Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund ist am Donnerstagabend im Rahmen des jährlichen Treffens Europäischer Bürgermeister, das unter dem Motto „Gipfel gegen Antisemitismus“ stand, mit einem Award für seine „außergewöhnlichen Beiträge im Kampf gegen Antisemitismus im Sport“ ausgezeichnet worden.

Der Preis wurde vom Antisemitismusbeauftragten des Vereinigten Königreiches, Lord John Mann, sowie Vertretern des „Combat Antisemitism Movement“ an BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer überreicht. Die Verleihung fand im Dortmunder Kunstzentrum „Phoenix des Lumières“, eine ehemalige Gasgebläsehalle des Hochofenwerks Phoenix West, statt.

In seiner Laudatio sagte Lord Mann: „Borussia Dortmund hat es mit seiner Arbeit geschafft, dass die Fangemeinschaft, all die treuen Zuschauer, in die Arbeit des Vereins gegen Antisemitismus mit einbezogen wurden. Der BVB macht weit mehr als lediglich gute Botschaften zu senden. Er bindet die Menschen in seine Arbeite gegen Antisemitismus ein und erzielt hierdurch einen wirklichen Effekt.“

In seiner Dankesrede betonte Carsten Cramer, der Preis sei „eine wertschätzende Auszeichnung unserer intensiven Arbeit und macht uns stolz“. Borussia Dortmunds Geschäftsführer ergänzte: „Wir leisten diese Arbeit aus voller Überzeugung. Der Kampf gegen Antisemitismus und der Einsatz für jüdisches Leben sowie die Erinnerung an den Holocaust gehören zur DNA unseres Clubs. Wir laden alle Menschen ein, uns auf diesem Weg zu folgen.“