Nach dem 3:3 bei Eintracht Frankfurt sprachen Sportdirektor Sebastian Kehl und die Spieler Niclas Füllkrug, Nico Schlotterbeck, Alexander Meyer und Karim Adeyemi über die Partie. Die Stimmen zum Spiel.

Sebastian Kehl (in der Mixed-Zone): „Ich habe die Elfmeterszenen konträr zu dem gesehen, wie sie am Ende entschieden wurden. Vielleicht hat es sich ein bisschen ausgeglichen. Wir hätten das Spiel gerne für uns entschieden, und trotzdem müssen wir nach dem Verlauf des Spiels – 0:2-Rückstand, wiedergekommen, Chance das Spiel zu drehen, wieder Rückstand – mit dem Punkt zufrieden sein. Wir haben unsere Serie halten können, weil wir erneut nicht verloren haben, weil wir erneut zurückgekommen sind. Bei Gregor (Kobel) glaube ich nicht, dass die Verletzung dramatisch ist. Er ist im Gesicht getroffen worden. Zu Mats (Hummel)s kann ich noch nichts sagen.“

Niclas Füllkrug (bei BVB-TV): „Es war wieder einmal ein unangenehmes Auswärtsspiel in Frankfurt. Das kennt man. Es ist schwer, hier zu gewinnen. Wir kriegen in der ersten Halbzeit leider zwei sehr doofe Gegentore, die die Ausgangslage sehr verschlechtern. Wir haben Moral gezeigt und ab da echt gutes Spiel gemacht. Es hat sich auch heute bewiesen, dass wir Spieler haben, die von der Bank kommend etwas bewirken können. Das zeichnet eine gute Mannschaft aus.“

Nico Schlotterbeck (bei DAZN): „Wenn man den Spielverlauf betrachtet, war es ein gewonnener Punkt. Nach dem 2:2 hatte man das Gefühl: Wir sind näher dran. Aber wir kassieren dann ein unnötiges Gegentor nach einem einfachen Ballverlust.“

Alexander Meyer (bei BVB-TV): „Wenn man das gesamte Spiel sieht, müssen wir uns ärgern. Denn wir liegen 0:2 hinten gegen eine Mannschaft, gegen die wir insgesamt überlegen waren. Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Aufgrund des Spielverlaufs können wir aber froh sein, dass wir das Unentschieden geholt haben. Als Nummer zwei muss ich immer ready sein, denn es kann jederzeit etwas passieren.“

Karim Adeyemi (in der Mixed-Zone): „Wir wollen immer gewinnen. Das haben wir nicht geschafft. Positiv ist: Wir sind zweimal zurückgekommen, und ich glaube, dass wir das Spiel sogar richtig drehen und gewinnen konnten. Aber heute war das Glück nicht bei uns. Jetzt müssen wir aufs nächste Spiel schauen und die Dinge besser machen, die wir heute nicht gut gemacht haben.“