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Mit Sieg über Nürnberg die Perspektiven stärken

Bundesliga

Im Kampf um die direkte Champions-League-Qualifikation muss Borussia Dortmund am Samstag im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg punkten. „Es bleibt in der Liga spannend bis zum Schluss“, sagt Jürgen Klopp, „das macht die Niederlage in Hamburg so ärgerlich. Drei Punkte dort hätten uns wahnsinnig gut getan.“

Aber sich die Suppe einzubrocken „und sich übers Auslöffeln zu beschweren“, sei auch „irgendwie blöd“, meint Jürgen Klopp, und so will er weniger Worte verlieren als Taten sehen von seiner Mannschaft: „Spielen wir so wie gegen St. Petersburg, holen wir genug Punkte, um uns direkt zu qualifizieren."

Die Rückrunden-Bilanz ist ohnehin positiver als sie sich durch das 0:3 am vergangenen Wochenende in Hamburg anfühlt. Mit Siegen in Bremen, Braunschweig und zwei Mal gegen Frankfurt (in Pokal und Liga) sowie dem jüngsten 4:2 in St. Petersburg hat der BVB fünf von sieben Partien im Kalenderjahr 2014 gewonnen. Und diese Erfolgsserie soll gegen den wiedererstarkten 1. FC Nürnberg fortgesetzt werden.

Das aber, findet der Trainer, wird keine leichte Aufgabe: „Nürnberg kommt mit ganz breiter Brust hier hin. Wir müssen die richtige Herangehensweise hinbekommen und uns alles abverlangen. Nur dann sind wir auch für Nürnberg ein unangenehmer Gegner, nur dann können wir ihn niederringen.“

Personell gibt es noch einige Fragezeichen. Neben den Langzeitverletzten Bender, Gündogan, Subotic und Blaszczykowski sowie dem gelb-gesperrten Reus droht der Ausfall von Sokratis. „Er wird heute nur individuell trainieren“, sagte Klopp am Donnerstag: „Wir müssen abwarten.“ Ein Tritt von St. Petersburgs Hulk führte zu einer „fiesen Schwellung im Bereich der Achillessehne“ – ohnehin die Achillesferse des Griechen.

Die Problematik in der Innenverteidigung wird dadurch verschärft, dass Marian Sarr wegen einer Oberschenkelverhärtung bis einschließlich Donnerstag nicht trainieren konnte, und dass Mats Hummels‘ Comeback noch fraglich ist. Allerdings scheint die Tendenz in die richtige Richtung zu gehen. Klopp: „Mats hat am Mittwoch ganz normal trainieren können.“
Boris Rupert

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27.02.2014 15:33
Ulf Kullmann