Nach zwei kurzfristigen Spielverlegungen bestreiten Borussia Dortmunds Handballerinnen am Samstagabend (19 Uhr) ihr erstes Heimspiel des Jahres 2024. In der Sporthalle Wellinghofen ist die HSG Bad Wildungen zu Gast.

Zwei Auswärtssiege in Serie kann die Mannschaft von Henk Groener als Bilanz in diesem Jahr aufweisen. Ende Januar konnten die Borussinnen zunächst beim Buxtehuder SV und dann beim VfL Oldenburg gewinnen. Jetzt soll die Erfolgsserie mit einem Sieg über die HSG Bad Wildungen auch in eigener Halle fortgesetzt werden. Die Nordhessinnen stecken im Abstiegskampf und nahmen erst kürzlich einen Wechsel auf der Trainerbank vor.

Mehr als neun Jahre hatte die ehemalige Borussin Tessa Bremmer bei den Vipers das Kommando gegeben, ehe sie Anfang Februar von ihren Aufgaben entbunden wurde. Mart Aalderink übernahm das Amt von seiner Landsfrau, der Niederländer musste allerdings bei seiner Premiere am vergangenen Wochenende die Punkte dem SV Union Halle-Neustadt überlassen. Dennoch steht Bad Wildungen über dem Strich und würde aktuell die Klasse halten.

Der BVB hingegen möchte gerne den vierten Platz verteidigen und könnte mit einem Sieg nach Punkten sogar zum Thüringer HC, dem Drittplatzierten, aufschließen. Dabei kommt es auch wieder auf Lisa Antl an, die sich in blendender Verfassung befindet. In Oldenburg verwertete die Nationalspielerin sieben ihrer acht Versuche und war neben der überragenden Torhüterin Tess Lieder (15 Parade)n die Matchwinnerin.

„Wir haben von Anfang an unsere Stärken ausgespielt“, sagt Antl. „Gerade in den ersten zehn Minuten haben wir gegen die offensive Abwehr gut die Lücken gefunden. Ich habe mich sehr über unser Auftreten gefreut.“ Die Kreisläuferin will das Selbstvertrauen aus den beiden Spielen unbedingt in das Duell gegen Bad Wildungen mitnehmen. „Wir hatten in Buxtehude und Oldenburg zwei willensstarke Gegner und konnten uns jeweils durchsetzen. Daran wollen wir anknüpfen.“ Positiv sieht sie außerdem, dass in Maraike Kusian und Zoë Sprengers wieder zwei Spielerinnen mehr mit an Bord sind: „Das tut uns sehr gut, denn so können wir die Belastung wieder auf mehr Schultern verteilen.“

Das erste Heimspiel des Jahres wird um 19 Uhr angepfiffen. Karten sind im Online-Ticketshop erhältlich. Sportdeutschland.TV und Dyn Media übertragen die Partie.