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2:0 in Saarbrücken – BVB zum 14. Mal im Viertelfinale

DFB-Pokal

Borussia Dortmund steht zum 14. Mal im Viertelfinale um den DFB-Vereinspokal. In der Runde der letzten 16 im Wettbewerb verbliebenen Klubs setzte sich der Deutsche Vizemeister beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken am Dienstagabend mit 2:0 (1:0) durch. Jetzt sind es nur noch zwei Siege bis zum Endspiel in Berlin…

Es berichtet Boris Rupert

30.931 Zuschauer im restlos ausverkauften Saarbrücker Ludwigspark sahen eine von Beginn an dominante Borussia, die in der 19. Minute durch Schiebers Kopfballtor mit 1:0 in Führung ging. Hofmann, der beim ersten Tor die Vorlage gegeben hatte, erhöhte in der 49. Minute nach Schiebers Zuspiel auf 2:0 für den BVB.

Ausgangslage:
Durch ein 3:0 beim SV Wilhelmshaven und einen 2:0-Sieg nach Verlängerung beim TSV 1860 München hatte Borussia Dortmund das Achtelfinale erreicht. Der 1. FC Saarbrücken räumte auf dem Weg dorthin Bundesligist Werder Bremen (3:1 n.V.) und Zweitligist SC Paderborn (2:1) aus dem Weg.

Personalien: 
Borussia musste auf neun Stammkräfte verzichten. Neben den Langzeitverletzten Hummels, Subotic und Göndogan, neben Schmelzer, der wegen eines Faserrisses pausieren muss, fehlten Bender und Sahin mit muskulären Problemen im Oberschenkel sowie Reus (Bluterguss in der Wade). Zudem ließen die Blessuren bei Lewandowski und Blaszczykowski einen Startelf-Einsatz nicht zu; sie saßen aber immerhin auf der Bank, auf der erstmals bei einem Pflichtspiel auch Sarr und Amini saßen. Zudem nahm Trainer Jürgen Klopp zwei weitere Wechsel vor: Piszczek rotierte nach seinem 90-Minuten-Einsatz am Samstag auf die Bank, ebenso Weidenfeller, für den Langerak im Tor stand.

Taktik: 
Mit verändertem Personal, aber mit der üblichen Formation ging der BVB die Partie an, schnürte die Gastgeber in der bekannten 4-2-3-1-Grundordnung in der eigenen Hälfte ein. Saarbrücken formierte ein fünfköpfiges Mittelfeld und versuchte, die Räume eng zu machen. Allein Ziemer war etwas weiter vorn postiert.

Spielverlauf & Analyse:
Der BVB brachte von Beginn an Tempo ins Spiel und versuchte, das Feld breit zu halten, indem viele Angriffe über die Außenpositionen vorgetragen wurden. Schieber hatte bereits in der zweiten Minute die erste Gelegenheit, doch bei seinem Schussversuch von der Strafraumkante rutschte ihm der Ball über den Fuß.

Gut zehn Minuten hielt das Bollwerk der Saarländer, dann aber rollte Angriff auf Angriff auf das Tor des Drittligisten zu. Aubameyang drang aus halbrechter Position in den Strafraum ein, scheiterte jedoch an Torwart Ochs (12.). Zwei Minuten später war Mkhitaryan nach einem Steilpass auf und davon, doch auch er brachte die Kugel nicht an Ochs vorbei.

Häufig rächt sich so etwas, doch die Borussen blieben konzentriert – und am Drücker. Mkhitaryan legte nach einem eigentlich abgewehrten Angriff zurück auf Hofmann, und dessen Flanke köpfte Schieber zum 0:1 ins Tor (19.). Nach einem Solo über 60 Meter gab es erneut das Duell Mkhitaryan gegen Ochs, erneut blieb Saarbrückens Schlussmann der Sieger (21.).

Nach knapp einer halben Stunde war er dann aber zum zweiten Mal geschlagen, als Schieber Kirchs Hereingabe zum vermeintlich zweiten Dortmunder Treffer verwandelte. Doch Schiedsrichter Fritz hatte ein Foulspiel gesehen und gab dieses Tor nicht. Dortmunds Sturmführer war jetzt richtig drin in dieser Partie, tanzte am Fünfmetereck drei Gegenspieler aus, nagelte die Kugel aber aus spitzem Winkel ans Außennetz (36.).

Borussia war im ersten Durchgang den Erwartungen gerecht geworden und trotz der zahlreichen Ausfälle deutlich überlegen, auch wenn sich dem FCS in der 38. Minute beim ersten und einzigen Torschussversuch in den ersten 45 Minuten die Chance zum Ausgleich geboten hatte. Nach einem langen Freistoß aus der eigenen Hälfte kam Ziemer aus etwa acht Metern halbrechter Position zum Abschluss – und touchierte den Pfosten.

Vier Minuten nach Wiederbeginn sorgte Hofmann mit dem 0:2 für klare Verhältnisse – und auch an diesem Treffer war Schieber beteiligt. Nach Aubameyangs Zuspiel wollte er den Ball im Strafraum zu Hofmann bringen, doch zunächst war ein Abwehrbein dazwischen. Versuch Nummer zwei wurde dann zur perfekten Vorlage für Hofmann, der damit bereits zum fünften Mal in dieser Pokalsaison an einem Treffer für den BVB direkt beteiligt war.

Der BVB nahm anschließend etwas den Fuß vom Gas, kontrollierte aber auch in der Folge das Geschehen und zog souverän – und weiterhin ohne Gegentor – ins Viertelfinale ein. Knipping kratzte Duckschs Schuss von der Linie und verhinderte das 0:3 (78.). Bis Berlin fehlen noch zwei Siege…

Ausblick: 
Das Viertelfinale im DFB-Pokal wird am Sonntag ausgelost und am 11. und 12. Februar 2014 ausgetragen. In der Bundesliga spielt der BVB am Samstag gegen Leverkusen, am Mittwoch in der UEFA Champions League in Marseille.

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04.12.2013 10:40
Ulf Kullmann