Die letzten Spiele der Vorrunde bei der Handball-Weltmeisterschaft in Dänemark, Norwegen und Schweden standen für die schwarzgelben Vertreterinnen am Sonntag und Montag an. Dabei feierten Dortmunds Handballerinnen ausnahmslos Siege, das deutsche Team war sogar historisch gut.

Die DHB-Auswahl fuhr am Montagabend gegen Polen einen Rekordsieg ein. Der 33:17-Erfolg war der höchste in der Geschichte bei einer WM gegen einen europäischen Kontrahenten. Sarah Wachter kam auf drei Paraden bei einer starken Fangquote von 38 Prozent, während Kreisläuferin Lisa Antl ein Tor erzielte.

Beim 42:10-Sieg der Japanerinnen gegen den Iran wurde Haruno Sasaki geschont. Das galt auch für Tess Lieder beim 33:20 der Niederlande gegen Tschechien, Zoë Sprengers blieb ohne Treffer.

Bereits am Vortag war Spanien ein wichtiger Sieg (27:25) gegen Brasilien gelungen. Carmen Campos (ohne Tor) und ihr Team lagen kurz vor Schluss mit einem Treffer zurück, drehten die Partie allerdings und nehmen so vier Punkte mit in die Hauptrunde, in der sie ab Mittwoch auf die Niederlande, Argentinien sowie Tschechien treffen. Zudem sind Brasilien und die Ukraine Teil der Gruppe. Die deutsche Gruppe bilden neben Japan und Polen außerdem Serbien, Rumänien und Co-Gastgeber Dänemark.