Die U17-Weltmeister sind zurück in Dortmund: Nachdem Paris Brunner, Almugera Kabar und Charles Herrmann am Samstag mit dem DFB-Team die U17-WM gewonnen haben, sprechen sie über den Titelgewinn und ihre Erlebnisse in Indonesien.

„Es war eine tolle Erfahrung, die uns keiner mehr nehmen kann“, sagt Paris Brunner, der zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde. Am 12. November hatte die deutsche U17 ihr erstes Gruppenspiel gegen Mexiko bestritten. Nach dem 3:1-Auftakterfolg folgten Siege gegen Neuseeland (3:1) und Venezuela (3:0). In der K.o.-Runde gewann das DFB-Team im Achtelfinale gegen die USA (3:2) und im Viertelfinale gegen Spanien (1:0). „Es waren anstrengende Spiele bei 35 Grad. Gegen Spanien waren wir im Ballbesitz unterlegen, aber wir haben mit Mentalität, Willen und Aggressivität gespielt“, erinnert sich Brunner. Das Halbfinale gegen Argentinien gewann der Nachwuchs mit 4:2 im Elfmeterschießen und auch das Finale gegen Frankreich musste vom Punkt entschieden werden.  

Den entscheidenden Elfmeter beim 4:3 verwandelte Almugera Kabar: „Das war ein unbeschreibliches Gefühl, ich war voller Emotionen. Natürlich war ich etwas nervös, als ich zum Elfmeterpunkt gegangen bin. Aber als ich den Ball hingelegt habe, wusste ich sofort: Den mache ich rein.“ Kabar hat getroffen und die Nachwuchsfußballer durften sich nach dem EM-Sieg in diesem Jahr auch über den WM-Titel freuen.

„Wir sind ins Turnier gestartet, um den Titel zu holen. Wir wussten, dass wir es mit unserer Qualität auf jeden Fall schaffen können. Der Zusammenhalt war wieder sehr groß“, so Charles Herrmann, der das auch in die nächsten Aufgaben beim BVB mitnehmen will: „Wir versuchen immer zusammenzuhalten, egal in welcher Situation. Jeder sollte jedem Vertrauen.“ (cr)

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