Zielsetzungen

Die BVB Fußball – Akademie hat das Ziel, mit ihrem Angebot die fußballerische und persönliche Ausbildung der Spieler und Trainer des BVB zu optimieren. Sie wird geleitet von Trainern des BVB in Kooperation mit dem Psychologen-Team um Dr. Heiner Langenkamp der Ruhr - Universität Bochum.

Kooperationspartner BVB - Ruhr–Universität Bochum

Die Trainer des BVB bringen die fußballfachlichen Kompetenzen in die BVB-Fußballakademie ein. Das Psychologen-Team der Ruhr-Universität Bochum – vertreten durch das sportpsychologische Beratungszentrum – gewährleisten anwendungsbezogenes, fachwissenschaftliches Know-how sowie die Einbindung von Experten verschiedener Themenfelder in die Akademie.

Die Kombination aus fußballfachlicher Kompetenz und sportpsychologischer Beratung gewährleistet die inhaltliche, personelle und organisatorische Ausgestaltung der Akademieziele

  • Persönlichkeitsentwicklung positiv fördern
  • sportliche Leistung steigern

Die Experten der Ruhr–Universität Bochum fördern die Spieler hinsichtlich ihrer individuellen Entwicklungsprozesse. Sie arbeiten Hand in Hand mit den Trainern des BVB, wodurch zusätzlich gewährleistet wird, dass die Inhalte in der BVB-Fußballakademie implementiert und verfestigt werden.

Themen und Inhalte der BVB-Akademie

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U9 – U15

Im Bereich der U9-U15 erfolgt eine Zusammenarbeit zwischen dem Experten-Team der RUB und den Trainern in Form des "coach the coach" Prozesses. Den Trainern werden Hilfestellungen in den unterschiedlichen Themenbereichen, wie der Psychologie, Pädagogik oder Verletzungsprophylaxe gegeben. Dies erfolgt in Seminarform sowie anhand von Trainingsbeobachtungen. So werden die Spieler nicht unmittelbar von den externen Experten betreut, profitieren aber durch die stetige Weiterbildung ihrer Trainer von der Kompetenz und dem fachlichen Wissen der Mitarbeiter der RUB. U17 und U19

In diesen Altersklassen werden ergänzend zum Prinzip des "coach the coach" spezielle Schwerpunkte aus dem Persönlichkeitsentwicklungsprogramm direkt mit den Mannschaften durch das Experten-Team der RUB erarbeitet. Die Akademie-Inhalte sind aufeinander abgestimmt und bauen aufeinander auf. Sie werden nach dem Prinzip der Anwendbarkeit vermittelt. Die Kooperation zwischen Experte, Trainer und Spieler unterstützt somit den Erwerb von Handlungskompetenzen.

Stabilisationsprogramme als Hausaufgaben

Den in den letzten Jahren stark gestiegenen athletischen Anforderungen im Fußball, wird durch ein Hausaufgabenprogramm, welches das Mannschaftstraining ergänzt, Rechnung getragen.

In der BVB–Akademie wird für jeden Spieler der U 17 und U 19 ein "mobiles Fitnessstudio" entwickelt. Nach einer intensiven Einführung in die Grundlagen des Stabilisationstrainings, bekommen die Spieler ein auf sie abgestimmtes Stabilisationsprogramm an die Hand, welches sie in Eigenverantwortung als Hausaufgabe durchführen. Ziel der Stabilisationsprogramme ist es, die Spieler im Sinne von Prävention zu stabilisieren und durch eine höhere Kraftentwicklung die Leistung zu steigern.

U23 und Jungprofis

Die im Vergleich zu den Nachwuchsmannschaften deutlich größeren Zeitkapazitäten der Spieler im U23 und Profibereich werden zur individuellen Förderung genutzt. Im Vormittagsbereich arbeiten die Nachwuchstrainer in Kleingruppen oder individuell mit den Spielern. Die individuelle Förderung erfolgt ergänzend zum Mannschaftstraining am Nachmittag und gewährleistet eine optimale Ausbildung im Übergangsbereich. Diese gezielte Arbeit wird durch das RUB-Experten-Team ergänzt bzw. speziell intensiviert (z.B. phasenweise Spielercoaching, duale Förderung).
Durch den Einsatz mehrerer Trainer kann spezifisch auf das Anforderungsprofil der einzelnen Positionen aber auch auf die individuellen Stärken und Schwächen der Spieler eingegangen werden.

Ein zusätzlicher Aspekt der Akademie ist die Förderung der Identifikation der Spieler mit dem Verein. Die Nachwuchstrainer begleiten die Nachwuchsspieler durch das Akademietraining in den Seniorenbereich und bleiben ihnen dadurch als Ansprechpartner u.a. bei Problemen erhalten. Die Zusammenarbeit zwischen Trainer und Spieler ist somit nicht auf zwei Jahre begrenzt, sondern wird mannschaftsübergreifend fortgesetzt und führt zu einer höheren Identifikation untereinander.