Borussia Dortmunds Hauptsponsor 1&1 hat zum letzten Bundesliga-Spiel der aktuellen Saison den Ausbau von 5G-Technik im SIGNAL IDUNA PARK erfolgreich abgeschlossen. 1&1 betreibt in Europa das erste Mobilfunknetz auf Basis von Open-RAN-Technologie und liefert auf dieser Grundlage nun pünktlich zur Europameisterschaft für Besucher hohe Down- und Upload-Geschwindigkeiten. 

Durch die Implementierung von 5G auf Basis der Open-RAN-Technologie wird eine hohe Datenübertragungsrate erreicht, die eine stabile Verbindung vor, während und nach dem Spiel gewährleistet. 1&1 setzt im Stadion auf MIMO-Antennen (Multiple Input, Multiple Output), die die gleichzeitige Übertragung mehrerer Datenströme über denselben Funkkanal erreicht. Insbesondere in Momenten hoher Auslastung, wenn Tausende von Fans gleichzeitig ihre mobilen Endgeräte nutzen, gewährleisten diese Antennen hohe Datenkapazitäten. 

Nach erfolgreichem Test bei den Heimspielen Anfang Mai ist die Technologie nun voll funktionsfähig, sodass Besucher sie während der EM im Juni und Juli erleben können. „Mit der Inbetriebnahme des ersten Open-RAN-Stadions weltweit setzt 1&1 erneut ein Ausrufezeichen für innovative Mobilfunklösungen”, erklärt Ralph Dommermuth, CEO der 1&1 AG. 

Dank der Open-RAN-Technologie überzeugt das Netz von 1&1 auch durch seine Nachhaltigkeit sowie geringen Strom- und Platzverbrauch – ein wichtiger Faktor im begrenzten Raum eines Stadions. Für die Netzplanung wurde das Stadion in insgesamt 24 Sektoren im Freien, vier im Innenbereich sowie in zwei Sektoren zur Abdeckung des Nord-Eingangs und des Parkplatzes unterteilt. Im Freien bietet das Netzwerk 48 aktive Radio-Einheiten, welche mit 128 Antennen verbunden sind. Im Innenbereich sind darüber hinaus 87 aktive Radio-Einheiten für 5G und 4G sowie 21 passive Antennen für die ersten beiden Stockwerke installiert. Die Vernetzung erfolgt über hunderte von Kabeln mit Längen zwischen 15 und 200 Metern, die über vier kleine Technikräume pro Etage distribuiert werden. Insgesamt wurden im Stadion über 10 Kilometer Glasfaserleitungen und 30 Kilometer Kabel verlegt.