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Borusseum

Spielerlegenden im BORUSSEUM

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Eine BVB-Legende treffen, der Traum vieler BVB-Fans! Das Spieltagspaket macht es möglich! Es kann vor ausgewählten Bundesliga-Heimspielen online unter www.shop.bvb.de erworben werden. Es beinhaltet neben den Karten für das jeweilige Spiel auch die Möglichkeit, das BORUSSEUM zu besuchen, an einer Kurzführung teilzunehmen und in schwarzgelber Atmosphäre ganz exklusiv eine Legende aus der BVB-Vereinsgeschichte im BORUSSEUM zu treffen. Das Spieltagspaket hält darüber hinaus noch viele tolle Überraschungen parat!

Im Folgenden können Sie sehen, welche Legende in der Vergangenheit das Spieltagspaket begleitet hat! In lockerer Atmosphäre erzählten sie über vergangene Zeiten, berühmte Spiele und Tore und plauderten aus dem privaten Nähkästchen. Ein tolles Erlebnis für die ganze BVB-Familie!

LEGENDE

"Jörg Heinrich zu Gast im BORUSSEUM"

03.12.16

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Nach dem 4:1 Sieg über Borussia Mönchengladbach freuten sich die Fans, die im BVB-Onlineshop das Spieltagspaket gebucht hatten, über den Besuch Jörg Heinrichs im BORUSSEUM. Gut gelaunt stand er für Fotos, Autogramme und Gespräche zur Verfügung.

Der 37-malige Nationalspieler Jörg Heinrich feierte seine größten Erfolge im Vereinsfußball als Spieler bei Borussia Dortmund. In den Jahren von 1996 bis 1998 gewann er mit dem BVB 1996 die Deutsche Meisterschaft und 1997 die Champions League und den Weltpokal. Nach einem zweijährigen Intermezzo beim AC Florenz in der Serie A wechselte Jörg Heinrich im Jahr 2000 zurück an den Borsigplatz. Er errang 2002 mit Borussia Dortmund die Deutsche Meisterschaft und zog in dieser Saison ebenfalls in das Finale um den UEFA-Pokal ein. 2003 verließ er die Borussia und spielte unter anderem für den 1. FC Köln und Union Berlin. Seine aktive Karriere beendete er 2011 in seiner Heimat beim BSC Rathenow.

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Legende

Leonardo de Deus Santos zu Gast im BORUSSEUM

17.09.16

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Am 17. September 2016, im Rahmen des Spieltagspakets, konnten rund 200 Fans ihre BVB-Legende "Dede" im BORUSSEUM treffen. Vor dem originalen „W“ des Westfalenstadions stand er bereit: bewaffnet mit Autogrammkarten, Eddings und einem breiten Grinsen im Gesicht.

Dede begann seine Profikarriere 1996 bei Atlético Mineiro. Im Juli 1998 wechselte er als 20-Jähriger zu Borussia Dortmund, wo er sein Debüt am 14. August 1998 gab, als er von Trainer Michael Skibbe im Spiel gegen den VfB Stuttgart in die Startelf gestellt wurde, doch aufgrund einer Verletzung bereits in der 13. Minute für Vladimir But wieder ausgewechselt wurde. Mit Dortmund wurde Dede 2002 und 2011 Deutscher Meister und erreichte das Finale des UEFA-Cups 2001/02. Er lief traditionell mit der Rückennummer 17 auf, mit der er zusätzlich auch Autogramme signiert.

Mit Borussia Dortmund stand er am 19. April 2008 im DFB-Pokal-Finale in Berlin, im März 2011 gab Borussia Dortmund dann bekannt, dass der Ende Juni 2011 auslaufende Vertrag mit Dede nicht verlängert werde. Am 5. September 2015 veranstaltete Dede sein Abschiedsspiel im Signal Iduna Park, dem Stadion seines langjährigen Vereins Borussia Dortmund, mit dem er sich für die Zuneigung, die die Dortmunder Fans ihrem Publikumsliebling entgegen gebracht haben, bedankte. Das Spiel fand vor einer Rekord-Kulisse von 81.359 Zuschauern statt und war damit europaweit das bestbesuchte Abschiedsspiel eines ehemaligen Profifußballers. Das Spiel endete 14:11 für die "Dede Weltauswahl". Ein Teil des Erlöses kam der BVB-Stiftung "leuchte auf" zugute.

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Legende

Sebastian Kehl zu Gast im BORUSSEUM

30.01.16

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Am vergangenen Samstag bestritt der BVB das erste Heimspiel der Rückrunde und siegte mit einem turbulenten 2:0. Gleichzeitig gab es auch das erste Spieltagspaket der Rückrunde, das Fans im Vorfeld über den Onlineshop des BVB erwerben konnten.

Und genauso spannend wie das Spiel, war der Gast bzw. die BVB-Legende, die die Fans an diesem Tag im BORUSSEUM treffen konnten: Sebastian Kehl.

Im Wechselausstellungsraum, wo noch am Vormittag die neue Ausstellung „HEIMAT-zuhause im schönsten Stadion der Welt“ eröffnet wurde, platzierte sich „Kehli“ vor dem großen Bild des Einlauftunnels – eine tolle Kulisse für gemeinsame Fotos und Autogramme. Die rund 160 Fans waren sichtlich aufgeregt, stellten sich aber geduldig an und warteten Schritt für Schritt auf ihre Chance, dem Ex-Kapitän ganz nah zu sein.

Bodenständig und sympathisch lächelte er in jede Kamera und schrieb ein Autogramm nach dem anderen, damit auch wirklich jeder Fan versorgt war – ein Profi durch und durch.

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BVB-Legende Günter Kutowski im BORUSSEUM

29.11.15

Zum Spiel gegen den VfB Stuttgart hatten BVB-Fans erneut die Möglichkeit, das Spieltagspaket zu buchen und nach dem Spiel eine Legende der Borussia im BORUSSEUM, zu treffen. Nach dem erfolgreichen 4:1 der Dortmunder gegen die Schwaben war Günter „Kutte“ Kutowski im Borussia Dortmund-Museum zu Gast.

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Der gebürtige Paderborner Günter „Kutte“ Kutowski spielte in der Zeit von 1984 bis 1996 für den BVB. In der Zeit bestritt der Abwehrspieler 338 Spiele in schwarzgelb und konnte mit dem BVB den DFB-Pokal und zwei Deutsche Meisterschafen feiern. Unvergessen sein Auftritt am 8.12.1992 im Estadio La Romareda gegen Real Saragossa: BVB-Verteidiger Kutowski zog sich eine klaffende Kopfwunde zu, ließ sich diese verbinden und spielte trotzdem weiter. Das legendäre Bild, das „Kutte“ mit einem Turban zeigt, ist allen BVB-Fans bekannt und auch in der Ausstellung im BORUSSEUM zu finden.

Günter Kutowski, der heute die Traditionsmannschaft von Borussia Dortmund anführt, nahm sich beim Besuch im BORUSSEUM viel Zeit für die BVB-Fans. Gemeinsam wurde über die alten Zeiten geredet und gefachsimpelt. Natürlich ließen es sich die schwarzgelben Fans auch nicht nehmen, Autogramme geben zu lassen und Fotos mit der BVB-Legende zu machen. Nach einem erfolgreichen Spiel ein perfekter Ausklang des Wochenendes!

Auch in der Zukunft wird das Spieltagspaket zu ausgewählten Spielen angeboten und wieder einmal die Möglichkeit bestehen, Legenden der BVB-Geschichte persönlich im BORUSSEUM zu treffen!

 

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Knut Reinhardt zu Gast im BORUSSEUM

11.05.15

Ein 2:0-Heimsieg gegen Hertha BSC Berlin und ein Treffen mit dem legendären Ex-Borussen Knut Reinhardt. Das Spieltagspaket vom 9. Mai 2015 lohnte sich für BVB-Fans allemal! Gut gelaunt kam Knut Reinhardt nach Abpfiff ins BORUSSEUM und plauderte ausgelassen über seine Zeit bei Borussia Dortmund.

1991 wechselte Knut Reinhardt von Bayer Leverkusen nach Dortmund und absolvierte bis 1998 insgesamt 170 Bundesligaspiele und schoss dabei 5 Tore. Als Linksverteidiger mit Bürstenfrisur spielte er sich schnell in die Herzen der Fans. Er war auch dabei, als der BVB 1997 das Endspiel in der Champions League gegen Juventus Turin gewann – ein Erlebnis, das auch er niemals vergessen wird!

"Lehramtsstudium an der Uni Dortmund"

Nach seinem Karriereende als Profifußballer im Jahre 2000 absolvierte Knut Reinhardt ein Lehramtsstudium an der Uni Dortmund. Seit 2009 unterrichtet der vierfache Familienvater an einer Grundschule im Dortmunder Norden die Fächer Mathematik und Sport. Vom Fußball kam er aber nie ganz los, sodass er unter anderem als Jugendtrainer beim TSC Eintracht Dortmund und dem Hombrucher SV tätig war.

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Theo Redder zu Gast im BORUSSEUM

20.04.15

Nach dem siegreichen Spiel gegen den SC Paderborn am Samstag, 18.4.2015 durfte das BORUSSEUM im Rahmen des Spieltagspakets wieder einmal eine BVB-Legende begrüßen. Zu Gast war Theo Redder, der 1963 die Deutsche Meisterschaft gewann, 1965 den DFB-Pokal erringen konnte und ein Jahr später den Europapokal der Pokalsieger nach Dortmund holte.

"Europapokalsieger der Pokalsieger 1966"

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Theo Redder, der vor seiner Fußballerkarriere im elterlichen Betrieb eine Ausbildung zum Bäcker absolvierte, stand den vielen Besuchern für Fotos, Autogramme und natürlich auch für kleine Gespräch gerne zur Verfügung. Besonders mit den älteren BVB-Fans, die Theo Redder in den 1960er Jahren im schwarzgelben Trikot erleben durften, entstanden so viele schöne Gespräche, die den erfolgreichen BVB-Nachmittag für die Besucher des BORUSSEUM zu einem besonderen Tag machten. Die Gelegenheit, einen Helden der BVB-Geschichte zu treffen, hat man nun mal nicht jeden Tag.

Theo Redder kam zur Saison 1961/1962 von Preußen Werl zu Borussia Dortmund. Der Abwehrspieler, der heute stellvertretender Vorsitzender des BVB-Ältestenrates ist, absolvierte in seiner Laufbahn 143 Spiele für den BVB und schoss dabei zwei Tore. 1969 beendete er seine aktive Laufbahn und ist dem BVB bis heute treu geblieben.

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Siggi Held zu Gast im Borusseum

27.10.14

Am vergangenen Samstag fand vorerst das letzte Legenden-Treffen im Rahmen des BVB-Spieltagspaketes dieser Halbserie im BORUSSEUM statt. Trotz der unglücklichen Niederlage gegen Hannover 96 kamen rund 200 Fans ins BORUSSEUM, um an einer Kurzführung durch das Vereinsmuseum von Borussia Dortmund teilzunehmen und als besonderes Highlight eine BVB-Legende dort zu treffen.

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Diese Legende war am Samstag kein geringerer als Sigfried „Siggi“ Held, der gerne für Autogramme, Erinnerungsfotos und den ein oder anderen Plausch zwischen mit den Fans zur Verfügung stand.

"Bei der WM 1966 in England wurde er Vizeweltmeister, 1970 in Mexiko Dritter".

Siggi Held, der von 1965 bis 1971 und erneut von 1977 bis 1979 seine schwarzgelben Fußballschuhe in Dortmund schnürte und in diesen Spielzeiten insgesamt 44 Tore für unseren BVB erzielte, konnte die Stimmung der Fans nach der Niederlage sichtlich erheitern und war an diesem Abend für Viele mehr als ein Trostpflaster, sodass eine Heimfahrt mit guter Laune doch noch garantiert war.

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Horst Bertram zu Gast im BORUSSEUM

15.09.14

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Nach dem siegreichen Spiel gegen den SC Freiburg am vergangenen Samstag fand das erste Spieltagspaket der Saison im BORUSSEUM statt. Wie schon in der Vorsaison beim Spiel gegen die Breisgauer, hatte sich kein geringerer als BVB-Legende Horst Bertram angekündigt, das Borussia Dortmund-Museum zu besuchen. Horst Bertram, der von 1971 bis 1983 beim BVB zwischen den Pfosten stand und in dieser Zeit 243 Pflichtspiele absolvierte, kam gerne ein weiteres Mal ins BORUSSEUM. Die vielen BVB-Fans freuten sich sehr über den Besuch. Für die älteren Besucher war es eine Freude, den Keeper aus vergangenen Tagen einmal wieder zu sehen. Für die jungen BVB-Fans war es eine Besonderheit, eine echte BVB-Legende kennenzulernen.

"Eine BVB Legende wird man,..."

Viele Erinnerungsfotos wurden gemacht und natürlich wurden auch alle Autogrammwünsche gerne von Horst Bertram erfüllt.

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Marcel Raducanu zu Gast im BORUSSEUM

19.04.14

Die Saison 2013/14 geht in die Schlussphase. Das vorletzte Heimspiel bestritt unsere Borussia am Karsamstag gegen Mainz 05 und nach den drei herausragenden Erfolgen der letzten beiden Wochen begeisterte der BVB auch beim 4:2-Sieg über den ehemaligen Klub unseres Trainers. Die Qualifikation, ein erklärtes Saisonziel, ist damit geschafft. Nach dem Spiel hatten dann die Fans, die das BORUSSEUM im Rahmen des Spieltagspakets besuchen konnten, die Möglichkeit, Fußballlegende Marcel Raducanu – den "Balkan-Maradona" zu treffen! Diesen Namen hatten ihm Journalisten wegen seiner überragenden Fähigkeiten gegeben.

"Der Balkan-Maradona"

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Marcel Raducanu wurde in der rumänischen Hauptstadt Bukarest geboren und startete dort mit 7 Jahren bei Steaua Bukarest seine Fußballer-Laufbahn. Er durchlief alle Juniorenteams und bestritt dann in den Jahren 1972 bis 1981 250 Spiele für das Spitzenteam aus Bukarest. Er  erzielte dabei 90 Tore. Je zweimal wurde er mit Steaua rumänischer Meister und Pokalsieger. Seine hervorragenden Leistungen wurden 1979 und 1980 mit der Wahl zum „Fußballer des Jahres“ in Rumänien belohnt. Marcel Raducanu wurde 21 Mal in das A-Team Rumäniens berufen. 1981 setzte er sich nach einem Freundschaftsspiel der Nationalmannschaft in Dortmund ab. Dortmund wurde seine neue fußballerische Heimat und der BVB die einzige Mannschaft, für die er in Deutschland spielte.

Seine Flucht hatte eine Sperre von einem Jahr zur Folge, danach führte er Regie im Mittelfeld des BVB. In den Jahren 1982 bis 1988 spielte er 182 Pflichtspiele im schwarzgelben Trikot. Er brillierte mit herausragender Technik, war äußerst dribbelstark und der klassische Regisseur. Seine Spielweise begeisterte die Fans und er ist überall in guter Erinnerung geblieben. Zum Abschluss seiner Laufbahn wechselte Marcel Raducanu 1988 zum FC Zürich. Dort spielte er noch bis 1991, um dann seine Karriere als Fußballer zu beenden. Er erwarb 1993 seine Lizenz als Fußballlehrer. Seit 1994 betreibt er sehr erfolgreich eine Fußballschule in Dortmund. Dem Ball ist er so immer treu geblieben.

13.02.16

Marcel Raducanu wieder zu Gast!

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Am vergangenen Samstag hatten alle Gäste, die das Spieltagspaket im Vorfeld über den Onlineshop des BVB gebucht haben, wieder die exklusive Gelegenheit, das Borussia Dortmund-Museum zu besuchen und dort eine BVB-Legende zu treffen!

An diesem Tag war es Marcel Raducanu, erfolgreicher Ex-Profi aus den 80er Jahren, der nach dem 1:0-Sieg gegen Hannover 96 für Autogramme und Fotos mit den Fans bereit stand. Und er hatte sichtlich Spaß an der Aktion, lachte in jede Kamera und freute sich über die zahlreich erschienenen Fans.

 

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Jürgen Wegmann zu Gast im BORUSSEUM

05.04.14

Nach dem Jubiläumsspiel 40 JAHRE HEIMAT gegen den VfL Wolfsburg, das wir bei toller Feierstimmung nach einer starken Leistung in der zweiten Halbzeit mit 2:1 gewinnen konnten, war im Rahmen des Spieltagspakets wieder eine Legende zu Gast im BORUSSEUM. Jürgen „Kobra“ Wegmann, der vier Tage zuvor seinen 50-ten Geburtstag gefeiert hatte, war gekommen, um den BVB-Fans für Fachsimpeleien, Fotos und Autogramme zur Verfügung zu stehen. Im Zusammenhang mit dem Stadionjubiläum werden viele Namen genannt, an viele Spiele wird erinnert. Ein Spiel und ein Name steht in der Rangliste sehr weit oben, für sehr viele sogar klar an der ersten Stelle.

Rückblick:

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Die Saison 1985/86 war sehr schlecht verlaufen und die Borussia endete auf dem 16. Tabellenplatz – das bedeutete Relegation gegen Fortuna Köln. Nach der 0:2 Niederlage in Köln wurde am 19. Mai 1986 das Rückspiel in Dortmund angepfiffen. Der BVB musste gewinnen, für den Klassenerhalt mit mindestens 3 Toren Differenz, für das Erreichen eines Entscheidungsspieles mit 2 Toren. Es lief nicht gut für die Schwarzgelben und das bekannte Zitat von Jürgen Wegmann traf auch in diesem Spiel zu: „Erst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.“ Der BVB lag zwar mit 2:1 vorn, das reichte aber nicht und der Abstieg kam von Minute zu Minute näher. Dann die 90. Minute. Der großartige Kölner Keeper Jarecki wehrt den wohl letzten Schuss auf seinen Kasten nach vorn ab. Dort steht der Vollblutstürmer Wegmann und staubt ab. Es steht 3:1. Die „Kobra“ erinnert sich an dieses Spiel als sei es gestern gewesen.

"Erst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu."

Was sich dann im Stadion abspielte ist nicht zu beschreiben. Ein unfassbarer Torjubel ließ das ausverkaufte Stadion erschüttern. Das nun nötige Entscheidungsspiel gewann der BVB mit 8:0 und war gerettet. Unser damaliger Gegner aus Köln spielt heute in der Regionalliga. Es ist nicht auszudenken, was mit unserer Borussia geschehen wäre, hätte Jürgen Wegmann dieses Tor nicht geschossen – eines der wichtigsten Tore in der Vereinsgeschichte, vielleicht sogar das wichtigste. Es dürfte sicher sein, dass wir bei einem Abstieg heute nicht im Halbfinale des DFB-Pokales stünden und erst recht nicht im Viertelfinale der Champions League. Man wird Jürgen Wegmanns Karriere nicht gerecht, wenn sie auf dieses Tor reduziert würde. Für die BVB-Familie steht sie aber im Mittelpunkt.

„Kobra“ Wegmann bestritt in den Jahren 1983 – 1986 und 1989 – 1993 insgesamt 133 Spiele für den BVB und schoss 43 Tore. Nach einem Jahr in Gelsenkirchen wechselte er zu den Bayern, mit denen er 1989 auch Deutscher Meister wurde. 1988 wurde sein Siegtor zum 1:0 gegen den 1.FC Nürnberg per Fallrückzieher zum Tor des Jahres gewählt. Ein wunderbarer Treffer, der aber in der Bedeutung weit hinter dem Abstaubertor vom 19. Mai 1986 einzuordnen ist.

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Hans Tilkowski zu Gast im BORUSSEUM

[17.03.14]

Eine Buchung des Spieltagspakets beinhaltet, nach dem Spiel eine BVB-Legende im BORUSSEUM treffen zu können. So auch nach den letzten beiden Heimspielen. Gast nach dem 3:0 Erfolg gegen Nürnberg war Hans Tilkowski, der die Fans mit Witz und Charme begrüßte.

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Hans Tilkowski hat in den 60er Jahren viele sportliche Erfolge mit der Borussia erzielt. Nachdem er 1965 mit der Mannschaft den DFB-Pokal gewonnen hatte, krönte er seine Laufbahnen im schwarzgelben Dress 1966 mit einem unvergessenen 2:1 Sieg in Glasgow gegen den FC Liverpool und gehörte damit der Mannschaft an, die erstmals einen europäischen Pokal nach Deutschland holte.

Die wohl bekannteste Geschichte um Hans Tilkowski ist die des Wembley-Tors... „Ich kann damit leben, auch nach fast 50 Jahren überall darauf angesprochen zu werden,“ sagt er heute und „Natürlich war der nicht drin.“

Hans Tilkowski bestritt insgesamt 39 Länderspiele und wurde 1965 sogar zum Fußballer des Jahres gewählt. Seine Fans sind ihm bis heute treu, er wird noch immer bewundert und von allen Seiten gelobt. Nicht nur wegen seiner fußballerischen Leistungen, sondern auch für sein unermüdliches soziales Engagement.

"Natürlich war der nicht drin".

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Hoppy Kurrat zu Gast im BORUSSEUM

BVB-Legende Hoppy Kurrat im BORUSSEUM

Nach dem Spiel im heimischen Stadion gegen die Gladbacher Borussen stattete Dieter „Hoppy“ Kurrat seinen Fans einen Besuch im BORUSSEUM ab, um fleißig Autogramme auf diverse Postkarten, Poster und Trikots zu schreiben. Die BVB-Legende aus den 60-er Jahren ist gebürtiger Dortmunder und seinem Verein bis heute treu geblieben, sodass man bei der Suche nach einem Vorbild für Vereinstreue nicht an „Hoppy“ Kurrat vorbeikommt. Von seinem Stammverein FC Merkur 07 Dortmund wechselte er schon 1956 zur Borussia und blieb ihr bis 1974 als Aktiver erhalten.

"Hoppy, beiß ihn in die Wade".

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Bei allen großen Erfolgen des BVB von 1960 bis 1966 war „Hoppy“ als Stammspieler dabei. 1963 schoss er im Finale um die Deutsche Meisterschaft gegen den 1. FC Köln das 1:0. Zwischen 1971 und 1974 war er sogar Mannschaftskapitän. Gut dotierte Profiverträge bei Hertha BSC und Atalanta Bergamo lehnte Kurrat aus Vereinstreue ab.

Auch heute noch engagiert er sich als Mitglied des Ältestenrates für den Verein und ist bei nahezu jedem Heimspiel dabei.

Zu einer Karriere im Nationaldress hat es für „Hoppy“ Kurrat leider nicht gereicht, obwohl ihn seine sportlichen Leistungen dafür empfahlen. Es heißt, dass es an seiner Körpergröße gelegen hat, denn „Hoppy“ ist zwar nur 1,62m groß, aber auf dem Platz ist er stets über sich hinausgewachsen und war ein ganz Großer.

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Martin Kree zu Gast im BORUSSEUM

19.02.14

Zwei Siege innerhalb einer Woche gegen die Eintracht Frankfurt liegen hinter dem BVB und alle Fans, die am 15.2. ein Spieltagspaket gebucht hatten, konnten sich sogar dreifach freuen! Denn Fußballlegende Martin Kree war zu Gast im BORUSSEUM, gab fleißig Autogramme und ließ sich mit jedem Fan ablichten.

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„Ich beiße auch nicht“ witzelte er und nahm den etwas schüchternen Fans damit jede Nervosität und Berührungsangst, sodass eine lockerere Atmosphäre entstand, die Kree dann auch nutzte, um aus dem Nähkästchen zu plaudern und sich den Fragen seiner Fans zu stellen. Kree, der 1984 seinen Einstieg in die Bundesliga mit dem VfL Bochum fand, bei dem er fünf Jahre als Verteidiger spielte, war für ein ganz besonderes Talent bekannt: Er verfügte über den härtesten Schuss der Bundesliga (vor allem bei Distanzschüssen und Standardsituationen), der sogar live im Fernsehen gemessen wurde: 137km/h – das schaffte seinerzeit nur er und seine Fans bewundern ihn auch heute noch dafür.

Er verfügte über den härtesten Schuss der Bundesliga, der sogar live im Fernsehen gemessen wurde: 137 km/h

Nach seiner Zeit beim VfL wechselte er zu Bayer 04 Leverkusen, bis er 1994 endlich den Weg nach Dortmund und zum BVB fand. Hier feierte er bis 1998 die wohl größten Erfolge seiner Fußballkarriere: 1995/96 die deutsche Meisterschaft 1996/97 dann Champions League und Weltpokal Sieger!

Direkt nach seiner Karriere als Fußballspieler widmete Kree sich seiner zweiten Leidenschaft – Computern, sodass er im Jahr 2004 das IT-Schulungscenter New Horizons in Holzwickede eröffnete. Aber trotz der weiteren Karriere außerhalb des Rasens hat Martin Kree sich nicht komplett aus dem Fußballgeschäft verabschiedet und ist seit Juli 2012 Aufsichtsrats-Mitglied des VfL Bochum.

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Lothar Geisler zu Gast im BORUSSEUM

09.12.13

Nach dem leider verloren gegangenen Spitzenspiel gegen Bayer Leverkusen stand Lothar Geisler im BORUSSEUM für die BVB-Freunde bereit, die ein Spieltagspaket gebucht hatten. Gern beantwortete der ehemalige Abwehrspieler der Borussia Fanfragen, gab Autogramme und stand für Erinnerungsfotos bereit. Der Spieltag rückte schnell in den Hintergrund, um den Erinnerungen an die 60-er Jahre Platz zu machen. Lothar Geisler ist echter Dortmunder. Sein Stammverein war der VfL Kemminghausen und über TuS Eving-Lindenhorst kam er 1957 zum VfL Bochum. Von dort wechselte er 1959 zur Borussia, für die er in der damals erstklassigen Fußball-Oberliga West 63 Spiele bestritt. Im letzten Endspiel um die Deutsche Meisterschaft war Lothar Geisler Teil einer stabilen Defensive, die den 3:1 Sieg gegen die favorisierten Kölner sicherstellte. Die Deutsche Meisterschaft 1963 wurde nach Dortmund geholt. In der darauf startenden Bundesliga stand Geisler bis 1967 noch 54 Mal im Team der Borussia.

"Zur Legende wird man gemacht durch..."

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Zum Höhepunkt der Saison 1963/64 wurden die Spiele im Europapokal der Landesmeister. Alles überragend war das Ausschalten des Titelverteidigers aus Lissabon in der 2. Runde. Im Jahrhundertspiel am 4. Dezember 1963 schlug die Borussia das Star-Ensemble von Benfica vor 40.700 Zuschauern im Stadion Rote Erde mit 5:0, nachdem man in Lissabon noch mit 1:2 verloren hatte. Geisler dirigierte als Mittelläufer die Abwehr. Erst im Halbfinale scheiterte der BVB am späteren Cupsieger Inter Mailand.

Das letzte Pflichtspiel für den BVB bestritt er im August 1966, im Sommer 1967 beendete er seine höherklassige Laufbahn und übernahm das Amt des Spielertrainers bei seinem ehemaligen Verein TuS Eving-Lindenhorst. Aus Anlass des 50. Jahrestages des Jahrhundertspiels gegen Benfica hatte das BORUSSEUM erst 3 Tage zuvor einen Traditionsabend veranstaltet, bei dem alle lebenden Spieler des BVB anwesend waren – natürlich auch Lothar Geisler, der nun seinen Besuch auch dazu nutzte, das Erinnerungsfoto mit den BVB-Helden von 1963 an der Wall of Fame zu platzieren.

27.08.16

Lothar Geisler wieder im BORUSSEUM!

Nach dem 2:1- Sieg gegen Mainz 05 machte sich die BVB-Legende wieder auf den Weg ins BORUSSEUM – zur Freude aller BVB-Fans, die das Spieltagspaket dieses Tages gebucht hatten! Gut gelaunt wie immer, grinste er in jede Kamera und gab fleißig Autogramme auf die für ihn angefertigten Autogrammkarten.

Geisler ist mit seinen fast 80 Jahren mittlerweile der Spieler, der am längsten im BVB-Trikot gespielt hat! Warum? Weil er 7 Jahre in der Bundesliga und danach 32 Jahre in der Traditionsmannschaft des BVB gespielt hat! 39 Jahre in schwarzgelb – einfach ein echter Borusse!

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Wolfgang „Teddy“ de Beer zu Gast im BORUSSEUM

15.09.13

Beim ersten Spieltagspaket der Saison war BVB-Torwartlegende Wolfgang „Teddy“ de Beer nach dem Heimspiel gegen den Hamburger SV für ein exklusives Treffen ins BORUSSEUM gekommen. Gut gelaunt kam „Teddy“ de Beer ins BORUSSEUM. Alles andere hätte sicher auch die vielen BVB-Freunde nach dem überzeugenden 6:2-Sieg sehr verwundert, die dort sehr gespannt auf die Spieltagslegende warteten. Wolfgang „Teddy“ de Beer wird von vielen nicht zu Unrecht als aktiver Mannschafts-Bestandteil gesehen. Wenn er mit Roman Weidenfeller und Mitch Langerak vor den Spielen den Rasen betritt, wird er ähnlich begeistert empfangen wie seine aktiven Schützlinge. „Das tut natürlich unheimlich gut“, meint „Teddy“. Die Sprechchöre motivieren immer wieder neu.

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Wolfgang heißt er mit Vornamen, aber keiner nennt ihn so, vermutlich kennen den Namen viele nicht einmal. Wann ist eigentlich aus Wolfgang „Teddy“ geworden und wie kam es dazu? Er erzählt, dass das schon sehr lange zurückliegt. Er war 12 Jahre alt und spielte in der Schülerauswahl. Der Trainer kreierte aus de Beer (Bär) Teddy. Den Namen ist er nicht mehr losgeworden und trägt ihn gern.

"Das tut natürlich unheimlich gut", meint "Teddy". Die Sprechchöre motivieren immer wieder neu.

1986 kam de Beer vom MSV Duisburg nach Dortmund und stand in 214 Spielen für unsere Borussia im Tor bevor er 2001 nach einer schweren Knieverletzung seine Karriere beendete und gleich eine neue begann. Er erwarb die Trainer-A-Lizenz und ist seit der Saison 2002 erfolgreicher Torwarttrainer von Borussia Dortmund. „Es ist eine tolle Sache, an einer Entwicklung wie der von Roman beteiligt gewesen zu sein“, sagt Teddy. „Leider gehört es aber auch zum Geschäft, Spieler scheitern zu sehen“, ergänzt er.

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Lothar Huber zu Gast im BORUSSEUM

21.04.13

Das Spiel gegen Mainz 05 war abgepfiffen. Mit dem 2:0 Sieg und der gleichzeitigen Niederlage der Mannschaft aus Gelsenkirchen war das Saisonziel erreicht: die Teilnahme an der Gruppenphase der Champions-League. Im BORUSSEUM war nach dem Spiel Lothar Huber zu Gast und stand für die BVB-Fans, die ein Spieltagspaket gebucht hatten, zur Verfügung. Der Rückblick auf das eben gesehene Spiel war nur kurz, natürlich stand die Begegnung gegen Real Madrid im Vordergrund der Gespräche. Lothar Huber kommt aus Kaiserslautern und begann seine Karriere daher wohl nicht ganz zufällig am Betzenberg, wo er von 1970 bis 1974 spielte. Er stand dort in einem legendären Bundesligaspiel im Team der „Roten Teufel“, über das Lothar Huber sehr gern erzählt: am 20. Oktober 1973 spielte der 1. FC Kaiserslautern gegen die Bayern. In der 57. Spielminute führten die Münchener mit 4:1 – das Spiel schien gelaufen. Weit gefehlt! Die Lauterer drehten das Spiel und siegten schließlich mit 7:4!

"Für mich ist und bleibt der BVB mein Verein. Auch wenn ich ursprünglich aus der Pfalz komme"

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In der Saison 1974/75 wechselte Lothar Huber zur Borussia. Er erinnert sich, dass ihm die Eingewöhnung in Dortmund sehr schwer gefallen sei. Die Umstellung vom kleinstädtischen Gefüge seiner Heimatstadt zum Leben in der Ruhrmetropole war groß. In jeder freien Minute fuhr er in die Pfalz.

In Dortmund wurde Huber Stammspieler und 1976 gelang ihm mit dem BVB der Wiederaufstieg in die höchste deutsche Spielklasse; die Begegnungen gegen den 1. FC Nürnberg sind historisch. Lothar Huber machte mit seinem Tor zum 3:2 in der 90. Spielminute der Partie in Dortmund endgültig alles klar. Seine aktive Profilaufbahn beendete er 1987. Er bestritt insgesamt 365 Spiele für die Borussia und war von 1977-79 Mannschaftskapitän. Lothar Huber ist dem Fußball immer treu geblieben. Nach der aktiven Laufbahn arbeitete ohne Unterbrechung als Trainer. Noch heute betreut er erfolgreich die Mannschaft des Oberligisten TSG 1881 Sprockhövel. Hauptberuflich arbeitet er als Platzwart beim BVB und wohnt neben dem Stadion. Er genießt es „mittendrin zu sein“.

„Für mich ist und bleibt der BVB mein Verein. Auch wenn ich ursprünglich aus der Pfalz komme“, sagte Lothar Huber einmal in einem 11Freunde-Interview. Das bekräftigt er auch immer wieder: Lothar Huber ist Dortmunder.

28.04.15

Lothar Huber wieder im BORUSSEUM!

Erst ein 2:0-Sieg über die Eintracht, dann der prominente Gast im BORUSSEUM – für die Fans, die zuvor das Spieltagspaket des BVB gebucht hatten, war es ein perfekter Tag!

Nach dem ereignisreichen Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt machte sich Lothar Huber wieder auf den Weg ins BORUSSEUM, um mit Freunden und Fans des BVB zu plaudern und für Fotos und Autogramme zur Verfügung zu stehen. Lothar Huber war rechter Verteidiger und für seine „Bananenflanken“ bekannt. 

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Wolfgang Paul zu Gast im BORUSSEUM

08.04.13

Während sich das größte Stadion Deutschlands und die Strobelallee nach dem Sieg gegen Augsburg langsam leeren, herrscht in der Nord-Ost-Ecke des Dortmunder Fußballtempels noch reger Betrieb. Auf alle BVB-Fans, die das Legenden-Spieltagspaket erworben hatten, wartete im BORUSSEUM eine Begegnung mit Wolfgang Paul. Der Meister von 1963, DFB-Pokalsieger von 1965 und Europacup-Sieger von 1966 ist heute Vorsitzender des Ältestenrats von Borussia Dortmund, Stammgast bei den Heimspielen des BVB und besucht ebenfalls möglichst viele Auswärtsspiele der Borussia. Im BORUSSEUM erzählte Wolfgang Paul von seiner aktiven Zeit als Spieler, fachsimpelte mit den Fans über die vorausgegangenen Spiele gegen Augsburg und Málaga sowie das anstehende Champions-League-Rückspiel gegen den spanischen Verein.

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Zudem erfüllte Paul zahlreiche Autogramm- und Fotowünsche und zeigte sich überrascht davon, wie viele junge Fans den ehemaligen Abwehrspieler bestens in die BVB-Geschichte einordnen können.

Wolfgang Paul begann seine aktive Laufbahn als 17-Jähriger in Schwerte, ehe er 1961 vom damaligen BVB-Trainer Max Merkel zur Borussia gelockt wurde. Eigentlich war Paul gelernter Außenstürmer, wurde beim BVB allerdings zum Abwehrchef umgebildet. Nach der Meisterschaft 1963 und dem DFB-Pokal-Sieg 1965 war Wolfgang Paul als Innenverteidiger und Kapitän einer der Garanten die erfolgreiche Europacup-Saison 1966. Damals gewann der BVB als erster Verein den Europapokal der Pokalsieger.

"Wolfgang Paul fürhte den BVB 1966 als Kapitän zum Titel im Europapokal der Pokalsieger."

Wolfgang Paul bestritt 1966 ein Länderspiel für Deutschland und wurde im selben Jahr mit der Nationalmannschaft Vizeweltmeister. Bei der WM in England wurde er jedoch in keinem Spiel eingesetzt. 1968 verletzte sich Paul schwer am Meniskus und konnte sich von dieser Verletzung nie mehr richtig erholen. Nach seiner aktiven Karriere eröffnete Paul 1971 ein Uhrengeschäft in Bigge und fungierte als Trainer in mehreren regionalen Vereinen in seiner Heimat im Hochsauerlandkreis. Neben seiner Funktion als Vorsitzender des Ältestenrats ist Paul seit 1995 Ehrenmitglied von Borussia Dortmund und Besitzer der Goldenen Vereinsnadel.

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Borusseum

Michael Schulz zu Gast im BORUSSEUM

03.03.13

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Nach dem 3:1-Sieg über Hannover 96 herrschte natürlich gute Laune in der schwargelben Familie vor. Der Legenden-Gast im Rahmen des Spieltagspaketes im BORUSSEUM passte genau zu dieser Stimmung: Michael Schulz war gekommen. Durch seine offene Art ließ er erst gar keine Berührungsängste aufkommen. Er übernahm selbst die Initiative, nahm die Besucher mit und erzählte Geschichten aus seiner aktiven Zeit. Michael Schulz freut sich, dass es im BORUSSEUM ein Foto gibt, das ihn im Mittelpunkt zeigt. Es ist das Bild des Fotografen Bodo Goeke, das vor ca. 10 Jahren zum „Besten Foto“ aus 40 Jahren Bundesliga gewählt wurde. Zu sehen ist der wütende Michael Schulz, der nach einer Roten Karte gegen den Karlsruher SC einen am Spielfeldrand stehenden Wassereimer um trat. „Das war niemals eine Rote Karte. Wir waren im Sprint und plötzlich fiel der Gegenspieler um. Ich war entsetzt, als ich die Karte sah“, erinnert sich „Der Lange“.

Michael Schulz kam 1989 vom Betzenberg zum BVB. In Kaiserslautern hatte er seine Profikarriere 1987 begonnen, erst im Alter von 26 Jahren, was für heutige Verhältnisse nahezu undenkbar wäre. Das schwarzgelbe Trikot trug „Der Lange“5 Jahre, in denen er 133 Bundesligaspiele bestritt. Dann ging er nach Bremen, wo er 1997 seine Laufbahn beendete.

"Das war niemals eine Rote Karte."

Leider konnte Michael Schulz keinen nationalen Titel erwerben, obwohl die Mannschaften, in denen er spielte, während seiner Profilaufbahn mit insgesamt fünf Titeln überaus erfolgreich waren. Er spielte immer zur „falschen“ Zeit im Verein. Der (Bundes-) deutsche Fußball spielte bislang bei Olympischen Spielen keine besondere Rolle. Lediglich 1988 in Seoul gelang es der Mannschaft eine Medaille zu erringen. Im Spiel um den 3. Platz errang das Team von Coach Hannes Löhr durch ein 3:1 gegen Italien die Bronzemedaille und verbuchte damit den einzigen Sieg einer deutschen Auswahlmannschaft in einem wichtigen Turnier gegen die „Azzuris“. Michael Schulz – damals aktiv am Betzenberg - gehörte zu den Medaillengewinnern. Ein ganz besonderer Erfolg in einer Spielerkarriere: „Die Teilnahme an der Olympiade hat einen einzigartigen Stellenwert - dazu noch mit einer Medaille. Olympia steht noch weit über den großen Fußball-Turnieren“, sagt „Der Lange“, der  mit der Nationalmannschaft (7 Länderspiele) 1992 in Schweden immerhin auch Vize-Europameister wurde.

Nach dem Ende seiner Profilaufbahn erwarb er die A-Trainerlizenz, ohne danach jedoch als Trainer tätig zu werden. Michael Schulz arbeitete für verschiedene Fernsehsender, ist aber nur noch selten dort als Fußballexperte im Einsatz. Seine hauptsächliche Beschäftigung ist die des Spielerberaters. „Es gibt solche und solche“, sagt er dazu mit einem charmanten Lächeln.

Für die Traditionsmannschaft der Borussia um Teamchef Günter Kutowski zieht Michael Schulz auch immer wieder das gelbe Trikot an. (wh)

26.10.15

Michael Schulz zum zweiten Mal zu Gast im BORUSSEUM!

Ein 5:1-Sieg gegen Augsburg, ausgelassene Stimmung bei den Fans und eine gut gelaunte BVB-Legende – besser hätte der Rahmen für das Spieltagspaket am gestrigen Sonntag kaum sein können.

Mit viel Humor und einem Stapel Autogrammkarten begegnete Michael Schulz den Gästen im BORUSSEUM. Neben Autogrammen grinste der smarte Ex-Profi in jegliche Handykameras und beeindruckte nicht nur durch seine Statue (Spitzname war „Der Lange“), sondern auch durch seine lockere Art.

Das BORUSSEUM freut sich auf den nächsten Besuch von Michael Schulz!

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Borusseum

Michael Lusch zu Gast im BORUSSEUM

16.02.13

Nach dem Spiel gegen die Eintracht aus Frankfurt stand Michael Lusch im BORUSSEUM für die BVB-Freunde bereit, die ein Spieltagspaket gebucht hatten. Gern beantwortete der ehemalige Mittelfeldspieler der Borussia  Fanfragen, gab Autogramme und stellte sich den vielen Fotografen.

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Michael Lusch kam 1982 zum BVB und sein erster Bundesligaeinsatz war sofort ein ganz Besonderer. Lusch  - damals noch als A-Jugendlicher – durfte am 18. September 1982 im Revierderby auf den Platz. Er startete seine schwarz-gelbe Karriere mit einem Derbysieg: der BVB gewann mit 2:0. Elf Jahre trug er in 203 Bundesliga-Spielen die schwarz-gelben Farben, ehe er 1993 in die Pfalz wechselte. Er spielte zwei Jahre am Betzenberg, ging noch für eine weitere Saison zum KFC Uerdingen o5, um dann 1996 seine Profi-Laufbahn zu beenden. Michael Lusch spielte einmal für die U-21 Nationalmannschaft. Am 17. April 1984 lief er im Spiel gegen Griechenland für Deutschland auf. 24. Juni 1989 – Olympiastadion Berlin – Pokalfinale gegen Werder Bremen.  Ein historischer Tag in der Vereinsgeschichte und auch der Tag des größten sportlichen Erfolges von Michael Lusch. In der 73. Minute kommt er für Günter Breitzke ins Spiel. Eine Minute später schießt er das alles entscheidende Tor zum Endstand von 4:1 für unsere Borussen.

24.Juni 1989 - Olympiastadion Berlin -Pokalfinale gegen Werder Bremen.

Nach der Karriere ist Michael Lusch dem Fußball treu geblieben: Im Amateurbereich arbeitete er als Trainer und er betreibt seit Jahren das Soccer City Center in Dortmund. Für die Traditionsmannschaft der Borussia zieht Michael Lusch auch gern das gelbe Trikot an. (wh)

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