Klimawandel

Klares Ziel unserer Nachhaltigkeitsstrategie im Kontext des Klimawandels ist die Übereinstimmung der Geschäftstätigkeiten von Borussia Dortmund mit den Vorgaben des Pariser Klimaabkommens, welches eine Begrenzung der globalen Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius, bestenfalls 1,5 Grad Celsius vorsieht. 

Die Grundlage hierfür bildet unsere konzernweit gültige Energie- und Umweltpolitik. Sie bestimmt die strategische Ausrichtung unseres Umwelt- und Klimaschutzengagements.  

Um unsere ambitionierten Zielsetzungen zu erreichen, haben wir im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten bereits umfassende Maßnahmen sowie Projekte initiiert und umgesetzt, die einen signifikanten Beitrag zur CO₂-Reduktion leisten und die das Erreichen der gesetzten CO₂-Reduktionsziele unterstützen. 

Letztere konkret definierten Ziele und Maßnahmen zur Erreichung von CO₂-Neutralität setzen sich im BVB-Kontext wie in der folgenden Grafik dargestellt zusammen.

BVB-Transitionsplan zum Klimaschutz. Ziel: Energieverbrauch zur Saison 2029/2030 um 25% gegenüber 2023/2024 reduzieren.

Weitere Maßnahmen im Überblick

Die zentralen Hebel zur Dekarbonisierung unserer Geschäftstätigkeiten liegen unter anderem in der Elektrifizierung von Prozessen, der Umstellung der Wärmeversorgung von fossilen auf erneuerbare Energieträger sowie in der Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien. 

Zu unseren strategisch geplanten Maßnahmen zählen folgende: 

  • Anschluss mehrerer Liegenschaften an das Fernwärmenetz
  • Bau neuer Photovoltaikanlagen einschließlich Batteriespeicherlösungen
  • Technische Umstellung dezentraler Wärmeversorgungssysteme auf elektrische Wärmepumpen
  • Fortlaufende Durchführung diverser kleiner Energieeffizienzmaßnahmen 
  • Weiterentwicklung des Mobilitätskonzepts
  • Erstellung eines Emissionsreduktionsplans für die Lieferkette 

Folgende Maßnahmen haben wir bereits umgesetzt: 

  • Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der BVB-Fanwelt
  • Einbau von Wärmepumpen an der BVB Evonik Fußballakademie
  • Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der BVB Evonik Fußballakademie
  • Kontinuierliche LED-Installation für die Stadionbeleuchtung
  • Analyse der Scope-3-Emissionskategorien hinsichtlch der Beeinflussbarkeit und möglicher Potenziale

Auf dem Weg zur langfristigen und kontinuierlichen Reduktion des eigenen CO₂-Fußabdrucks sind wir im Jahr 2024 einen weiteren wichtigen Schritt gegangen und haben uns als erster Fußballbundesligist zu der international anerkannten Science Based Targets Initiative (SBTi) bekannt. Bis Ende 2025 wollen wir unsere ambitionierten CO₂-Emissionsminderungsziele durch die SBTi im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen validieren lassen.

Die unsererseits eingereichten Ziele werden durch die unabhängige Initiative von WWF, UN Global Compact, World Resources Institute und CDP nach wissenschaftlich fundierten und aktuellen Vorgaben und Kriterien geprüft. 

Weltweit haben sich bereits mehr als 10.000 Unternehmen zu wissenschaftlich fundierten Klimazielen verpflichtet.

Borussia Dortmund ist sich seiner Verantwortung für den Klimaschutz bewusst und arbeitet kontinuierlich daran, seine CO₂-Bilanz zu verbessern. Unsere Emissionen setzen sich aus den drei Scopes zusammen: 

  • Scope 1 umfasst direkte Emissionen, wie etwa aus dem Kraftstoffverbrauch unseres Fuhrparks.
  • Scope 2 bezieht sich auf indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie. 
  • Scope 3 deckt alle weiteren indirekten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette ab. Dabei zeigt sich, dass über 90 Prozent unserer Emissionen aus Scope 3 stammen – etwa durch die An- und Abreise von Fans, eingekaufte Waren und Dienstleistungen, Dienstreisen und andere externe Faktoren.

Diese Erkenntnis motiviert uns, gemeinsam mit Partnern, Fans und Dienstleistern nachhaltige Lösungen zu entwickeln, um unseren ökologischen Fußabdruck zu minimieren.

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