Am 24. Bundesliga-Spieltag ist Borussia Dortmund bei Union Berlin zu Gast. Anstoß im Stadion An der Alten Försterei ist am Samstag um 15:30 Uhr.

Zwei Heimspiele hatte der BVB zuletzt gegen Union Berlin: In der Saison 2022/23 gewann Schwarzgelb mit 2:1, in der Hinrunde mit 4:2. Jetzt geht es wieder nach Berlin, wo der BVB nur eins von vier Spielen gewinnen konnte. Die Köpenicker haben im November den Trainer gewechselt: Nenad Bjelica übernahm von Urs Fischer und hat in elf Bundesliga-Spielen fünf Siege und drei Unentschieden bei drei Niederlagen geholt. Aktuell liegt Union in der Tabelle auf dem 14. Rang.

Die zuletzt angeschlagenen Niklas Süle und Mats Hummels, für den es am vergangenen Wochenende nur zu einem Kurzeinsatz gereicht hatte, haben die komplette Woche trainieren können und sind wieder einsatzfähig. Torwart Gregor Kobel hatte zuletzt ebenfalls pausieren müssen und auch für einen Einsatz im Union-Spiel wird es eng. „Wir gehen davon aus, dass er in der nächsten Woche gegen Bremen wieder zur Verfügung steht“, sagt BVB-Trainer Edin Terzic. Felix Nmecha ist nach seiner mehrmonatigen Pause aufgrund von Hüftproblemen am Mittwoch zwar wieder in den Kreis der Teamkollegen zurückgekehrt, er soll sich aber erst langsam wieder ans Mannschaftstraining gewöhnen. Ebenso wie Sebastien Haller, der seine Reha absolviert, ist Nmecha keine Option für den Spieltagskader. Auch Donyell Malen wird die Reise in die Hauptstadt aufgrund einer Gelbsperre nicht antreten. „Wir hätten ihn lieber dabeigehabt, wenn man seine Torquote in diesem Jahr berücksichtigt. Er ist in einer richtig guten Form“, so Terzic, der Karim Adeyemi, Jamie Bynoe-Gittens und Julien Duranville als Alternativen auf den Flügelpositionen nennt. 

Malen hat in den vergangenen vier Spielen vier Tore erzielt, darunter auch einen Treffer am vergangenen Sonntag gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Die 2:3-Heimniederlage war für den BVB im achten Spiel die erste Niederlage in diesem Jahr. Zuvor hatte Schwarzgelb in Wolfsburg und Eindhoven zweimal 1:1-Unentschieden gespielt. „Mit Wolfsburg, Eindhoven und Hoffenheim waren wir nicht einverstanden. Gegen Hoffenheim haben wir das Spiel gedreht, haben dann aber einen Gang rausgenommen. Das wollen wir nicht. Wir wollen ein Momentum kreieren. Das haben wir in dieser Woche noch einmal thematisiert und das wollen wir am Wochenende besser machen“, sagt der BVB-Trainer. Die erste Niederlage in diesem Jahr „haben wir uns selbst eingebrockt. Jetzt geht es darum, wieder selbst die nächsten Siege einzufahren, indem wir klar bleiben in den Dingen, die wir analysieren, scharf bleiben in den Dingen, die wir trainieren und ruhig und selbstbewusst bleiben in den Dingen, die wir tun“, erklärt Terzic.
Christina Reinke

BVB-TV by 1&1: Die Pressekonferenz vor dem Spiel bei Union Berlin