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Bänderdehnung im Sprunggelenk:
Jürgen Klopp darf auf Nelson Valdez hoffen
 
[14.08.] Von dieser Personalie hängt möglicherweise die taktische Ausrichtung für das Bundesligaspiel am Samstag in Leverkusen ab: Nelson Valdez liegt mit einer Dehnung des Außenbandes im linken Sprunggelenk derzeit buchstäblich auf Eis. "Ich hoffe, dass er spielen kann", sagt Jürgen Klopp, der alternativ sogar Planspiele mit Tamas Hajnal als "hängende Spitze" skizziert.
 
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Jürgen Klopp sorgt sich um Nelson Valdez.
Valdez, der stürmende Fußball-Arbeiter, hatte sich am Mittwoch bei einem Trainings-Zweikampf verletzt. Einen Tag später konnte Mannschaftsarzt Dr. Markus Braun zumindest Teil-Entwarnung geben: Nichts ist gerissen, nichts gebrochen. Das ist das Ergebnis der Kernspin-Untersuchung, die Braun am heutigen Donnerstag in der BG Unfallklinik in Duisburg durchführte: "Es ist durchaus möglich, dass Nelson am Samstag in Leverkusen spielen kann."

Jürgen Klopp wird diese Nachricht mit Erleichterung aufgenommen haben. "Ich hätte gerne einen spielenden Stürmer und einen explosiven dabei", sagte er über die Besetzung der beiden Positionen im Angriff - und meinte Mladen Petric und eben Nelson Valdez, der durch den schnellen, ehrgeizigen Bajram Sadrijaj sicherlich gut "imitiert" werden könnte, dem aber noch jegliche Bundesliga-Erfahrung fehlt. Eine gute, torgefährliche Alternative wäre Diego Klimowicz - doch dies würde ebenso taktische Änderungen bedeuten wie die Variante mit Tamas Hajnal als Pendler zwischen Mittelfeld und Angriff.

"Ich gehe zunächst mal davon aus, dass Nelson spielen kann", so Klopp. Sollten sich die Hoffnungen bestätigen, war es personell eine erfreuliche Woche, denn Alex Frei konnte am Donnerstag Vormittag erstmals das komplette Mannschaftstraining
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Szene aus der vergangenen Saison: Die Borussen mit Nelson Valdez siegten im Signal Iduna Park mit 2:1.
bestreiten, "was aber auch an den Inhalten lag", schränkte der Coach ein, "denn Alex ist noch nicht bei 100 Prozent."

Tinga ist wie berichtet aus Brasilien zurück und befindet sich im Lauftraining. "Er wird sich in den nächsten Tagen einigen Tests unterziehen", kündigte Klopp an. Dann wird man sehen, ob sich die Einschätzung des Brasilianers, schon in der kommenden Woche ins Mannschaftstraining einsteigen zu wollen, erfüllen lässt. Klopp hofft jedenfalls, dass "es zügig weiter geht" und Tinga in 14 Tagen wieder dabei sein könnte.

An den Grundlagen arbeitet derzeit auch Patrick Owomoyela, der seinen Faserriss im Oberschenkel auskuriert hat. Weil ein Einsatz in Leverkusen aber zu früh käme, trainiert der Verteidiger derzeit individuell, um die Rückstände nach der voran gegangenen Achillessehnenreizung aufzuholen. "Delron Buckley", ergänzt der Trainer, "braucht noch ein paar Tage. Seine Verletzung war etwas schlimmer."
Boris Rupert
 
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