Vorbericht
Tischtennis: BVB-Duelle mit „Urgesteinen“ Düsseldorf und Grenzau
„Es sind zwei völlig verschiedene Spiele“, sieht BVB-Trainer Evgeny Fadeev – abgesehen von jahrzehntelanger Erstklassigkeit und zusammen fast 100 Titeln – keine Gemeinsamkeiten der beiden Gegner seines Teams: „Wir werden völlig unterschiedlich an die beiden Spiele herangehen.“
Das Hauptaugenmerk des Coaches liegt dabei auf der Begegnung mit Grenzau, zumal Fadeev die Karten im Duell mit dem sechsmaligen Meister aus dem Westerwald klar verteilt sieht: „Da wollen wir unserer Favoritenrolle gerecht werden.“ Mit der Erwartung des Ex-Profis für das Spiel gegen die auswärts noch sieglosen Westerwälder, die in der Vorsaison beide Begegnungen mit dem BVB verloren, ist im BVB-Lager auch die Hoffnung auf den ersten Heimsieg der Saison verbunden.
Deutlich andere Vorzeichen bestehen für die Borussen 48 Stunden zuvor bei Champions-League-Finalist Düsseldorf. Zwar bedeutete für den Klub des ehemaligen Dortmunders Lin Yongyin im vergangenen Sommer der Rücktritt des deutschen Topstars Timo Boll, der mittlerweile für Borussia Dortmund als Markenbotschafter fungiert, eine Zäsur. Dennoch gelten die Rheinländer erneut als Titelkandidat. „Wenn Düsseldorf komplett spielt, wird es für uns auch in Bestbesetzung relativ schwer“, beschreibt Fadeev die ungleichen Ausgangspositionen.
Wichtige Planungsfaktoren für den 50-Jährigen sind einmal mehr die BVB-Topspieler Anders Lind und Kristian Karlsson. Hinter Lind steht wegen einer Hüftverletzung, die der Ex-Grenzauer zuletzt im Halbfinale des Champions-Eliteturniers in Frankfurt erlitten hat, noch ein Fragezeichen. Karlsson hingegen, jüngst wegen einer Rippenverletzung außer Gefecht, soll laut Fadeev „spätestens am Freitag wieder richtig fit sein“. Demnach könnte für den Schweden das Borussen-Duell mit seinem früheren Klub noch zu früh kommen.
Karten für die Partie gegen Grenzau sind im Online-Ticketshop erhältlich.