Am 27. Januar 2016 lädt das BORUSSEUM, das Borussia Dortmund-Museum, bereits zum sechsten Mal zur Veranstaltung anlässlich des „Tag gegen das Vergessen“ ein. An diesem Tag wird alljährlich an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Alliierten und an die Millionen Opfer des Naziregimes erinnert.

Bild

Rund um den Aktionstag im Deutschen Fußball widmet sich der "Tag gegen das Vergessen" im BORUSSEUM der Zeit des Nationalsozialismus. Schatzmeister Dr. Reinhold Lunow wird den Abend mit einer Begrüßungsrede eröffnen, danach folgt die Geschichte der Familie Orlean, die ein Textilwarengeschäft am Dortmunder Borsigplatz hatte, welches in der Reichspogromnacht geplündert und verwüstet wurde. Mutter Paula Orlean floh mit ihren Kindern Elfriede und Jakob nach Frankreich, wo sie den Holocaust überlebten. Wilfried Harthan wird im BORUSSEUM über die bewegende Geschichte der Familie Orlean berichten.

Am Ende der Veranstaltung wird aus dem Buch „Ist das ein Mensch?“ von Primo Levi gelesen, der in seinem autobiographischen Bericht seine Erfahrungen im KZ Auschwitz festgehalten hat.

Wann?       27. Januar 2016, Beginn 19:09 Uhr
                  (Einlass ab 18:30 Uhr)

Wo?           BORUSSEUM in der Nordost-Ecke des Stadions, Strobelallee 50; Zugang über den Aufzug gegenüber der Spielereinfahrt (südliche Seite des August-Lenz-Hauses)

Der Eintritt ist frei*.

Der Veranstalter behält sich vor, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die nazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der nazistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

* Sollte die Besucherkapazität erreicht sein, kann leider kein weiterer Zutritt gewährt werden – in diesem Fall bittet der Veranstalter um Verständnis.