Stage Image Alternative Text

Nachbericht

Can: „Nehmen den Punkt mit, obwohl wir drei brauchten“

Nach dem 2:2 in München schilderten Emre Can, Waldemar Anton, Niklas Süle und Gregor Kobel ihre Sicht auf die 90 Minuten. Die Stimmen zum Spiel.

Emre Can (in der Mixed Zone): „Am Ende ein verdientes 2:2. Es fühlt sich komisch an, muss ich sagen, denn wir wollten unbedingt drei Punkte. Aber trotzdem nehmen wir den einen Punkt mit, obwohl wir die drei unbedingt brauchten. Ein Punkt ist zu wenig, wenn wir schauen, wo wir gerade stehen. Wir haben eine Menge Nachholbedarf. Es macht aber jetzt keinen Sinn zu kalkulieren, wo wir am Ende sein könnten. Wir müssen einfach die Spiele gewinnen. Es war jedenfalls eine gute Reaktion. Wir waren heute aggressiver. Es war ein ganz anderes Bild als am Mittwoch (in Barcelona, d.Red.). Wir haben gut verschoben, von rechts nach links. Die Kette stand gut. Es kann sein, dass wir momentan in der Dreierkette stabiler sind. Nichtsdestotrotz glaube ich, dass es keine Systemfrage ist, sondern eine Einstellungsfrage. Die Einstellung am Mittwoch war nicht gut, heute war sie gut. Der Trainer hat die richtigen Worte gefunden und uns einiges gezeigt, was schiefgelaufen ist und was der Maßstab sein muss.“

Waldemar Anton (in der Mixed Zone): „Wir wollten einen Sieg holen und hatten auch die Möglichkeit dazu. Am Ende nehmen wir den Punkt mit und gucken, was er uns am Ende bringt. Das Spiel in Barcelona war ernüchternd. Wir wollten unbedingt eine Reaktion zeigen. Es hat gut funktioniert, wir haben gut gestanden, gut verteidigt. In der ersten Halbzeit hat der letzte Pass gefehlt. In der zweiten Halbzeit war es dann besser. Wir werden uns jetzt auf Dienstag fokussieren und dann am Sonntag alles darauf anlegen, dass wir gegen Gladbach gewinnen.“

Inline Image

Niklas Süle (bei BVB-TV): „Wir haben uns in der ersten Hälfte zu wenig zugetraut, zu viele lange Bälle gespielt wie in Barcelona. Wir arbeiten hart daran, dass es bald in eine bessere Richtung geht. In der zweiten Hälfte, als wir 15 oder 20 Minuten kurz gespielt haben und auch in Führung gegangen sind, hat Bayern auch gemerkt, dass da eine Mannschaft ist, die es auch spielerisch kann. Das ist der einzige Weg, wie wir gegen solche Mannschaften bestehen können. Wir haben die Qualität, wir müssen die nur häufiger auf den Platz bringen. Und dann macht es auch richtig Spaß. Wir haben Konteraktionen gehabt, weil Bayern Mann gegen Mann über den ganzen Platz gespielt hat.“

Gregor Kobel (in der Mixed Zone): „In der ersten Halbzeit haben wir uns noch ein bisschen schwerer getan, gerade in die Offensive. Da haben wir viel verteidigt, wurden auch ein bisschen dazu gezwungen. In der zweiten Halbzeit haben wir es eigentlich sehr gut gemacht, aber zwei doofe Tore gekriegt. Wenn du auswärts spielst und der Gegner so viele Chancen hat, fällt auch mal einer rein. Aber haben wir eine super Reaktion gezeigt. Wir müssen weiter in jedem Spiel Vollgas geben und schauen, dass wir auf diese Plätze kommen…“
Aufgezeichnet von Boris Rupert

Inline Image

Weitere News