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Vorbericht

Erstes Heimspiel: Borussinnen wollen makellose Bilanz fortsetzen

Am 2. Spieltag der Alsco Handball Bundesliga Frauen bestreiten die Handballerinnen von Borussia Dortmund ihr erstes Heimspiel. Anwurf gegen die Sport-Union Neckarsulm ist am Mittwoch um 19:30 Uhr. Nach dem Auftakterfolg bei Aufsteiger Leipzig erwartet Borussen-Coach Kay Rothenpieler gegen die Süddeutschen den nächsten Sieg. Die Partie wird auf Dyn und bei Sporteurope.TV übertragen.

Ausgangslage

Der BVB rangiert nach dem 36:28-Sieg am ersten Spieltag in Leipzig auf Rang zwei hinter der HSG Bensheim/Auerbach, die die SU Neckarsulm hoch mit 34:22 geschlagen hatte. Dass Neckarsulm damit den letzten Tabellenplatz einnimmt, bedeutet für Kay Rothenpieler zunächst einmal nichts. Der Aussagewert der Tabelle nach einem Spieltag ist ohnehin begrenzt. „Neckarsulm schätze ich weitaus stärker ein als Leipzig, sie haben routinierte Spielerinnen. Da müssen wir schon mehr gegenhalten als gegen Leipzig, sonst kann es gefährlich werden“, so der Borussen-Coach, der die klare Auftaktniederlage gegen Bensheim nicht überbewerten will. Andererseits wäre alles andere als ein Sieg eine Überraschung. In allen 20 bisherigen Aufeinandertreffen verließ der BVB die Platte als Sieger.

Beim BVB will Rothenpieler weiter an den Grundlagen arbeiten: „Konzentriert decken und dann ein gutes Tempo im Angriff spielen. Das hat in Leipzig bis zur 40. Minute geklappt. Danach haben wir etwas den Faden verloren. Wir wollen die Konzentration länger hochhalten. Da müssen die erfahrenen Spielerinnen vorangehen und die eingewechselten Spielerinnen unterstützen.“ Überlegenheit und Dominanz zeigte der BVB auch schon gegen Leipzig. Der Positionsangriff des BVB funktionierte durchaus passabel. Daran hatte auch Neuzugang Iva Mladenovska mit zwei Toren ihren Anteil. „Ich habe Iva gebracht, weil sie sich im Training angeboten hat. Sie hat besonders im Angriff ihre Sache sehr gut gemacht. Sie spielt befreit auf und agiert mit großer Dynamik“, sagt der Dortmunder Coach. 

Personal

Emma Olsson hatte sich in der vergangenen Woche im Training verletzt und wird laut Kay Rothenpieler „mit einer Oberschenkelverletzung die nächsten Wochen ausfallen“. Neuzugang Pam Korsten und Lena Hausherr arbeiten nach ihren Knieverletzungen an der Rückkehr ins Mannschaftstraining.

Gegner

Bis zur Pause hatte sich Neckarsulm im Auftaktspiel gegen Bensheim/Auerbach gut geschlagen und lag nur mit 14:15 zurück. Danach brachen die Gastgeberinnen ein und kamen nur noch auf acht Treffer, während Bensheim/Auerbach 19-mal erfolgreich war. Nationalspielerin Antje Döll war mit fünf Toren erfolgreichste Werferin und dürfte auch in Dortmund ihre Gefährlichkeit auf Linksaußen und am Kreis unter Beweis stellen. In Sina Ehmann verfügt die SU über eine Rückraumspielerin, deren Stärken im Eins-gegen-eins liegen. 

Ein Wiedersehen …

… mit der BVB-Anhängerschaft gibt es gleich für drei Neckarsulmer Spielerinnen. Paulina Uscinowicz stand von November 2021 bis Sommer 2022 beim BVB unter Vertrag und wechselte dann zu FA Göppingen. Meret Ossenkopp kam im Sommer 2022 aus Buxtehude zum BVB. Die Rechtsaußen verließ Dortmund zwei Jahre später Richtung Kopenhagen, wechselte danach zum Zweitligisten Buchholz-Rosengarten und spielt seit Sommer 2025 für Neckarsulm. Ex-Borussin Nr. 3 ist Merle Albers. Die groß gewachsene Kreisläuferin kam aus der BVB-A-Jugend, spielte bis 2021 in Dortmund und kam über die Stationen Metz, Dijon und Besançon im Sommer 2025 zur SU Neckarsulm.

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