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| | | | |  |  |  |  |  | Kickers Offenbach - Borussia Dortmund 4:2 (0:0) |  |
| | Saison 2010/2011, 1.Spieltag, 27.10.2010 20:30 Uhr |
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| | | | | | BVB scheitert im Elfmeterschießen in Offenbach | | | | [27.10.] Borussia Dortmund ist aus dem DFB-Pokal ausgeschieden und hat die erste echte Enttäuschung in dieser Saison zu verdauen. In der zweiten Hauptrunde unterlag der BVB am Mittwoch Abend mit 2:4 nach Elfmeterschießen beim Drittliga-Spitzenreiter Kickers Offenbach. Der BVB war 120 Minuten lang die überlegene Mannschaft, scheiterte aber wiederholt an OFC-Keeper Wulnikowski. So fiel die Entscheidung vom Strafstoßpunkt. | | | Aus Offenbach berichtet Boris Rupert
Vor 25.000 Zuschauern - darunter mehr als 5.000 BVB-Fans - spielte nur eine Mannschaft, aber die spielte nur im ersten Durchgang und gegen Ende der regulären 90 Minuten richtig gut. Mit tollen Paraden rettete OFC-Keeper Wulnikowski den Außenseiter ins Elfmeterschießen. Und auch da parierte er die Schüsse von Barrios und Lewandowski. Um 23.06 Uhr war der BVB ausgeschieden.
Ausgangslage:
Durch ein 3:0 über den VfL Bochum hatte Offenbach die zweite Runde erreicht. Die Heimstärke der Kickers war bekannt - und sie galt nicht nur für die laufende Saison (acht Spiele, acht Siege in Liga und Pokal), sondern auch historisch: Der BVB, der sich in Runde eins mit 3:0 in Burghausen durchgesetzt hatte, hatte noch nie auf dem Bieberer Berg gewonnen.
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 | | Robert Lewandowski | Personalien:
Lewandowski, in 14 der voran gegangenen 15 Pflichtspiele eingewechselt, und da Silva standen erstmals in der Startformation beim BVB. Trotz der dünnen Personaldecke insbesondere im Mittelfeld (Kuba - Adduktorenzerrung, hofft auf Einsatz in Mainz - Bender, Kehl, Zidan, Hajnal, Kringe fehlten) erhielt "Marathon-Mann" Großkreutz die dringend notwendige Pause.
Taktik:
Offenbach agierte in einer 4-1-4-1-Grundordnung; ähnlich wie der 1. FC Köln vor anderthalb Wochen im Spiel gegen den BVB, der im bekannten 4-2-3-1-System auflief, diesmal mit da Silva als Sahins Partner auf der "Doppel-Sechs". Lewandowski übernahm den zentralen Part in der offensiven Dreier-Reihe, so dass Kagawa auf die linke Seite rückte. Götze kam über rechts. Bei Dortmunder Ballbesitz stand Offenbach erwartungsgemäß tief und mit allen Feldspielern in der eigenen Hälfte.
 | | Glänzende Szene von Roman Weidenfeller: Er lenkt Teixeras Schuss an die Latte. | Spielverlauf & Analyse:
Der BVB, der alle sieben Auswärtsspiele in dieser Saison gewonnen hatte, bestimmte von Beginn an das Geschehen. Die Kickers hielten mit viel Engagement dagegen, so dass sich ein echter "Pokal-Fight" entwickelte, wobei sich die Strafraumszenen allerdings ausnahmslos vor Kickers-Keeper Wulnikowski abspielten, der ab der 20. Minute zunehmend in den Blickpunkt rückte.
Zunächst hatte er leichtes Spiel, 18-Meter-Schüsse von Lewandowski (20.) und Piszczek (23.) abzuwehren und Glück, dass Barrios Lewandowskis Flanke über das Tor köpfte (24.). Doch dann wurde es turbulent: Nach perfektem Zuspiel setzte sich Barrios an der Strafraumkante gegen seinen Bewacher Husterer durch, ließ auch den heraus stürzenden Wulnikowski ins Leere laufen, doch auf der Linie standen zwei Offenbacher: Teixeira verhinderte das 0:1 (39.).
Offenbachs Linksverteidiger war es auch, der für das Highlight der ersten 45 Minuten auf der anderen Seite verantwortlich zeichnete: Nach zwei Mal abgewehrter Flanke nahm Teixeira den Abpraller aus 30 Metern auf und hielt einfach drauf. Weidenfeller machte sich lang und länger und lenkte das Geschoss, das links oben im Winkel eingeschlagen wäre, tatsächlich noch gegen die Latte und begrub den Abpraller unter sich (25.).
Bei Hummels´ Handspiel im Strafraum reklamierte ganz Offenbach einen Elfmeter, doch Schiedsrichter Kircher hatte genau hingesehen und erkannt, dass dem Handspiel ein klares Foul von Occean voran gegangen war (26.). Die letzte Szene  | | Lucas Barrios steht in der Luft, aber der Ball geht an Marko Kopilas. [Fotos: firo] | eines unterhaltsamen ersten Durchgangs gehörte dann wieder den Borussen, die durch Barrios nach Doppelpass mit Sahin noch einmal im Strafraum zum Abschluss kamen, doch ein Abwehrbein rettete zur Ecke (43.).
Konzentrationsmängel mischten sich im zweiten Durchgang in den weiterhin optisch dominanten Auftritt der Borussia, die sich schwer tat, spielerisch vor das Tor zu kommen. Offenbach stand mit elf Mann in der eigenen Hälfte und machte die Räume natürlich auch unangenehm eng für den BVB, dessen Freistöße auch nicht die Präzision hatten wie zuletzt bei da Silva (gegen Hoffenheim) oder Sahin (gegen Bayern). Beide traten aus 24 bzw. 29 Metern an, blieben aber mit ihren Schüssen in der Mauer hängen.
In den Schlussminuten ging Klopp volles Risiko, brachte mit Le Tallec einen Stürmer für da Silva; Götze kam nun aus der Tiefe. Powerplay am Bieberer Berg. Und beinahe hätte es wieder geklappt mit einem späten BVB-Tor: In der 90. Minute kam Götze am Elfmeterpunkt zwei Mal zum Abschluss, doch jedes Mal blockte ein Offenbacher ab. Der Ball prallte zu Lewandowski, der aus fünf Metern sofort abzog, doch Wulnikowski parierte mit einem irren Reflex. In der zweiten Minute der Nachspielzeit zog Le Tallec aus 16 Metern ab, wieder war Wulnikowski da, konnte zur Ecke abwehren und rettete den OFC damit in die Verlängerung.
Im 16. Pflichtspiel der Saison wurden die Beine offenbar schwer. Kaum noch Tempo in der Verlängerung, was Offenbach die nötige Zeit verschaffte, sich zu organisieren. Immer das gleiche Bild: 21 Spieler in der Offenbacher Hälfte, aber kaum Bewegung, kaum Raumgewinn, keine überraschenden Momente. Die erste zwingende Situation gab es erst wieder in der 106. Minute, als sich Barrios an der Strafraumlinie schön durchsetzte, in der Drehung aufs Tor schoss, doch Wulnikowski den Ball über die Latte abwehren konnte. Und so kam es zum Elfmeterschießen (siehe "Teams & Tore").
Ausblick:
Das Pokalspiel in Offenbach war das erste von vier aufeinander folgenden Auswärtsspielen. Am Sonntag (15.30 Uhr) tritt der BVB im Kampf um die Tabellenführung beim FSV Mainz 05 an, nächste Woche stehen die Gastspiele in Paris (Donnerstag) und Hannover (Sonntag) auf dem Spielplan.
| | | Teams & Tore | Trainerstimmen | Stimmen & Hintergründe |
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|  |  |  |   |  |  | | Highlights Finale 97 | | 16 Jahre später wechselt Lars die Seite und kommentiert mit Nobby nochmals die Highlights des Sieges nach. Zum Video: |
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|  |  |  | | BVB - TSG | | Der Netradio-Spielbericht zum Bundesligaspiel zwischen Borussia Dortmund und der TSG Hoffenheim. zum Video |
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|  |  |  | | Hoffenheim: Stimmen | | Die Stimmen zum Bundesligaspiel zwischen Borussia Dortmund und 1899 Hoffenheim. zum Video |
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|  |  |  | | Interview: Großkreutz | | Nach der packenden Partie gegen Hoffenheim äußert sich Kevin Großkreutz im Interview zum Spiel. zum Video |
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