Stage Image Alternative Text

Spielbericht

BVB-Traumstart nach Aufholjagd in Hoffenheim perfekt

Borussia Dortmund ist erstmals seit vier Jahren mit zwei Siegen in eine Bundesliga-Saison gestartet. Am Samstagnachmittag ließ der BVB dem 2:0 gegen den HSV ein 3:2 (0:1) bei der TSG Hoffenheim folgen. Eine Stunde lang waren die Gastgeber überlegen und führten durch Tore von Avdullahu (45.) und Lemperle (54.) verdient mit 2:0, ehe der BVB mit einem Doppelschlag durch Serhou Guirassy (61.) und Fabio Silva (66.) ausglich. Ein Eigentor von Albian Hajdari nach Nwaneri-Hereingabe wendete das Spiel komplett (87.).

Trainer Niko Kovac musste weiterhin u. a. auf Ramy Bensebaini verzichten (zu den Personalien), vertraute in der Abwehr den jungen Joane Gadou und Filippo Mane an der Seite von Routinier Waldemar Anton und setzte Maxi Beier diesmal auf der Zehn ein. Der verbuchte in Minute sechs Borussias erste Offensivaktion, als sein Versuch zur Ecke abgelenkt wurde. Den ersten Schuss, der aufs gegnerische Tor kam, gab Guirassy in der 22. Minute ab.

Der BVB war bis dahin sehr auf Sicherheit bedacht, Hoffenheim die aktivere Elf. Anton musste mehrmals als letzte Instanz klären. Unzufriedenheit mit dem Spiel der Vorderleute spiegelte sich in seinem Gesicht. Als Schwarzgelb dann das Momentum auf seine Seite zu ziehen schien, hatte die TSG mehr Platz und kam zu Chancen: Gregor Kobel parierte stark gegen Daghim (30.) und Hlozek (34.). Zudem verletzte sich Mane am Oberschenkel, und Kovac verschob seine Spieler: Svensson in die Dreierkette, Beier auf die linke Schiene, und dessen Position übernahm der eingewechselte Neuzugang Ethan Nwaneri.

Inline Image

Unmittelbar vor der Pause aber ging Hoffenheim in Führung. Daghims Schlenzer wurde geblockt, aber kein Dortmunder kam an den Ball, Coufal legte rechts im Strafraum zurück auf Avdullahu, der aus 22 Metern hoch ins linke Eck traf.

Borussia kam mit Joey Veerman (für Felix Nmecha) aus der Kabine. Doch an der Spielweise und am Auftreten änderte sich zunächst nur wenig. Nach weiteren Warnschüssen durch Lemperle (49., Kobel) und Kabak (53.) jagte Lemperle in der 54. Minute Gadou den Ball ab, hatte aber auch Glück, dass Anton seinen Schuss unhaltbar für Kobel abfälschte und die Kugel zum 2:0 im Netz landete.

Inline Image

Kurz nachdem die TSG am 3:0 schnupperte, durfte der BVB erstmals jubeln. Anton eroberte in der gegnerischen Hälfte gegen Avdullahu den Ball, leitete weiter ins Zentrum auf Guirassy, der frei vor Baumann die Nerven behielt und per Heber auf 1:2 verkürzte (61.). Kovac brachte Luca Reggiani für Gadou und Fabio Silva für Karetsas. Und nur fünf Minuten nach dem Anschlusstreffer durften gut und gerne 10.000 BVB-Fans über den Ausgleich jubeln: Abschlag Kobel, Ballannahme und -weiterleitung durch Guirassy im Mittelkreis auf den halblinks startenden Fabio Silva, der die Kugel perfekt an den linken Innenpfosten setzte – 2:2 (66.).

In der Schlussphase drehte Borussia die Partie komplett. Nwaneri spielte nach links zu Fabio Silva, der passte quer auf Nwaneri, dessen Hereingabe von Avdullahu leicht abgefälscht und von Hajdari ins eigene Tor abgefälscht wurde (87.).

Inline Image

TSG HOFFENHEIM – BORUSSIA DORTMUND 2:3 (1:0)

Fußball-Bundesliga, 2. Spieltag
Samstag, 5. September 2026, 15:30 Uhr

TSG: Baumann – Coufal, Kabak (79. Hranac), Hajdari, Rots – Avdullahu, Burger (79. De Cat) – Wimmer (73. Conté), Daghim – Lemperle (84. Moerstedt), Hlozek (73. Kramaric)
Bank: Philipp, Bernardo, Gendrey, Lenz

BVB: Kobel – Gadou (62. Reggiani), Anton, Mane (32. Nwaneri) – Ryerson, Nmecha (46. Veerman), Bellingham, Svensson – Karetsas (62. Fabio Silva), Beier – Guirassy (87. Sabitzer)
Bank: Meyer, Chukwuemeka, Prates, Albert
Nicht dabei: Bensebaini (Rippenprellung), Can, Konstantelias (beide Kreuzbandriss), Inacio (Rotsperre), Lerma (Muskelverletzung), Schlotterbeck (Rückstand nach Innenbandriss)

Tore: 1:0 Avdullahu (45., Coufal), 2:0 Lemperle (54.), 2:1 Guirassy (61., Anton), 2:2 Fabio Silva (66., Guirassy), 2:3 Hajdari (87., Eigentor, Nwaneri)
Gelbe Karten: Kabak, Hajdari, Burger, Kramaric – Reggiani, Beier
Schiedsrichter: Dr. Jöllenbeck (Freiburg)
Zuschauer: 30.150 (ausverkauft) in der SNP Arena (Sinsheim)
Boris Rupert

Inline Image

Keine BVB-News mehr verpassen: Hinterlege bvb.de als bevorzugte Quelle bei Google und bleibe immer am Ball.

Weitere News