Wechselausstellungen im Borusseum

Neben der Dauerausstellung, welche die Vereinsgeschichte von Borussia Dortmund zeigt, gibt es im BORUSSEUM auch Wechselausstellungen zu verschiedensten Themen zu sehen. Einen Eindruck geben vergangene Ausstellungen, die im Folgenden auf dieser Seite zu finden sind.

Veranstaltungen im Borusseum

Von Lesungen, über musikalische Abende und der Feier von Jubiläen bis hin zu regelmäßigen Traditionsabenden und dem "Tag gegen das Vergessen" am 27. Januar, gibt es zudem Veranstaltungen, die thematisch auch über den "BVB" und "Fußball" hinausgehen. 

Anlässlich des 50. Geburtstags des schönsten Stadions der Welt am 2. April 2024 wird am Wochenende danach eine Sonderausstellung im BORUSSEUM eröffnet. Dafür konnten die Museumsleiterinnen Sarah Hartwich und Melanie Wanczura einen besonderen Kooperationspartner gewinnen: Student*innen des Fachbereiches Design der FH Dortmund entwickelten Ideen und Konzepte und setzten diese anschließend um. 

Die Wechselausstellung „50 Jahre Stadion“ zeigt eine Mischung aus analogen und digitalen Exponaten rund um das Stadion, seine Geschichte und seine Geschichten. Hierbei wird es nicht nur um seine Funktion als Stadion von Borussia Dortmund gehen, sondern auch bei Welt- und Europameisterschaften sowie etwa beim BVB-Weihnachtssingen. Ein großes, narratives Schnittmodell gibt Einblicke in das Stadion und seine vielen, kleinen Geschichten. Mit einem mitgebrachten Smartphone oder Tablet können weitere dreidimensionale Ausprägungen mit Augmented Reality erschlossen werden, inklusive eines Überraschungsgasts aus der Vereinsgeschichte. Videoprojektionen beleuchten darüber hinaus fünf emotionale Jahrzehnte – mit Höhen und Tiefen. 

Ein weiteres Highlight der Wechselausstellung ist ein Virtual-Reality-Erlebnis, das man auf einer Mini-Südtribüne erleben kann: Physisch steht man auf einem kleinen Nachbau, virtuell erlebt man aber das einzigartige Gefühl, selbst Teil der Süd zu sein. 

Der Besuch ist im Museumseintritt inkludiert. 

Am Sonntag, den 16. April, feiert EMMA ihren 18. Geburtstag im schönsten Stadion der Welt.

EMMAs schwarzgelbe Erlebnisse aus den letzten 18 Jahren kannst Du ab dem 16. April 2023 von 09:30 bis 18:30 Uhr im BORUSSEUM sehen. EMMA hat hier ein paar ihrer schönsten Erinnerungen ausgestellt, darunter zahlreiche Fotos, Videos und Trikots! Und wenn Ihr schon einmal da seid, können Du und Deine Familie auch noch das ganze BORUSSUM erkunden! Gut zu wissen: Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt und Mitglieder zahlen nur 6€.

Im Herbst 2022 hat sich der 1000. offizielle BVB-Fanclub gegründet. Diese bemerkenswerte Zahl steht symbolisch für das beispiellose Engagement und die bedingungslose Treue aller BVB-Fans weltweit. Deshalb möchte Borussia Dortmund diese Zahl zum Anlass nehmen, allen BVB-Fanclubs mit einer Sonderausstellung im BORUSSEUM für ihre jahre- und jahrzehntelange Unterstützung zu danken.

In dieser Sonderausstellung soll es ausschließlich um die Fanclubs von Borussia Dortmund gehen. Im Fokus stehen unter anderem die Geschichte der ersten Fanclub-Gründungen, das Leben innerhalb der Fanclubs sowie die grenzenlose Vielfältigkeit, mit der die Fanclub-Mitglieder die schwarzgelben Farben nicht nur regional, sondern auch überregional repräsentieren.  

Die Sonderausstellung ist ab dem 17.11. geöffnet. Taucht also ein in die BVB-Historie und wandelt auf den schwarzgelben Spuren des Vereins und der dazugehörigen Fanclubs. Das BORUSSEUM ist täglich von 9.30 Uhr bis 18.30 Uhr geöffnet (letzter Einlass 18 Uhr).

Als vor 25 Jahren der Slogan „kick racism out“ durch das Fanprojekt Dortmund das Licht der Welt erblickte, konnte noch keiner ahnen, welche Erfolgsgeschichte diese drei Wörter schreiben würden.

Trotz grammatikalisch fragwürdiger Verwendung wurde der Slogan nicht nur zum Aushängeschild und zur Grundausrichtung des Fanprojekts, sondern auch von anderen Fanprojekt-Standorten, vom Lernzentrum und nicht zuletzt vom BVB übernommen und bei zahlreichen Aktionen und Projekten verwendet. Alle zusammen trugen zu einer großen Verbreitung und einem unvergleichlichen Bekanntheitsgrad von „kick racism out“ in der Fanszene bei.

Das 25-jährige Jubiläum ist daher für das Fanprojekt Dortmund e.V. ein Grund, den Slogan gebührend zu feiern. Gemeinsam mit vielen engagierten Fans arbeiteten sie an unterschiedlichen Jubiläumsprojekten. Die Ausstellung „25 Jahre kick racism out“ stellt ein Projekt dar. In einer Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus engagierten Fans, Mitarbeiter*innen des BORUSSEUM und dem Fanprojekt, erarbeiteten wir den Inhalt für die Ausstellung und gestalteten die Aufsteller.

Die Ausstellung gibt den Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in die historische Entwicklung der Auseinandersetzung mit Diskriminierungsformen rund um den BVB aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. So kommen Zeitzeug*innen aus den drei Jahrzehnten zu Wort, Menschen, die von Diskriminierung betroffen waren / sind und Wissenschaftler*innen, die aus ihrer Perspektive einen Blick auf Diskriminierungsformen im Fußball werfen.

Seit ballspiel.vereint! im Jahr 2014 mit der Ausstellung 'Tatort Stadion 2' erstmals eine Ausstellung mit antidiskriminatorischem Schwerpunkt ins BORUSSEUM brachte, ist einige Zeit vergangen. Grund genug, 'Fan.tastic Females – Football Herstory' nun folgen zu lassen! Ab dem 15. November 2018 wird die Ausstellung im Vereinsmuseum von Borussia Dortmund zu sehen sein und umfangreiche Einblicke in die Vielfalt weiblicher Fankarrieren in Dortmund, Deutschland, Europa und darüber hinaus ermöglichen. Die Organisator*innen möchten die Geschichten fan.tastischer Frauen erzählen - Geschichten über ihre Liebe und Leidenschaft für den Sport, über ihren Weg auf die Tribünen, ihre großartigsten, eindrucksvollsten, lustigsten aber auch ihre weniger schönen Momente im Fußball.

Neben vielen spannenden Erkenntnissen erwartet die Besucher*innen ein interessantes Rahmenprogramm zur Ausstellung: Die Ausstellungseröffnung am 15. November 2018 ab 11:00 Uhr im BORUSSEUM, ein Workshop-Tag "Frauen in die Kurve, damit die Kurve lebt" am 17. November 2018 von 11:00 bis 17:00 Uhr im Stadion sowie längere Öffnungszeiten des BORUSSEUM bis 20:00 Uhr am 16. und 22. November 2018!

ballspiel.vereint! möchte dabei besonders zur Teilnahme am Workshop-Tag einladen, bei dem sie zunächst einen Input zu Geschlechterverhältnissen im Fußballstadion liefern wollen. Im Anschluss gibt es für Frauen die Möglichkeit, sich mit einer erfahrenen Kampfsportlerin für die Selbstbehauptung auf der Tribüne fit zu machen. Für männliche Teilnehmer soll währenddessen in einer separaten Arbeitsgruppe über Strategien nachgedacht werden, weibliches Fansein solidarisch zu unterstützen und Verhaltensweisen auf den Prüfstand zu stellen, die dem im Wege stehen könnten. Ein dritter Workshop soll geschlechterübergreifend Strategien erarbeiten, wie Frauen im Kontext des Fußballs sichtbarer gemacht werden können. Weitere Infos zu den Inhalten der Workshops werden in den nächsten Tagen bekanntgegeben! Die Teilnahme am Workshop-Tag ist kostenlos. Anmeldungen nimmt ballspiel.vereint! bereits ab jetzt unter [email protected] entgegen (bitte den gewünschten Nachmittagspanel angeben).

Die Wechselausstellung kann kostenlos besichtigt werden. An den Wochenenden sind nach Vereinbarung Führungen möglich. Ausführliche Informationen in Kürze auf www.fan-tastic-females.org, auf der entsprechenden Facebook-Seite und auf www.borusseum.de veröffentlicht.

Das BORUSSEUM freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher! 

Die vom Centrum Judaicum in Berlin konzipierte Ausstellung wurde dort erstmals nach der Fußballweltmeisterschaft 2006 gezeigt. Nun ist sie auch im BORUSSEUM, dem Borussia Dortmund-Museum, zu sehen und zwar ab dem 5. November 2017!

Die Ausstellung thematisiert die Bedeutung von Juden im deutschen Fußball. Jüdische Fußballer, Trainer, Journalisten und Funktionäre haben den Fußball in Deutschland populär gemacht. Sie waren Pioniere des deutschen Fußballs. Sie wurden umjubelt, verehrt und respektiert, galten als Vorbilder im Sinne des sportlichen Gedankens des Fairplays. Ihre revolutionären Visionen und Methoden setzten Maßstäbe, die den deutschen Fußball lange prägten. Als z. B. der FC Bayern München 1932 zum ersten Mal den deutschen Meistertitel erringt, werden auch der jüdische Vereinspräsident Kurt Landauer und der jüdische Trainer Richard "Little" Dombi wie Helden in München gefeiert.

Wer kennt heute noch den Stürmer und Nationalspieler Julius Hirsch (1892-1943), der unter anderem mit dem Karlsruher FV Deutscher Meister wurde? Oder Gottfried Fuchs, den der spätere Bundestrainer Sepp Herberger "mein Idol" und den "Franz Beckenbauer meiner Jugendzeit" nannte? Der begnadete Mittelstürmer schoss bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm in einem Spiel gegen Russland zehn Tore - ein bis heute in Deutschland ungebrochener Rekord.

1933 wurden ihre erfolgreichen Karrieren dann schlagartig beendet. Die Nationalsozialisten veranlassten, dass jüdische Sportler, Trainer und Funktionäre aus den Vereinen ausgegrenzt und ausgeschlossen wurden. Bis zum 10. November 1938 durften Juden nur noch in jüdischen Vereinen spielen. Danach wurden alle Sportaktivitäten für sie verboten. Sie teilten das Schicksal aller europäischen Juden, wurden verfolgt und zum Teil in Konzentrationslager ermordet. So spiegelt die Ausstellung das Schicksal der jüdischen Fußballer wider.

Nach dem 2. Weltkrieg sollten deutsche Juden nie wieder eine vergleichbare Rolle im deutschen Fußball spielen. Ihre Verdienste wurden verdrängt und gerieten in Vergessenheit. Die Ausstellung "Kicker, Kämpfer und Legenden" will dieses Kapitel deutscher Fußballgeschichte wieder in Erinnerung rufen, setzt sich aber auch im Schlussteil mit den heutigen Entwicklungen im Fußball auseinander.

Das Centrum Judaicum Berlin ermöglichte eine Reproduktion der Ausstellung, die durch die Förderung der DFB-Kulturstiftung finanziert werden konnte. Über die Evangelische Versöhnungskirche kann diese Ausstellung kostenlos zur Verfügung gestellt werden.