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Tullberg vor dem Halbfinale: „Wir werden einen guten Plan haben“

Am Ostermontag (11 Uhr) tritt Borussias U19 im Stadion Auf dem Wurfplatz in Berlin zum ersten Halbfinalspiel um die Deutsche Meisterschaft bei Hertha BSC an. Die Dortmunder Jungs werden bestrebt sein, ein Ergebnis zu erzielen, das ihnen im Rückspiel noch alle Möglichkeiten eröffnet. „Die Entscheidung in diesem Duell wird erst am kommenden Samstag in Dortmund fallen“, ist Mike Tullberg überzeugt.

Der U19-Cheftrainer hat bereits im Vorfeld den großen Druck von seinen Spielern genommen. „Ich habe ihnen zu einer sehr guten Saison gratuliert. Die Endrunde zur Deutschen Meisterschaft ist jetzt die Zugabe. Die Tagesform wird den Ausschlag über den Ausgang der Halbfinalspiele geben“, betont Tullberg und erläutert: „Unser großes Ziel war die Westdeutsche Meisterschaft, sie ist der Lohn und das Resultat der Arbeit einer gesamten Saison. Dass wir uns dazu noch wieder als einzige deutsche Mannschaft für das Viertelfinale in der UEFA Youth League qualifiziert hatten und nur ganz knapp gescheitert sind, kann man nicht hoch genug bewerten.“

Die BVB-Delegation reist bereits Samstag nach Berlin, um den kompletten Sonntag zur mentalen und detaillierten taktischen Vorbereitung zu nutzen. „Wir werden einen guten Plan ausarbeiten“, versichert der Däne, der sein Team auf zwei große sportliche Aufgaben einstellt und den Gegner in höchsten Tönen lobt: „Hertha BSC ist eine Top-Mannschaft mit großer individueller Qualität.“

Die Berliner kassierten in der Bundesliga Staffel Nord/Nordost nur eine Niederlage und sicherten sich die Meisterschaft mit 41 Punkten vor Dynamo Dresden (38). Dazu qualifizierten sie sich im DFB-Pokal für das Halbfinale, das sie am vergangenen Sonntag beim 1. FC Köln nach einem 1:1 in der regulären Spielzeit und einem kuriosen Elfmeterschießen mit 8:9 verloren haben. Die Dortmunder Jungs haben diese Partie gemeinsam mit dem Trainer-Team gesehen und analysiert. „Wir müssen defensiv gut zusammenarbeiten, die Räume eng halten und in der Abwehr stabil stehen“, fordert Tullberg und warnt vor allem vor der Offensive des Gegners: „Sie schießen Tore wie am Fließband.“

Auf die Defensive kommt Schwerstarbeit zu

Der bereits einige Male in der U23 eingesetzte Teoman Gündüz belegte in der Torschützenliste der Nord/Nordost-Bundesliga mit 13 Treffern den zweiten Platz, Leander Popp steht bei acht Treffern, Pepe Pereira Mendes gelangen sieben Tore, Ibrahim Maza, der in dieser Saison sein Bundesliga-Debüt feierte, traf wie Bence Dardai sechsmal. „Sie haben viele gute Angreifer, das macht sie so unberechenbar“, betont Tullberg.

Zweimal trafen der BVB und Hertha BSC in der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft bislang aufeinander. Im vergangenen Jahr triumphierten die Schwarzgelben im Finale in Berlin mit 2:1. Damals wie Ostermontag dabei: Farouk Cisse, Nnamdi Collins, Vasco Walz und der damals eingewechselte Samuel Bamba. Top-Torjäger Julian Rijkhoff saß auf der Bank, jetzt ist er natürlich gesetzt.

2018 schieden die Schwarzgelben im Halbfinale aus. 0:4 hieß es im Hinspiel, im Rückspiel in Dortmund stoppte nur ein Gewitter die Aufholjagd der Borussen. Sie führten in der zweiten Halbzeit mit 3:0, als Blitz und Donner den Schiedsrichtert zu zwei Spielunterbrechungen zwangen und dem BVB den Rhythmus nahmen. Kurz vor Schluss machten die Herthaner mit einem Konter-Tor ihren Einzug ins Finale perfekt.

So soll es diesmal nicht enden. „Wir gehen voller Zuversicht und mit großer Freude in diese Partie“, versichert Mike Tullberg, der sieben U17-Spieler in seinen Kader berufen hat. Sie alle sollen mithelfen, dem BVB eine möglichst ideale Ausgangposition vor dem Rückspiel am Samstag, 15. April (11 Uhr), im Nachwuchs-Leistungszentrum Brackel zu sichern. (wiwi)

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