„Wenn wir in drei Wochen unser Heimspiel gewinnen, ziehen wir in die nächste Runde ein“, sagte Edin Terzic. Nico Schlotterbeck meinte: „Wir hätten nach der Halbzeit-Führung gerne den Sieg mitgenommen.“ Im Fokus stand Mats Hummels. Die Stimmen zum Spiel.

Edin Terzic (auf der Pressekonferenz): „Es war das erwartet enge und intensive Spiel. Wir haben es nicht geschafft, nach der Führung den Druck aufrecht zu erhalten. In der zweiten Halbzeit hat PSV sehr viel Kontrolle gehabt. Wir mussten sehr viel hinterherlaufen, haben es aber geschafft, keine richtig guten Torchancen zuzulassen. Wir nehmen das Ergebnis mit. Wenn wir in drei Wochen unser Heimspiel gewinnen, ziehen wir in die nächste Runde ein. Das ist der klare Auftrag. Zum dritten Mal diskutieren wir über einen Elfmeter in der K.o.-Phase der Champions League. Wir haben uns selbst in diese Situation gebracht. Das können wir in drei Wochen korrigieren.“

Nico Schlotterbeck (bei Prime): „Wir hätten nach der Halbzeit-Führung gerne den Sieg mitgenommen. Nach so einem Elfmeter musst du das 1:1 mitnehmen, denn wir wissen: Zu Hause im Signal Iduna Park, Champions League, 21 Uhr, sind wir nicht zu schlagen. Mats trifft den Ball. Für mich ist es kein Elfmeter. Wir haben das Drittel vor der Mittellinie kaum verteidigt bekommen, erst die letzte Linie. Sie hatten extrem viele Flanken, es war brutal schwer. De Jong ist ein guter Zielspieler, einer der besten Kopfballspieler Europas. Wir haben es am Ende ordentlich gemacht. Mit dem Ball besteht Steigerungspotenzial. Das müssen wir im Rückspiel machen.“

Mats Hummels (bei Prime): „Null Prozent Elfmeter. Null! Ich grätsch‘ rein, ich spiel‘ ganz klar den Ball. Wir sind in einem Champions-League-Achtelfinale. Da muss man auch von den Schiedsrichtern höchstes Niveau erwarten. Wenn wir im Rückspiel mit dem Ball besser agieren, kommen wir weiter. Wir hätten hier viel mehr Ruhe am Ball haben müssen, haben ihn zu schnell hergegeben. Ich habe heute ein schlagbares Eindhoven gesehen.“ (br)