Gute und schlechte Nachrichten gibt es von der Frauen-Weltmeisterschaft im Handball zu berichten. Für zwei Vertreterinnen von Borussia Dortmund geht es ins Viertelfinale, ein weiteres Duo kann damit planen. Allerdings ist das Turnier für eine BVB-Spielerin beendet, eine weitere darf noch hoffen.

Am frühen Samstagabend konnte sich das deutsche Team mit Lisa Antl (ein Tor) und Sarah Wachter (vier Paraden) vorzeitig die Teilnahme am Viertelfinale der Handball-WM in Skandinavien sichern. Gegen Serbien wurde mit einem 31:21-Erfolg der fünfte Sieg im fünften Spiel eingefahren. Gegen Dänemark entscheidet sich am Montag, ob das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch auf dem ersten Platz ins Ziel kommt. Das Duell mit dem Co-Gastgeber wird um 20:30 Uhr angepfiffen.

Derweil musste Japan um Haruno Sasaki seine letzten Hoffnungen auf den Einzug in die Runde der letzten Acht begraben. Über weite Strecken verlief die Partie gegen Rumänien eng, doch zu viele Fehler machten nach 60 Minuten den Unterschied aus. Die Asiatinnen verloren mit 28:32, Sasaki erzielte zwei Treffer. Japan kann jedoch immer noch auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen hoffen, da man einen Platz in einem der drei Qualifikationsturniere bereits sicher hat.

Schon am Freitag durften Tess Lieder, die ihr 150. Länderspiel absolvierte, und Zoë Sprengers, die auf der Tribüne Platz genommen hatte, einen Schlüsselsieg gegen die Ukraine feiern. Lieder kam in ihrer Einsatzzeit auf fünf Paraden (33 Prozent Fangquote), am Ende hieß es 40:21. Damit ist so gut wie sicher, dass die Niederlande im Viertelfinale mit dabei sind. Denn nur eine haushohe Niederlage gegen Spanien am Sonntag könnte dafür sorgen, dass frühzeitig Schluss ist.

Spanien, mit Carmen Campos, muss hingehen zittern. Ihr Tor half nicht die deutliche Niederlage (22:30) gegen Tschechien zu verhindern. Will der Vize-Weltmeister von 2019 noch im Turnier verbleiben, dann ist ein hoher Erfolg gegen die Niederlande Pflicht. Sollte Spanien aber verlieren, dann ist das Aus sicher, da der direkte Vergleich gegen Tschechien verloren wurde.