UPDATE +++ Nach dem 1:1 in Leverkusen schilderten Sportdirektor Sebastian Kehl, Cheftrainer Edin Terzic sowie Julian Ryerson, Antonios Papadopoulos, Julian Brandt, Gregor Kobel und Emre Can ihre Sicht auf die Partie. Die Stimmen zum Spiel.

Sebastian Kehl (in der Mixed Zone): „Die Berührung ist definitiv da, in meinen Augen sogar zwei, und in der Bundesliga wurde schon für deutlich weniger ein Elfmeter gepfiffen als in dieser Situation (mit Karim Adeyemi). Wir können mit dem Punkt aber leben. Wir haben versucht, Leverkusen mit Umschaltmomenten in Schwierigkeiten zu bringen, aber wir hatten ein paar leichte Ballverluste zu viel. Wir hätten es uns im Umkehrspiel etwas leichter machen können. Die Räume waren da für Kontersituationen.“

Edin Terzic (bei DAZN): „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, in Führung gegangen, haben leidenschaftlich verteidigt und sie dazu gebracht, Dinge zu tun, die sie nicht so gerne machen. Sie mussten viel diagonal spielen, viel auf die Flügel ausweichen, weil wir das Zentrum durch eine gute Zweikampfführung im Griff hatten. Wir haben defensiv ein gutes Spiel gemacht, hatten aber nur ein paar Möglichkeiten, um das zweite Tor zu erzielen.“

Julian Ryerson (bei DAZN): „Ein wichtiger Punkt, aber trotzdem tut es ein bisschen weh, weil wir das Spiel mit 1:0 in der Hand haben und sehen, dass sie ungeduldig werden und Fehler machen. Deshalb ist es nervig, dass wir das 1:1 kriegen. Wir hatten einige gute Umschaltaktionen mit Jamie oder mit Karim, wo es vielleicht einen Elfmeter hätte geben müssen – oder am Ende die Chance von Fülle. Wenn man aber das ganze Spiel sieht, ist das 1:1 vielleicht okay.“

Emre Can (bei BVB-TV): „Zu wenig. Ich weiß, dass Leverkusen mehr Spielanteile und auch die besseren Chancen hatte. Es tut aber ein bisschen weh, weil wir so lange das 1:0 gehalten und eine gute Defensivarbeit gezeigt haben. Offensiv geht mehr. Mit dem Ball können wir uns besser bewegen und müssen weniger Fehler machen.“

Antonios Papadopoulos (bei BVB-TV): „Leverkusen ist sehr spielstark. Das hat man in jeder Phase gemerkt. Aber wir haben es gut wegverteidigt, und mit etwas Glück kannst du hier auch gewinnen.“

Julian Brandt (in der Mixed Zone): „Wenn wir auf die Torchancen, die Ecken und die Spielanteile schauen, dann nehmen wir den Punkt gerne mit. Wir standen sehr eng, um die beiden Leverkusener Sechser zu kontrollieren. Wenn wir den Ball gewonnen haben, kamen wir daher nicht so schnell in die Breite. Wir haben die Bälle aber auch teilweise zu leicht hergegeben. Wir hatten zwar in der 95. Minute die Chance zum 2:1, und man kann auch über den Elfmeter diskutieren. Im Großen und Ganzen aber hätte Leverkusen den Sieg eher verdient gehabt als wir. Ich bin froh, dass wir uns diesen Punkt erkämpft haben.“

Gregor Kobel (in der Mixed Zone): „Ein sehr hart erkämpfter Punkt. Wir hatten weniger vom Spiel als der Gegner. Defensiv haben wir bis auf das Gegentor sehr stark verteidigt. Im Spiel nach vorne haben wir leider nicht die Räume gefunden, die sie uns gegeben haben. Ein bisschen Entlastung wäre schön gewesen.“