Am 20. März 2017 um 19:09 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) hält Nils Oskamp im BORUSSEUM eine Lesung aus seinem Anti-Nazi-Comic „Drei Steine“.
Der Autor ist in den 1980er Jahren in Dortmund Dorstfeld aufgewachsen und hat sich dort gegen die aufkommende Neo-Nazi-Szene in seiner Schule aufgelehnt. Die Spirale der Gewalt eskalierte und ein stadtbekannter Nazi-Hooligan war am letzten Übergriff auf ihn beteiligt, der ihn ins Krankenaus gebracht hat.

Nils Oskamp hat aus dieser autobiografischen Story, die 2016 mit dem Rudolph Dirks Award – Beste Biographie ausgezeichnet wurde, ein Graphic Novel im Panini Verlag veröffentlicht und wird im BORUSSEUM einen spannenden Abend mit dem politischen Hintergrund gegen Rechts veranstalten. Nils Oskamp sagt selbst zu dieser Veranstaltung: „Seit meinem ersten Stadion-Besuch mit acht Jahren schlägt mein Herz schwarzgelb. Für mich ist es eine große Ehre im Tempel meine Lesung zu halten. Ich habe immer die Aktionen des BVB gegen rechts verfolgt, „Kein Bier für Rassisten“, und den genialen Spot „Fußball und Nazis passen nicht zusammen“ sind die Highlights.“

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Nils Oskamp wohnt seit über 15 Jahren in Hamburg und hat dort auch das Logo für den BVB-Fanclub Borussen Sailors entworfen.

Im Anschluss an die Lesung folgt ein Podiumsgespräch mit Torsten Schild (Abteilungsleiter BVB-Fanabteilung), Björn Hegemann (BVB-Fanbeauftragter) und Felix Huesmann (freier Journalist, der regelmäßig über Rechtsextremismus in Dortmund berichtet). Im Gespräch mit Moderator Robert Claus (KoFaS) wird auf die aktuelle Situation in Dortmund und beim BVB in Bezug auf die rechte Szene eingegangen.

Weitere Infos zum Buch sind hier zu finden: www.dreisteine.com, www.facebook.com/dreisteine und @drei_steine bei Twitter.

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Der Veranstalter behält sich vor, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die nazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der nazistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

* Sollte die Besucherkapazität erreicht sein, kann leider kein weiterer Zutritt gewährt werden – in diesem Fall bittet der Veranstalter um Verständnis.

Der Eintritt ist frei*