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| | Auf der Welle des Erfolgs:
HSV darf noch von zwei Titeln träumen | | | | [23.04.] Mit dem Hamburger SV gastiert an diesem Samstag ein absolutes Spitzenteam an der Strobelallee. Mit dem Tabellendritten hat der BVB noch eine Rechnung offen: Im Hinspiel agierte er über weite Strecken überlegen, musste sich an der Alster aber unglücklich mit 1:2 geschlagen geben. | | |  | | Hamburg íst Tabellendritter | Die Ziele
Zum vierten Mal in Folge konnte sich der Hamburger SV vor dieser Saison für das internationale Geschäft qualifizieren. Ein Platz unter den ersten fünf der Tabelle war auch erneut das Minimalziel. Sechs Spieltage vor Schluss ist die Mannschaft sogar noch im Kampf um die Meisterschaft vertreten. Trainer Martin Jol will vom Titel jedoch nichts wissen und sieht andere Klubs in der Favoritenrolle.
Kommen & Gehen
In der Winterpause hat der HSV auf dem Transfermarkt noch einmal kräftig zugeschlagen. Michael Gravgaard, Michael Ndjeng, Tomas Rincon, Khalid Sinouh, Albert Streit und Mickael Tavares kamen an die Elbe. Im Gegenzug verließen fünf Spieler, darunter Nigel de Jong (für 19 Mio. Euro zu Manchester City), den Verein.
Bereits im Sommer hatten die Hamburger rotiert. Zu den bekanntesten Neuzugängen gehörten Marcell Jansen, der mit der Zeit immer besser in Schwung kam, Dennis Aogo und Mladen Petric, mit zwölf Toren Top-Torschütze seines Vereins. Über Jonathan Pitroipa sagte Sportchef Dietmar Beiersdorfer: "Er kann unser Spiel mit seiner Schnelligkeit und seiner Technik besser machen."
 | | Nur schwer zu stoppen ist HSV-Star Ivica Olic. | Der Star
"In Hamburg hat er einen besonderen Stellenwert", so HSV-Idol Uwe Seeler über Ivica Olic, dem die Fans fast alles verzeihen. Woche für Woche fällt der Kroate durch ein riesiges Laufpensum und großen Einsatz auf. Auch wenn es bei ihm und den Kollegen mal nicht läuft, läuft wenigstens er. In der Vorrunde wirbelte er zusammen mit Mladen Petric die gegnerischen Abwehrreihen durcheinander. Bei sechs Toren stand das Torekonto des Stürmers im Winter, nur einen weiteren Treffer ließ er seit Januar jedoch folgen.
Im Dezember begann allerdings auch der Vertragspoker um den Nationalspieler, der durch seinen Höhenflug zahlreiche Vereine auf sich aufmerksam gemacht hatte. Juventus Turin, der FC Valencia und der FC Liverpool sollen ihr Interesse angemeldet haben. Auch der HSV legte einen Vertrag mit besseren Konditionen vor. Den Zuschlag aber erhielt schließlich Bayern München. Nach zwei Jahren an der Elbe zieht Ivica Olic im Sommer weiter an die Isar.
Die letzten Spiele
Der Hamburger SV schwimmt derzeit auf eine Welle des Erfolges und hat durch den Tanz auf drei Hochzeiten mit Spielen in Bundesliga, DFB- und UEFA-Pokal ein strammes Programm zu absolvieren. In der Liga hat die Mannschaft von den letzten fünf Spielen nur eins verloren. Beim VfB Stuttgart mussten die Norddeutschen am vorletzten Spieltag in der zweiten Minute der Nachspielzeit den entscheidenden Gegentreffer zum 0:1 hinnehmen. Zuvor hatten die Hanseaten bereits mehrere Möglichkeiten, das flotte Spiel für sich zu entscheiden.
Dank des Sieges am letzten Sonntag hat der HSV Tabellenplatz drei verteidigt und bleibt mitten im Titelrennen. Gegen Hannover 96 legte Mladen Petric bereits nach 63 Sekunden mit seinem Führungstreffer den Grundstein zum hochverdienten 2:1-Erfolg. Die Mannschaft beherrschte weitgehend das Spielgeschehen und hätte bei konsequenterer Chancenverwertung durchaus einen höheren Sieg landen  | | Hat gut lachen: Martin Jol. | können. "Bei so vielen Spielen ist es mit den Kräften schwer. Aber wir haben das ganz gut gemacht", sagte Matchwinner Petric, dem auch das zweite Tor gelang.
Im UEFA-Pokal erreichte man über Manchester das Halbfinale, wo man auf Werder Bremen trifft - den gleichen Gegner wie im DFB-Pokal-Halbfinale am Mittwoch dieser Woche (nach Drucklegung dieser Seite).
Der Trainer
Zu Beginn der Saison hat Martin Jol die Verantwortung beim HSV übernommen und folgte damit auf seinen Landsmann Huub Stevens. Vorher hatte der Niederländer Tottenham Hotspur trainiert. Nach einem schlechten Saisonstart mit nur einem Sieg aus zehn Ligaspielen und Tabellenplatz 18 trat Jol im Oktober 2007 von seinem Amt zurück. Seine ursprünglichen Planungen sahen vor, in London zu bleiben, dennoch hat der 53-Jährige das Angebot der Hamburger angenommen.
"Als der Anruf von Dietmar Beiersdorfer kam, habe ich keine fünf Minuten nachgedacht." Seine Begründung: "Hamburg ist ein Traditionsverein mit vielen Legenden in seinen Reihen. Nach meiner Meinung ist der HSV nach Bayern München der größte Verein Deutschlands. Ich sehe Hamburg als große Herausforderung." Auch Vorstandsvorsitzender Bernd Hoffmann zeigte sich zuversichtlich: "Wir sind davon überzeugt, mit Martin Jol den richtigen Trainer verpflichtet zu haben." Eine Aussage, die sich als absolut zutreffend erwiesen hat!
Mit seinen Co-Trainern hat der neue Übungsleiter schnell Pluspunkte in der Mannschaft gesammelt, weil sie den Spielern Besessenheit vorleben und mit individueller Arbeit das Gefühl vermitteln, jeden Einzelnen verbessern zu können.
Der größte Erfolg des früheren Mittelfeldspielers war der Gewinn des Niederländischen Pokals, den er zunächst als Spieler (1975) und anschließend als Trainer (1997) erringen konnte. Während seiner aktiven Karriere machte Jol schon einmal Station in Deutschland: In einem Jahr bei Bayern München kam er auf neun Ligaspiele.
Die Stärken
Der HSV steht auf Platz zwei der Heimtabelle und kann sich immer auf eine gute Abwehrarbeit verlassen. Besonders bei Ecken steht die Defensive sicher und musste als einzige Mannschaft im Anschluss noch kein Gegentor hinnehmen. Seit 13 Spieltagen spielten die Norddeutschen nicht mehr unentschieden.
Das Spielsystem
Vom 4-2-3-1 weicht Martin Jol nur selten ab (dann im 4-4-2 mit einer hängenden Spitze). Schon Huub Stevens bevorzugte bis zur letzten Saison das System mit drei offensiven Mittelfeldspielern, in dem vor allem über die Außenpositionen Druck gemacht werden soll.
Christina Reinke
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|  |  |  |   |  |  | | Spielbericht Stuttgart | | Der ausführliche Spielbericht zum 3:1-Sieg im Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart. zum Video |
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|  |  |  | | Interview Subotic | | Direkt nach dem Spiel stand BVB-Innenverteidiger Neven Subotic zum Interview zur Verfügung. zum Video |
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|  |  |  | | Trainerstimmen | | Die beiden Cheftrainer Jürgen Klopp und Christian Gross nach dem Spiel in der Mercedes-Benz-Arena. zum Video |
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|  |  |  | | Interview Mario Götze | | Auf dem Rückflug von Stuttgart nach Dortmund gibt Mario Götze ein exklusives Interview für meinBVB.de zum Video |
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