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2.000 mitgereiste Fans können feiern:
BVB II bejubelt Meisterschaft und Aufstieg
 
[30.05.] Überschäumender Jubel, Erleichterung und die Gewissheit, auch in einer schwierigen Situation noch meisterlich reagiert zu haben, beherrschten die Szene nach dem 2:2 (0:0) von Borussia Dortmund II im westfälischen Derby der Regionalliga West bei Preußen Münster. Der BVB hat mit diesem Punktgewinn Meisterschaft und Aufstieg in die 3. Liga verwirklicht. Die Tore für den BVB erzielten in Münster Daniel Gordon (74.) und Uwe Hünemeier (89.) nach einem herben 0:2 Rückstand. Für die Preußen hatten zuvor Michael Erzen (50.) und Mehmet Kara (60.) getroffen.
 
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Kein Halten mehr gab es nach dem Schlusspfiff bei Spielern und Fans.
Da der 1. FC Kaiserslautern II in Trier nur zum 3:3 kam (zwei Trierer Tore vom Ex-Borussen Sahr Senesie), ist der Borussen-Aufstieg im letzten Heimspiel gegen RW Essen nicht mehr zu gefährden. Gegen Essen erleben die Fans das Schaulaufen des neuen Drittligisten BVB II.

Ganz im Zeichen des westfälischen Derbys präsentierte sich Preußen Münster vor 6.065 Zuschauern - darunter mehr als 2000 BVB-Fans - hoch motiviert und übernahm schnell das Kommando im Spiel gegen die Dortmunder Borussen, die sich zunächst auf ihre taktische Disziplin verließen.

Anders die Hausherren, die offensiv in ihrem letzten Heimspiel der Saison das Geschehen optisch bestimmten. Zweikampfstark, konsequent im frühen Tackling eroberte Münster die Hoheit in der Partie. Besonders Julian Loose auf der rechten Außenbahn sorgte für Gefahr, weil Dortmunds Nico Hillenbrand auf seiner ungewohnten Linksposition als "Schmelzer-Ersatz" doch erheblich Probleme hatte.

Dass es für die Münsteraner im ersten Spielabschnitt doch nur für eine echte Chance reichte, als Loose erneut Hillenbrand versetzte und Sowislo verzog (23.), war nicht zuletzt dem entschlossenen Engagement von Uwe Hünemeier zuzuschreiben, der neben Julian Koch in der BVB-Abwehr für Ordnung sorgte.

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David Vrzogic lässt die Korken knallen.
Offensiv hielten sich die Borussen allerdings bedeckt. Sebastian Tyrala hatte neben Damir Vrancic als Spieleröffner erhebliche Probleme mit den frühen Attacken. So blieben auch die Anspiele für Daniel Ginczek und Christopher Kullmann zumeist aus. Einzig die Einzelaktion von Yasin Öztekin, der schließlich Ginczek einsetzte, bescherte dem BVB eine Chance. Aber Ginczeks Schuss blieb in Münsters Abwehr hängen, im Nachschuss scheiterte der aufrückte Tyrala (22.).

Mit der Kunde von der 2:1-Führung des 1. FC Kaiserslautern in Trier gegen die Eintracht, verließen beide Mannschaften den Rasen zur Halbzeitpause. Für den BVB war es ein schmales Polster. Ein sehr schmales, wie sich im zweiten Spielabschnitt herausstellte.

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Gefeiert von seinen Spielern: Meister-Trainer Theo Schneider.
Zehn Minuten waren nach dem Wiederanpffiff gespielt, da setzte sich Münsters Loose erneut in Szene, "vernaschte" Hillenbrand, vorbei an Hünemeier und eine präzise Flanke auf Michael Erzen, der für die Preußen zum 1:0 (50.) einschoss. Und der Preußen-Angriff blieb am Drücker. Loose, Erzen und Mehmet Kara machte der BVB-Defensive das Leben schwer, zumal eine Entlastung durch Borussias Offensive viel zu zögerlich ausfiel.

Knapp eine Stunde war gespielt, da schnappt sich Kara den Ball, spielte sich mit einer Portion Glück durch die Dortmunder Hinterreihe und traf zum 2:0 (60.) für Münster. Borussia stand unter Schock, spielte zunächst völlig demoralisiert, ehe sich die Mannschaft noch einmal aufraffen konnte.

Hoffnung machte sich breit, als Damir Vrancic zum Freistoß antrat, sein hoher Ball auf Gordon kam, der per Kopfball ins lange Eck zum Dortmunder 1:2 (74.) verkürzte. Jetzt kochte die Stimmung im Stadion, die Borussen-Fans standen wie ein einziger Wall hinter ihrer Mannschaft und erlebten schließlich das kleine Fußball-Wunde, als Uwe Hünemeier nach einem Freistoß von Damir Vrancic zum 2:2 (89.) einköpfte. Das Stadion stand Kopf, Schwarzgelb feierte ausgelassen den Titelgewinn und den Aufstieg in die 3. Liga.
Quelle: Ruhr Nachrichten, Autor: Harald Gehring

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Jubel in Schwarz und Gelb: Der BVB spielt mit seiner zweiten Mannschaft in der dritten Liga.

 
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