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Zidan und Hummels fehlen länger -
Frei zur Untersuchung in der Schweiz
 
[19.09.] Borussia Dortmund muss in den kommenden Wochen auf Mohamed Zidan und Mats Hummels verzichten. Beide verletzten sich am Donnerstag Abend im UEFA-Pokal-Spiel gegen Udinese Calcio und "werden uns in den nächsten Spielen nicht zur Verfügung stehen", so Trainer Jürgen Klopp. Hummels zog sich u.a. eine Verletzung des Syndesmosebandes zu.
 
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Mit Tränen in den Augen verließ Hummels den Platz. Links Physiotherapeut Zöllner, rechts Trainer Klopp.
Hummels war umgeknickt und musste in der 22. Minute mit einer noch nicht näher diagnostizierten Verletzung des Sprunggelenks das Feld verlassen. Am Freitag Nachmittag folgte die Diagnose: Teilrisse des vorderen Syndesmose- und des vorderen Außenbandes im linken Sprunggelenk. Mannschaftsarzt Dr. Markus Braun rechnet mit einer Ausfallzeit des 19-jährigen Innenverteidigers von drei Wochen.

Zidan wiederum war Opfer des ungestümen Verteidigers Domizzi geworden, der dem Ägypter in der dritten Spielminute das Knie mit Anlauf in das Becken gerammt hatte. Wie schwer die Muskelverletzung ist, steht noch nicht definitiv fest. Der 26-Jährigebe findet sich noch zu weiteren Untersuchungen in einer Dortmunder Klinik. ([20.09.] Diagnose: Teilriss in der Bauchmuskulatur, vier Wochen Pause)

Neben Hummels und Zidan sowie Dede (Kreuzbandriss), Owomoyela (Faserriss) und Buckley, der nach muskulären Problemen Anfang kommender Woche wieder ins Training einsteigen will, fehlt vermutlich auch Kovac, der sich einen Magen-Darm-Infekt zugezogen hat und deshalb abseits der Kollegen sowie zeitlich versetzt nur leichtes Lauftraining absolvieren kann.

"Wir nehmen alles mit, was laufen kann und nicht ansteckend ist", sagt Klopp vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel am Sonntag (17 Uhr) in Mannheim gegen 1899 Hoffenheim. Die Entscheidung, wer spielt, fällt kurzfristig. "Ich habe noch nicht darüber nachgedacht, wie groß der Kräfteverschleiß beim Einzelnen ist, wem ich eine Pause verschaffen sollte und wem nicht", äußerte der Cheftrainer.

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In Mannheim gemeinsam von Beginn an im Sturm? Alex Frei und Nelson Valdez.
Alexander Frei wird erst am Samstag Abend in Mannheim zur Mannschaft stoßen. Der Torjäger hält sich zu einer schon länger geplanten Untersuchung bei Professor Dr. Roland Biedert in Biel in der Schweiz auf. Hier soll laut Klopp die Frage geklärt werden: "Was darf man nach einem Spiel spüren, was nicht?"

Frei war am 17. Juni 2008 am Knie operiert worden, nachdem sich der Kapitän der Schweizer Nationalmannschaft im EM-Eröffnungsspiel gegen Tschechien einen Innenbandriss im Knie zugezogen hatte. Der renommierte "Bänderspezialist" Biedert soll sich nun einen Eindruck verschaffen, ob die leichten Schmerzen normal seien. Von dessen Einschätzung hängt ab, ob Frei gegen Hoffenheim spielt. Klopp: "Alex braucht die Aussage, dass alles in Ordnung ist. Wenn das so ist, wäre er eine Option für einen Einsatz von Beginn an."
Boris Rupert

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Nach dem Tritt in die Seite wird Mohamed Zidan vom Platz getragen.

 
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