Spielbericht
BVB-Frauen siegen in Freudenberg
„Es war das erwartbar schwere Spiel gegen einen körperlich sehr gut dagegenhaltenden Gegner aus Freudenberg, die zuhause sehr ungemütlich zu bespielen sind“, fasste Trainer Thomas Sulewski das Duell mit dem Tabellenfünften zusammen. In der ersten Halbzeit hatten die Zuschauer in Freudenberg eine sehr ausgeglichene Partie gesehen. Viele harte Zweikämpfe, aber wenig Torchancen. Die BVB-Frauen taten sich schwer, ins Spiel zu finden. Richtig wach wurden die Schwarzgelben dann nach einer sehr guten Parade von Sandra Schröer, die den Führungstreffer der Freudenbergerinnen per Distanzschuss noch gerade so hatte verhindern können.
Die daraus resultierende Ecke versetzte den Gästen aus Dortmund einen weiteren Schreck, nachdem der Ball von der Latte auf die Linie tropfte, aber in letzter Sekunde noch geklärt werden konnte. Im direkten Gegenzug hatten die Dortmunderinnen einen Freistoß herausgeholt. Aus guter Position kurz vor dem Strafraum konnte Paula Reimanns Freistoß jedoch von der Freudenberger Torhüterin ins Toraus gelenkt werden. Nach der darauffolgenden Ecke landete der Ball bei Lisa Gomulka, die aus der zweiten Reihe den Abschluss fand, doch der Ball ging neben das Tor.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich dann ein ganz anderes Spiel. Die Dortmunderinnen traten von Beginn an mit deutlich mehr Selbstbewusstsein auf als noch in der ersten Halbzeit. Der 1:0-Führungstreffer fiel dann durch Mandy Reinhardt in der 50. Minute. Durch einen sehenswerten Heber aus dem Halbfeld konnte sie den Ball im Tor unterbringen. Nur drei Minuten später legte Marah Tayeh nach. Nach kurzem Dribbling im gegnerischen Strafraum versenkte sie den Ball von der rechten Seite im oberen linken Eck.
In der 58. Minute gelang den Gastgeberinnen durch Pascale Kampczyk zwar der Anschlusstreffer, trotzdem behielten die BVB-Frauen das Spiel unter Kontrolle. Reinhardt weitete den Abstand dann mit ihrem zweiten Treffer des Tages wieder auf zwei Tore aus. Nach einer Dortmunder Ecke landete der Ball bei der Stürmerin am zweiten Pfosten, die den Ball aus kurzer Distanz wuchtig ins Tor bugsierte. Line Mikloweit konnte dann in der 89. Minute ihr Debüt in der ersten Mannschaft noch mit einem Tor krönen. Die Debütantin dribbelte von der linken Seite in den Strafraum und konnte den Ball an der Torhüterin vorbei ins Tor schieben. Neben Mikloweit durfte außerdem Julia Cieslik ihr Debüt für die erste Mannschaft feiern. In der 90. Minute gelang dann Sina Stühn noch das zweite Tor für die Freudenbergerinnen, aber der Dortmunder Sieg war nicht mehr gefährdet.
„Wir wollten unbedingt gewinnen und wir haben gewonnen. Es war eine schwierige Aufgabe, aber wir sind natürlich sehr, sehr glücklich und stolz, dass wir die drei Punkte mitnehmen konnten, weil es nicht einfach ist, in Freudenberg zu gewinnen“, so Sulewski nach dem Spiel.
Die BVB-Frauen empfangen am kommenden Wochenende dann den SV Thülen zum 13. Spieltag in der Westfalenliga. Anstoß der Partie ist am Sonntag um 15 Uhr im Stadion Rote Erde.
BVB-Frauen: Schröer – Böger, Sommer, Reimann, Vogel – Tayeh (90. Cieslik), Gomulka, Wicke, Bedarf (64. Mikloweit) – Reinhardt (86. Geldschläger), Giebels (64. Naceva)
Tore: 0:1 Reinhardt (50.), 0:2 Tayeh (53.), 1:2 Kampczyk (58.), 1:3 Reinhardt (85.), 1:4 Mikloweit (89.), 2:4 Stühn (90.)