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Fantage

Veranstaltungen

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Die einzelnen Fantage-Veranstaltungen werden auf dieser Seite angekündigt. Ihr habt dann die Möglichkeit, Euch für diese anzumelden. Die Anmeldung hilft uns lediglich, im Hinblick auf die Besucherzahlen besser planen zu können, die Daten werden selbstverständlich nicht gespeichert. Zudem ist es uns durch die Angabe eurer E-Mail-Adresse möglich, Euch eine Info-Mail zu schicken, falls sich kurzfristig Änderungen für die Veranstaltungen ergeben sollten.

Wir sehen uns bei den Fantagen!

Was? Wann? Wo?
Meister, Krise und zurück - Der BVB im Jahr 2005 05.10.2016 BORUSSEUM
Bierussia - Die Geschichte der Braukunst in Dortmund 10.11.2016 Brauereimuseum Dortmund
Auswärts mit dem BVB - Von der Oberliga bis München '97 02.03.2017 BORUSSEUM
Wenn der Schuh am Nagel hängt – Karrieren nach der Karriere 15.05.2017 Stadion

Die nächsten Veranstaltungen:

Meister, Krise und zurück - Der BVB im Jahr 2005

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Als die Mannschaft von Borussia Dortmund am 25.05.2013 ins Londoner Wembley-Stadion einlief, war für viele Fans des BVB ein Traum wahr geworden – ihr Verein stand zum zweiten Mal im Finale des wichtigsten Fußball-Vereinspokals der Welt. Auch elf Jahre zuvor, am 04.05.2002, wähnten sich viele Borussen am Ziel einer beschwerlichen Reise. Nach dem Triumph in Europas Königsklasse im Münchener Olympiastadion 1997 war ihr Verein in eine der schwersten sportlichen Krisen der Vereinsgeschichte gestürzt. Trotz Börsengang und Investitionen in Millionenhöhe spielte der Verein nur Bundesliga-Mittelmaß und schwebte kurzfristig sogar in Abstiegsgefahr. Doch in jenem Mai 2002 waren all diese Sorgen vergessen, neu eingekaufte Legionäre hatten sich ideal in das Spielkonzept des jungen Trainers Matthias Sammer eingefügt und konnten, gemeinsam mit alteingesessenen Dortmunder Profis, die sechste Meisterschaft des BVB in dessen Vereinsgeschichte feiern.

Doch auch auf diese Hochzeit des Clubs folgte eine folgenschwere Krise, die diesmal beinahe noch gravierendere Konsequenzen als den zweiten Abstieg des Bundesligagründungsmitglieds bedeutet hätte – den finanziellen Kollaps und die Insolvenz des nun börsennotierten Unternehmens Borussia Dortmund. Wie konnte ein sportlich so gesicherter Verein, wie es der BVB zu dieser Zeit war, in eine solch gravierende Finanzkrise stürzen? Wie rettet man einen so angeschlagenen Fußballverein vor dem Aus? Wie soll es danach weitergehen? All diese Fragen sollen am Mittwoch, den 05.10.2016, im Rahmen der ersten Fantage-Veranstaltung der Saison 2016/17 im BORUSSEUM gestellt und beantwortet werden. Dann laden die Fanbeauftragen, die Fanabteilung und das BORUSSEUM zur Veranstaltung „Einmal Meister, Krise und zurück – der BVB im Jahr 2005“ ein, die durch prominente Besetzung einen spannenden und informativen Abend verspricht.

Schatzmeister Dr. Reinhold Lunow wird an der Podiumsrunde teilnehmen und die Vereinssicht von damals widerspiegeln. Moderator Gregor Schnittker lädt außerdem den Journalisten des Kicker Sportmagazins Thomas Hennecke, der den damaligen Blick der Medien darstellen wird, zum Gespräch. Darüber hinaus werden Aktionär Bernd Geske über die Krise und Rettung des BVB aus Sicht der Sponsoren und Anteilseigner berichten und Frank Fligge aus seinem Buch "Die Akte Schwarzgelb" zitieren, in dem er und sein Bruder, der BVB-Mediendirektor Sascha Fligge, die Geschehnisse von damals zusammengefasst haben.

Wie immer ist die Teilnahme für alle Interessierten kostenfrei, für die Veranstaltung anmelden könnt Ihr Euch hier.

Die Fanbeauftragten, die Fanabteilung, schwatzgelb.de und das BORUSSEUM hoffen auf einen gelungenen, informativen und kontroversen Abend, an dem jeder Besucher zur Teilhabe an der Diskussion eingeladen ist.

Übrigens: Am 13. Oktober 2016, also nur eine Woche nach der Fantage Veranstaltung „Einmal Meister, Krise und zurück – der BVB im Jahr 2005“, findet ab 19:09 Uhr im BORUSSEUM eine weitere Veranstaltung statt, die sich mit den Jahren nach 2005 beschäftig. BVB-Mediendirektor Sascha Fligge und sein Bruder Frank präsentieren mit einigen spannenden Gästen erstmals ihr neues Werk „Echte Liebe: Das spannende Comeback des BVB“ der Öffentlichkeit. Weitere Infos dazu folgen!

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Bierussia – Die Geschichte der Braukunst in Dortmund

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Klar, wenn die meisten Borussen an den BVB denken müssen, dann fällt ihnen schwarz-gelb, der Tempel, Bratwurst oder auch Bier spontan ein. Doch die Verbindung zu dem goldgelben Getränk besteht nicht nur durch den Stadiondeckel oder einen Kneipenbesuch nach dem Spieltag. Im Laufe der BVB-Geschichte fällt auf, dass sich die Wege des Ballspielvereins und des Dortmunder Bieres immer wieder kreuzen.

Schon die Vereinsgründung des BVB setzt die Verkettung in Gang. Als sich am Abend des 19. Dezembers 1909 in der Wirtsschänke „Zum Wildschütz“ im Dortmunder Norden die katholischen Sodalen der Dreifaltigkeitsgemeinde treffen, um einen Fußballverein zu gründen, suchen sie nach einem passenden Vereinsnamen. Laut Gründungsvater Franz Jacobi entscheiden sich die Gründer für „Borussia Dortmund“, weil in der Gaststätte ein Emailleschild der ehemaligen „Borussia-Brauerei“ hängt. Ein passender Name, da neben dem Lokalbezug der Name auch dem rebellischen Wirken der Sodalen gegen ihre Kirchengemeinde dient; „Borussia“ ist die lateinische Form von „Preußen“ und das preußische Wesen war stets der katholischen Kirche ein Dorn im Auge.

Als 1923 Franz Jacobi als erster Vorsitzender des BVB zurücktritt, wird Heinrich Schwaben (seit 1913 im Verein) sein Nachfolger. Der Verteidiger kann nicht nur kicken, sondern besitzt auch gutes kaufmännisches Geschick. Er sorgt dafür, dass Borussias erste Spielstätte „Weiße Wiese“, die damals einem Bolzplatz gleicht, ausgebaut wird. Am 10. August wird die Spielstätte, die sich fortan „Borussia-Sportplatz“ nennt, feierlich eröffnet und bietet Platz für etwa 12.000 Zuschauer. Hauptberuflich wechselt Schwaben im Jahr 1934 von der AEG zur „Dortmunder Union-Brauerei“, um dort später Direktor zu werden.

Als Unterstützer des BVB zeigten sich in den Fünfziger- und und Sechzigerjahren die Dortmunder Brauereien, die die „Halbprofis“ des schwarzgelben Vereins beschäftigen. Bekannt sind vor allem Friedhelm „Timo“ Konietzka, der das erste Tor der Bundesligageschichte nach nur 35 Sekunden Spielzeit erzielt sowie der Europapokalheld von 1966, Gerd Cyliax, die beide bei der „Dortmunder Union-Brauerei“ angestellt waren. Neben den oben genannten Erfolgen sind beide auch Deutscher Meister 1963 und DFB-Pokalsieger 1965 geworden.

Und immer wieder sind Dortmunder Biere auch Werbepartner von Borussia Dortmund gewesen, wie man aktuell beim Dortmunder Brinkhoff‘s sehen kann. Schon seit 2008 wird es im schönsten Stadion der Welt ausgeschenkt.

Am Donnerstag, den 10. November, besteht die Möglichkeit der Verkettung zwischen Borussia Dortmund und dem Dortmunder Bier weiter zu folgen. Bei einer Führung durch die Dortmunder Brauerei und ihr Museum habt ihr die Möglichkeit, den Prozess des Brauens aus der Nähe zu betrachten und tiefer in die Geschichte des Bieres in Dortmund einzutauchen. Die zweistündige Brauereiführung beginnt um 19 Uhr im Brauereimuseum, Steigerstraße 14, 44145 Dortmund. Während der Führung und an deren Ende gibt es jeweils ein Freibier zur Verkostung. Die Veranstaltung ist auf 50 Teilnehmer, die in zwei Gruppen aufgeteilt werden, begrenzt, daher ist eine Anmeldung unbedingt notwendig.

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Auswärts mit dem BVB - Von der Oberliga bis München '97

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  • Mit seinen Fußballkumpels 24 Stunden abhängen, …
  • am Flughafen Autogramme von der eigenen Mannschaft erbeuten, …
  • fremde Bier- und Wurstsorten probieren, …
  • dem Gegner zeigen, wer die Stimmengewalt im Stadion hat, …

… es gibt weitere zahlreiche Gründe, warum Fußballfans auf Auswärtsfahrten gehen. Heutzutage bedarf das keines allzu großen Aufwands. Zahlreiche Fanclubs oder auch die BVB Fan- und Förderabteilung bieten allen schwarz-gelben Interessierten organisierte Touren mit festem Ansprechpartner, sodass man sich selbst nur noch um die Anmeldung und Bezahlung kümmern muss. Dank offener Grenzen fährt man heutzutage nicht nur nach Berlin, München oder Köln, sondern auch nach Lissabon, Warschau oder London – selbst der asiatische Kontinent wurde in der Vergangenheit schon bereist. Schließlich gibt es nicht nur Reisebusse und Sonderzüge, sondern auch Billigairlines, die es möglich machen, in ein paar Stunden für wenig Geld innerhalb Europas sein Reiseziel zu erreichen.

Endlich angekommen, probieren die schwarz-gelben Fans in den auswärtigen Innenstädten ausgiebig die lokalen kulinarischen Genüsse. Die Bewohner der (ehemaligen) Bierhauptstadt möchten schließlich wissen, ob das fremde Bier mit dem heimischen mithalten kann, ob Fish & Chips wirklich eine Alternative zur Bratwurst sind oder ob die Einheimischen auch so gut singen können wie die Westfalen. Bei diesem „Kulturprogramm“ kann es durchaus vorkommen, dass der eine oder andere Fan seine Gruppe aus den Augen verliert! Ist aber halb so schlimm, denn dank Mobilfunk und Smartphones kann eine schnelle Zusammenführung erfolgen. Und plötzlich trifft man ausgerechnet in der fremden Stadt seinen alten Schulfreund wieder, den man seit fünf Jahren nicht mehr gesehen hat. Es gibt so manche Anekdote, wenn man sich die Geschichten der Auswärtsfahrer anhört. Danach fragt man sich selbst: „Warum bin ich eigentlich nicht mitgefahren? Beim nächsten Mal aber, da bin ich dabei!“

Aber wie war es eigentlich früher, als es noch keine FA gab, die Auswärtstouren anbot? Als man z. B. durch „ein fremdes Land“ fahren musste, um nach Berlin zu kommen? Gab es in den Fünfziger- und Sechzigerjahren auch schon die ersten Reisebusse oder ist man mit der Bahn zum Auswärtsspiel gefahren? War der Kontakt zu den Spielern und Fans früher wirklich „kumpelhaft“ oder ist das Fußballgarn? Wie klappte es mit dem Arbeitgeber, wenn man plötzlich drei oder vier Tage frei haben wollte? Was geschah mit dem Kumpel, der plötzlich verschwunden war?

Diesen und weiteren Fragen wird am 2. März Moderator und BVB-Stadionsprecher Hartmut Salmen im Rahmen der Fantage nachgehen. Im BORUSSEUM begrüßt er um 19.09 Uhr die langjährigen Auswärtsfahrer Bruno Reckers, Peter Noisten, Rolf Finger und Markus Lage, die ihre Anekdoten zum Thema „Auswärts mit dem BVB - Von der Oberliga bis München `97“ schildern werden. Auf spannende und witzige Erinnerungen können wir uns bestimmt gefasst machen und ihnen auch die Frage stellen: „Wie haben sie das nur früher hingekriegt?“.

Anmeldungen für den kostenlosen Besuch dieses Abends werden ab sofort entgegengenommen. Zur Anmeldung.

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Wenn der Schuh am Nagel hängt – Karrieren nach der Karriere

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Bei den heutigen Gehältern der Profifußballer vermutet man, dass sich die Sportler keine Sorgen um ihre Zukunft machen müssten. Doch die Realität ist - außer bei den Topstars der Branche -  durchaus eine andere: Rund ein Viertel der Akteure haben nach ihrer Karriere Geldsorgen. Und auch wenn man sich um das Finanzielle keine Gedanken machen muss: Was fängt man als Ex-Profi mit all der ungewohnten Freizeit an?

Früher haben Profifußballer neben dem Sport ein "normales" Arbeitsleben geführt. So hat BVB-Legende Wolfgang Paul in seiner Anfangszeit beim BVB die Meisterschule als Uhrmacher absolviert und im Spagat zwischen Sport und Ausbildung einige der größten Erfolge des Vereins errungen. Zur Double-Mannschaft 2012 zählte mit Patrick Owomoyela ein gelernter Gas- Wasserinstallateur. Heute haben nur noch rund 15% der Profispieler eine berufliche Grundqualifikation. Für die Vereine und ihre Jugendarbeit wird es daher immer wichtiger, die jungen Talente schon auf das Ende Ihrer Karriere vorzubereiten, bevor diese überhaupt wirklich begonnen hat. Durch die hochmodernen Fußballschulen der Bundesligisten haben mittlerweile zwar zwei Drittel der Spieler Abitur oder Fachabitur – für ein Studium oder Ähnliches bleibt aber in der Regel keine Zeit mehr, wenn der Durchbruch in die A-Mannschaften erst einmal geschafft ist.

Die Weichen müssen also neu gestellt werden, wenn der Stollenschuh an den Nagel gehangen wird. Dann bleiben der Öffentlichkeit nur wenige ehemalige Profis als TV-Experten oder Trainer im Umfeld der Bundesliga erhalten. Wenige andere sind nach Jahren der öffentlichen Abstinenz in TV-Reality-Shows zu sehen. Oder wisst ihr, was Florian Kringe seit seinem letzten Kick für die Paulianer gemacht hat?

Gemeinsam mit euch möchten wir dieser Frage bei der nächsten Fantage-Veranstaltung am 15. Mai 2017 im Stadion auf den Grund gehen. Auf dem Podium werden ehemalige BVB-Spieler von ihrer Karriere nach der Karriere berichten. Neben Florian Kringe löchert Moderator Gregor Schnittker auch Wolfgang Paul und Jörg Heinrich mit Fragen zu ihren Erfahrungen in der Zeit, als sie die Schuhe an den Nagel gehängt haben.

Beginn ist wie immer um 19:09 Uhr, der Einlass erfolgt ab 18:30 Uhr über die Nordtribüne. Für den Abend könnt ihr euch – wie immer kostenlos – anmelden.

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