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Vorbericht

Fakten gegen Freiburg: BVB mit sieben Heimsiegen in Serie

Schwarzgelb holte aus den jüngsten 17 Heimspielen gegen den Sport-Club Freiburg 49 der 51 möglichen Punkte. Zuletzt gab es gegen die Breisgauer sieben Heimsiege in Serie mit in Summe 24:2 Toren. Die Fakten zum Spiel am Sonntag (17:30 Uhr) im SIGNAL IDUNA PARK.

Ausgangslage: Zweiter gegen Siebter. Nach zwei Niederlagen (Leverkusen, Hoffenheim) will der BVB am 31. Spieltag die Champions-League-Teilnahme perfekt machen und den Fünf-Punkte-Vorsprung auf Leipzig wahren. Freiburg gewann zuletzt erstmals im Jahr 2026 zwei Bundesliga-Spiele hintereinander (in Mainz und gegen Heidenheim) und hat nun wieder mehr Siege (zwölf) als Niederlagen auf dem Konto (elf). Drei Erfolge in Serie gab es für den SC in dieser Saison noch nicht.

Heim/Auswärts: Borussia Dortmund steht nur noch auf dem geteilten zweiten Platz der Heimtabelle (elf Siege, zwei Unentschieden, zwei Niederlagen). Der SC Freiburg gewann erstmals in dieser Saison zwei Auswärtsspiele hintereinander, beim FC St. Pauli und in Mainz – der Vereinsrekord steht bei drei Auswärtssiegen in Serie. Insgesamt gab es in dieser Saison vier Auswärtssiege für die Badener in 15 Partien (drei Unentschieden, acht Niederlagen).

Bilanz: Lediglich in zwei von 51 Duellen blieb Schwarzgelb torlos. 16 der zurückliegenden 17 Heimspiele hat die Mannschaft gewonnen (51:5 Tore). Die Freiburger gewannen nur eins ihrer 25 Gastspiele in Dortmund. Nur gegen die Bayern verloren sie in ihrer Bundesliga-Geschichte häufiger (38-mal) als gegen Borussia (34-mal). Siebenmal drehte Schwarzgelb in diesem Duell – zuhause und auswärts – eine Partie nach Rückstand; gegen keinen anderen Klub verlor Freiburg häufiger trotz vorangegangener 1:0-Führung.

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Statistik: Der BVB erzielte in dieser Saison 20 Tore nach Standards, Freiburg 18 – das toppen nur die Bayern (21). Bei den Ecken liegen Dortmund und Freiburg sogar vorne, mit zehn bzw. neun Treffern im Anschluss. Die Experten sind hier Julian Ryerson und der Ex-Dortmunder Niklas Beste: Der aktive Borusse schlug in dieser Spielzeit acht Ecken mit Torfolge, der Ex-Borusse sechs – auch Platz eins und zwei.

Hinspiel: In einer intensiven, schön anzuschauenden Begegnung ging der BVB nach einer halben Stunde durch Ramy Bensebaini verdientermaßen in Führung, nachdem Carney Chukwuemeka zehn Minuten zuvor den Pfosten getroffen hatte. Aber auch die auf Konter setzenden Badener kamen schon im ersten Durchgang zu Chancen – und sie waren ab der 53. Minute in Überzahl, weil Jobe Bellingham nach einem Patzer von Gregor Kobel die Rote Karte sah. Nach dem Platzverweis kam Freiburg auf 11:0 Torschüsse, glich durch Lucas Höler in der 75. Minute aus und bejubelte das vermeintliche 2:1, doch Igor Matanovićs Treffer aus dem Gewühl zählte wegen Abseits nicht (86.).

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Vergangene Saison: Maxi Beier brachte die Borussen in der siebten Minute früh in Führung, Felix Nmecha erhöhte kurz vor der Pause auf 2:0 (40.). Julian Brandt mit einem direkt verwandelten Freistoß (66.) und Jamie Gittens in der 77. Minute machten mit ihren Treffern einen 4:0-Heimsieg perfekt. Die Freiburger Adamu (90.+3, Tätlichkeit) und Patrick Osterhage (Gelb-Rote Karte, 63.) flogen vom Platz.

Der höchste Heimsieg: Am 28. September 2013 trafen zunächst zweimal Marco Reus sowie Robert Lewandowski und schließlich Jakub Blaszczykowski zum 5:0-Endstand.
Zusammengestellt von Boris Rupert

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