Nachbericht
Fakten: Ballmagnet Süle und Duranvilles Debüt
Energie: Lübeck rannte über drei Kilometer mehr (118,5 zu 115,2) – ganz stark für einen Viertligisten. Auch bei den Sprints lag der Regionalligist vorne (227 zu 205).
Einseitig: Der BVB gab deutlich den Ton an, kam auf eine Ballbesitzquote von 79,3 Prozent, spielte 975 Pässe, von denen 925 ankamen.
Präsent: Niklas Süle verpasste knapp die Marke von 200 Ballkontakten (195).
Torpremiere: Der 18 Jahre junge Julien Duranville erzielte sein erstes Pflichtspieltor für die BVB-Profis. Er bestritt sein erstes Pokalspiel (viertes Pflichtspiel) für den BVB.
Starkes Debüt: Pascal Groß bereitete im ersten Durchgang zwei der drei Tore vor, war 91-mal am Ball (nur Süle öfter) und spielte 84 Pässe von denen starke 82 ankamen (Quote: 98%). Groß verlor nur einen Zweikampf.
Vom Punkt: Borussia Dortmund hat jeden der zurückliegenden 13 Strafstöße im DFB-Pokal verwandelt. Als letzter Borusse verschoss Ewerthon im November 2004 gegen Hannover 96. Emre Can verwandelte seinen ersten Strafstoß im DFB-Pokal. Auch in der Bundesliga ist er ein sicherer Schütze (sieben von sieben).
Frühe Führung: Schwarzgelb bejubelte in der dritten Spielminute das früheste Tor im DFB-Pokal seit fast zwölf Jahren. Im Dezember 2012 hatte Mario Götze in der Partie gegen Hannover 96 (5:1) nach Zuspiel von Kevin Großkreuz ebenfalls in der dritten Minute getroffen.
Weiter: Borussia hat zum 19. Mal in Serie die erste Runde überstanden, gewann heute und in den vier Spielzeiten davor immer mit mindesten drei Toren Unterschied.