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Gegen keinen Klub gewann Borussia häufiger

Fakten zum Spiel

Nur einmal gab es ein 0:0, wenn Borussia Dortmund auf Eintracht Frankfurt traf. Dieser Klassiker hat praktisch eine eingebaute Torgarantie. 3,2 Treffer fallen im Schnitt. Alles, was Sie über das Spiel wissen müssen, haben wir wie gewohnt kompakt für Sie zusammengefasst.

Ausgangslage: Dritter gegen Zwölfter. Borussia Dortmund holte in der Rückrunde sieben der neun möglichen Punkte und gewann in der Bundesliga gegen keinen Klub so häufig wie gegen die Eintracht (38 Mal), die aus den letzten vier direkten Duellen nur einen Punkt mitnahm.

Heim/Auswärts: Der BVB ist erstmals in der Ära Klopp seit vier Heimspielen ohne Sieg. Kein anderer Klub wartet länger auf einen Erfolg vor eigenem Haus. Die Hessen sind in der Fremde (elf Punkte) bislang stärker als zu Hause (zehn). Bei den drei Auswärtssiegen in Bremen, Braunschweig und Leverkusen spielte Frankfurt zu null, ansonsten nie.

Personalien: Hummels, Subotic, Gündogan und Blaszczykowski fehlen weiterhin beim BVB, Bender und eventuell sogar Reus könnten wieder zur Verfügung stehen. Die Eintracht muss wie schon im Pokalspiel am Dienstag auf Schwegler, Celozzi, Kittel und Stendera verzichten. Flum (Zerrung) und Barnetta (Wade) sind fraglich.

Taktik: Möglicherweise stellt die Eintracht vom 4-3-1-2 auf ein 4-2-3-1 um und agiert aus der gleichen Grundordnung wie der BVB. Großer Unterschied allerdings: Der Aufbau läuft bei der Eintracht über die extrem hoch postierten Außenverteidiger. Meier ist als „Zehner“ weniger Regisseur als zweite Spitze.

Bilanz: Schwarzgelb gewann gegen keine andere Mannschaft so oft wie gegen die Eintracht (38 Mal), hat gegen die Hessen die beste Tordifferenz (+39) und spielte gegen kein Team öfter zu Null (23 Mal). 24 Mal ging der BVB zu Hause gegen Frankfurt mit 1:0 in Führung; es folgten 22 Siege (ein Remis, eine Niederlage). Sieben Mal flog ein Hesse bei diesem Duell in Dortmund vom Platz, erst einmal ein Borusse. Nur gegen Bremen (28) gab es mehr Heimsiege als gegen die Hessen (27). In den letzten vier Spielen in Dortmund kassierte die Eintracht insgesamt zwölf Gegentore (im Schnitt also drei pro Spiel).

Statistik: Nur Dortmund schoss in dieser Bundesliga-Saison fünf Mal mindestens vier Tore in einem Spiel (vier Mal sogar mindestens fünf). Insgesamt waren nur die Bayern (53) treffsicherer als die Borussen (47). Frankfurt erzielte 14 Tore weniger als in der vergangenen Saison nach 20 Spieltagen (38).

Höchster Heimsieg: Zwei Mal triumphierte Schwarzgelb mit 6:0. Am 26. November 1988 feierten 22.507 Besucher den dreifachen Torschützen Günter Breitzke. Außerdem trafen Michael Zorc, Norbert Dickel und Frank Pagelsdorf. Siebeneinhalb Jahre später, am 23. März 1996, war Karlheinz Riedle vor 42.400 Besuchern (ausverkauft) Doppel-Torschütze, zudem trugen sich Michael Zorc, Steffen Freund, Jörg Heinrich und Stéphane Chapuisat bis zur 65. Minute in die Torschützenliste ein.

Schiedsrichter: Zum zweiten Mal in dieser Saison nach dem Heimauftakt im Sommer gegen Braunschweig pfeift Peter Sippel ein BVB-Spiel. Für den 44-Jährigen aus München steht damit das 21. Bundesligaspiel mit BVB-Beteiligung an. Als Assistenten kommen Christian Leicher und Markus Schüller zum Einsatz. Vierte Offizielle ist Bibiana Steinhaus.

Gelbe Gefahr: Beim BVB geht Henrikh Mkhitaryan mit vier Verwarnungen in diese Begegnung. Nach der nächsten Gelben Karte muss er einmal aussetzen. Bei der Eintracht sind Zambrano und Rode von einer Sperre bedroht.

Zuschauer: 5.600 Fans begleiten die Eintracht. Bis auf 800 Karten im Gästebereich, die an der Tageskasse Nord ausschließlich an Frankfurt-Fans verkauft werden, ist der Signal Iduna Park ausverkauft.
Zusammengestellt von Boris Rupert

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14.02.2014 11:09
Ulf Kullmann