Da brauchen wir uns nichts vormachen. Ich hatte in der Hinrunde bei den Amateuren auch körperliche Probleme und bin nur dreimal zum Einsatz gekommen. Das muss man alles realistisch sehen, und so selbstreflektierend bin ich. Es war immer mein Ziel, nach dem Fußball ein erfülltes und interessantes Leben zu führen. Natürlich hat dies nichts mehr mit den Arbeitszeiten eines Profis zu tun, aber der Verein hat mir die Möglichkeit gegeben, eine zweite Karriere zu starten. Und es macht mir richtig Spaß."
 | | Immer noch dran am Profi-Geschäft: Lars Ricken (im Hintergrund: Patrick Owomoyela). | Wie sehr können die Leute in Deinem Umfeld von Deinen Erfahrungen profitieren?
Ricken: "Ich glaube, dass ich den Trainern, die jahrelang bei uns erfolgreich arbeiten, den Jugendfußball nicht mehr erklären muss. Mein Vorteil ist, dass ich weiß, wie das Anforderungsprofil eines Profifußballers ist. Da kann man von mir profitieren. Ich weiß, wie man den Weg vom Jugendfußballer zum Profi gehen kann."
Wie sieht ein normaler Tagesablauf in Deiner Funktion als Jugendkoordinator aus?
Ricken: "Um 9 Uhr bin ich in der Geschäftsstelle und erledige die Sachen, die zu erledigen sind. Um 15 Uhr trainiere ich mit den Amateuren in Brackel und gegen 17 Uhr kommen die Jugendmannschaften zum Training. Da kann ich dann mit Trainern und Spielern sprechen. Das Ende ist dann offen."
Was für Ziele hast Du Dir selbst gesteckt?
Ricken: "Ich erwarte von mir selbst, dass ich den Nachwuchs nicht nur verwalte, sondern stetig weiterentwickle. Das ist motivierend für die Trainer, die letztlich der Schlüssel zum Erfolg in der Entwicklung der Jugendspieler sind. Ich muss die bestmöglichen Rahmenbedingungen schaffen. Ich habe diesen Job schließlich nicht angenommen, nur damit ich einen Job habe. Viele Spieler aus dem Profikader sind verkauft worden. Wir sind in einer wichtigen Phase für den Jugendfußball."
Wo sieht Lars Ricken sich heute in zehn Jahren?
Ricken: "Das ist ganz schwierig. Ich sehe diesen Job für mich auch als Ausbildung. Ich identifiziere mich voll und ganz mit dieser Aufgabe. Vielleicht kann ich etwas ähnliches irgendwann mal im Profibereich machen. Dann war dies die perfekte Ausbildung."
Interview Bastian Bergmann
 | | An der Schnittstelle zwischen Jugend und Profis arbeitet Lars Ricken, hier auf dem Bild mit Nachwuchsspieler Fabian Götze und Cheftrainer Jürgen Klopp bei Orthomed. |
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|  |  |  |   |  |  | | Spielbericht Stuttgart | | Der ausführliche Spielbericht zum 3:1-Sieg im Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart. zum Video |
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|  |  |  | | Interview Subotic | | Direkt nach dem Spiel stand BVB-Innenverteidiger Neven Subotic zum Interview zur Verfügung. zum Video |
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|  |  |  | | Trainerstimmen | | Die beiden Cheftrainer Jürgen Klopp und Christian Gross nach dem Spiel in der Mercedes-Benz-Arena. zum Video |
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|  |  |  | | Interview Mario Götze | | Auf dem Rückflug von Stuttgart nach Dortmund gibt Mario Götze ein exklusives Interview für meinBVB.de zum Video |
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