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Hans-Joachim Watzke und Borussia Dortmund erhalten den „Hope Without Boundaries“-Preis

Hans-Joachim Watzke, Borussia Dortmunds Vorsitzender der Geschäftsführung, wurde am Donnerstag in St. Moritz mit dem renommierten „Hope Without Boundaries“-Preis vom Sheba Medical Center für seinen Kampf gegen Antisemitismus ausgezeichnet.

Das Sheba Medical Center – auch bekannt als „Krankenhaus des Friedens“ – ist Israels größte medizinische Einrichtung mit mehr als 10.000 Mitarbeitern und eines der fortschrittlichsten Krankenhäuser der Welt. Das Sheba Medical Center, das von Newsweek regelmäßig zu den 10 besten Krankenhäusern der Welt gezählt wird, bietet medizinische Versorgung für Bedürftige unabhängig von Ethnie, Religion, Nationalität oder Einkommen. Der jährlich vergebene Preis wurde in diesem Jahr bereits zum 19. Mal verliehen.

Da Hans-Joachim Watzke nicht persönlich anwesend sein konnte, nahm Borussia Dortmunds Antidiskriminierungsbeauftragter Daniel Lörcher den Preis stellvertretend für ihn in St. Moritz entgegen.

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Prof. Yitshak Kreiss, Generaldirektor des Sheba Medical Center, sagt: „In Momenten, die unseren kollektiven Geist auf die Probe stellen, werden wahre Champions nicht durch Siege auf dem Spielfeld, sondern durch ihren unerschütterlichen moralischen Mut definiert. Borussia Dortmund hat diesen Mut sowie Solidarität und Unterstützung in diesen schwierigen Zeiten gezeigt. Wie die Gesundheitsfürsorge kann Sport Herzen verbinden, Unterschiede überbrücken und eine Botschaft der Hoffnung, Solidarität und Einheit vermitteln – etwas, das die Welt mehr denn je braucht. “

Hans-Joachim Watzke erklärt: „Ich nehme den ‚Hope Without Boundaries‘-Preis im Namen aller Mitarbeiter, Mitglieder und Aktionäre von Borussia Dortmund entgegen, die sich seit vielen Jahren tiefgreifend für unseren Kampf gegen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus einsetzen. Dies ist ein Kampf, der von der gesamten Gesellschaft geführt werden muss, und auch der Fußball – mit seiner immensen Reichweite – muss eine klare Haltung einnehmen. Wir brauchen Mut und bürgerliche Verantwortung, um rassistischen und antisemitischen Ideologien auf der ganzen Welt aktiv entgegenzutreten.“

Watzke dankte dem Sheba Medical Center außerdem „für seine lebenswichtige und selbstlose medizinische Arbeit, die ohne Rücksicht auf Ideologie oder religiöse Zugehörigkeit geleistet wird“, insbesondere während des jüngsten Krieges im Nahen Osten nach dem Angriff der Hamas auf Israel. Vor der Verleihung des „Hope Without Boundaries“-Preises war Hans-Joachim Watzke bereits mit der höchsten Auszeichnung des Zentralrats der Juden in Deutschland, dem Leo-Baeck-Preis, für sein anhaltendes Engagement im Kampf gegen Antisemitismus geehrt worden.

Fotos: fotoswiss.com/giancarlo cattaneo

 

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