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Über Saarbrücken nach Berlin – „Wir wollen ins Finale!“

Noch drei Siege bis Berlin! Borussia Dortmund will am Dienstagabend die drittletzte Aufgabe vor dem DFB-Pokalfinale im Mai 2014 erfolgreich meistern. Der Doublesieger von 2012 tritt beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken an – und überlässt nichts dem Zufall.

Als die Saarländer Ende September zum Punktspiel bei der U23 des BVB in der 3. Liga aufliefen, saß Jürgen Klopp als Beobachter auf der Tribüne und sah ein 1:1-Unentschieden. Die letzten drei Ligaspiele der abstiegsbedrohten Saarländer wurden intensiv unter die Lupe genommen, und während der letzten beiden Trainingseinheiten in Dortmund kamen jene Bälle zum Einsatz, mit denen am Dienstag im ausverkauften Ludwigspark gespielt wird. Auch die Wetter-App auf seinem Handy hatte Jürgen Klopp in den vergangenen Tagen stets im Auge, denn das Saarbrücker Stadion verfügt über keine Rasenheizung.

„Das wird ein Kampf auf Biegen und Brechen“, prophezeit der BVB-Trainer und warnt davor, den Gegner zu unterschätzen: „2011/12 hatten wir deshalb eine erfolgreiche Pokalsaison, weil wir alle Mannschaften, auf die wir getroffen sind, ernst genommen haben“, sagt Klopp im Vorfeld und erinnert: „Wir sind da nicht durch die Runden geflogen, sondern mussten hart arbeiten.“

Die Erinnerungen an das Pokalfinale in Berlin sind weiterhin lebendig, und das Ziel so verlockend. „Wir haben nicht so wahnsinnig viele Chancen, Titel zu gewinnen“, äußert der Coach und lässt keine Zweifel an der Zielsetzung: „Wir wollen wieder ins Endspiel. Das war einer der außergewöhnlichsten Momente, die wir erleben durften.“

„Geil! Volles Stadion! K(l)eine Chance!“
Die missliche Personalsituation mag die Favoritenrolle ein wenig verschoben haben, dennoch zählt für den BVB nur das Weiterkommen. „Am Tag der Auslosung haben die Saarbrücker gedacht: Geil! Volles Stadion! Keine Chance! Jetzt denken sie: Geil! Volles Stadion! Kleine Chance! Mit jedem Mann, der bei uns nicht dabei ist, wächst deren Selbstvertrauen.“

Die, die Dienstagabend auflaufen, müssen dafür Sorge tragen, dass dem nicht so ist.
Boris Rupert

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03.12.2013 15:11
Ulf Kullmann