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Borussen wollen in Frankfurt den
guten Eindruck vom Finale bestätigen
 
[23.04.] "Jetzt können wir über Frankfurt reden." Nachdem Thomas Doll Dampf abgelassen hatte, richtete sich seine Konzentration auf das bevorstehende Bundesliga-Spiel am Freitag Abend (20.30 Uhr, live im Netradio) bei der Eintracht. Denn: "Wir sind nur sieben Punkte entfernt von einem Abstiegsrang. Wir wollen uns da ganz alleine raus ziehen." Soll heißen: Mit einem Sieg beim Tabellen-Achten aus Frankfurt dürfte der Dreizehnte aus Dortmund fast schon aller Sorgen ledig sein - bei dann vier noch ausstehenden Partien.
 
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Schon zwei Mal trafen beide Klubs in dieser Saison aufeinander. 2:1 (im Pokal) und 1:1 (in der Liga) endeten die Paarungen. Szene mit Kuba und Köhler.
Zwar hat der Coach nach der unglücklichen Niederlage im Pokal-Finale gegen Bayern München (1:2 n.V.) "eine gewisse Müdigkeit in den Köpfen" seiner Spieler ausgemacht, denn schließlich "waren wir so nah dran". Doch mittlerweile spürt er "eine gewisse Aufbruchstimmung". Doll weiter: "Wir wollen zeigen, dass wir auch in der Liga erfolgreich Fußball spielen können."

Denn die letzten Spiele - darüber gibt es keine Diskussionen - sind nicht so verlaufen, wie man das erwartet hatte. Nur ein Dreier konnte im März und April eingefahren werden. Da kommt ein Gegner wie die Eintracht vielleicht sogar recht. Die aktuelle Formkurve der Hessen (die letzten drei Partien wurden trotz jeweiliger 1:0-Führung verloren) zeigt nach unten - und die Bilanz zwischen beiden Klubs spricht für die Borussen, die nur eins der letzten zwölf Pflichtspiele gegen die Eintracht verloren und nur in Hamburg (zehn Mal) häufiger gewonnen haben als in Frankfurt (neun Auswärtssiege).

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Florian Kringe (hier gegen Ochs) kann am Freitag spielen.
Auch personell gestaltet sich die Situation nicht so angespannt wie zu Wochenbeginn befürchtet. Marc Ziegler wird "weiterhin auf die Zähne beißen". Weniger das Knie als die Prellung im Oberschenkel bereitet Probleme. Aber Ziegler wird spielen. Ebenso wie Toni Rukavina (Fuß) und Florian Kringe (Schulter), die am Mittwoch erstmals wieder am Mannschaftstraining teilnehmen konnten. Bei Diego Klimowicz wartet Thomas Doll noch auf das Ergebnis der Schulter-Untersuchung vom Dienstag in Hamburg. Für den verletzten Sebastian Kehl (Bänderteilrisse im Sprunggelenk) kehrt Giovanni Federico in den Kader zurück. Vertreten wird Kehl entweder von Marc Kruska oder von Mats Hummels.

Offen lässt der BVB-Trainer, in welcher taktischen Formation seine Mannschaft in Frankfurt aufläuft: "Wir tun uns leichter, wenn wir kompakter im Mittelfeld sind." Was für eine erneute Anwendung des 4-1-4-1 (wie im Pokal-Finale) sprechen könnte. "Das ist keine Systemfrage. Die Art und Weise, wie wir in Berlin aufgetreten sind", habe nichts mit der taktischen Grundordnung zu tun gehabt: "Wir müssen mit der gleichen Power in dieses Spiel hinein gehen. Die Frankfurter werden uns nichts schenken - wir ihnen aber auch nicht!"
Boris Rupert
 
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