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Vorbericht

Erster gegen Zweiter – Handball-Damen reisen zum Topspiel nach Ludwigsburg

Am Mittwochabend treten Borussia Dortmunds Handballerinnen zum Bundesliga-Spiel bei Spitzenreiter HB Ludwigsburg an (Anwurf 19 Uhr). Der Tabellenzweite BVB gilt als stärkster Konkurrent des Titelverteidigers. Es ist das erste von zwei Aufeinandertreffen der beiden Top-Mannschaften innerhalb von nur zehn Tagen. Bereits am 1. März steht das nächste Duell gegen Ludwigsburg im Halbfinale des DHB Final4 in Stuttgart an.

An den 33:28-Sieg im Hinspiel erinnern sich alle in Schwarzgelb gern zurück. Am 30. Oktober des vergangenen Jahres hatte der BVB eine dreieinhalb Jahre dauernde Siegesserie der Ludwigsburgerinnen beendet. Nach 89 erfolgreichen Spielen in der Bundesliga musste Ludwigsburg erstmals wieder eine Niederlage hinnehmen. Während die Gastgeberinnen das Rückspiel für sich entscheiden wollen, wollen die Borussinnen diesen Coup idealerweise wiederholen. „Einmal haben wir für eine Überraschung gesorgt, also wollen wir es auch ein zweites Mal schaffen. Zumindest wollen wir aber ein vernünftiges Ergebnis mitbringen“, erklärt BVB-Trainer Henk Groener vor der Partie am Mittwoch.

Für Groener sind die Kräfteverhältnisse in der Bundesliga klar, die Frage nach der aktuell und in den vergangenen drei Jahren stärksten Mannschaft der Handball Bundesliga Frauen beantwortet er eindeutig: „Natürlich die HB Ludwigsburg, sie haben Platz eins so gut wie sicher, haben fünf Punkte Vorsprung auf uns. Wir dagegen kämpfen um Platz zwei.“ Ludwigsburg, das bis Sommer des vergangenen Jahres als SG BBM Bietigheim an den Start ging und erst mit dem Umzug in die Ludwigsburger MHP-Arena den neuen Namen annahm, wurde in den vergangenen drei Jahren jeweils Meister, ist Serien-Pokalsieger und Champions-League-Finalist der abgelaufenen Saison. Allein in der Spielzeit 2020/21 konnte der BVB diese Dominanz durchbrechen und holte sich ungeschlagen die erste Deutsche Meisterschaftin der Geschichte des Vereins. 

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„Ludwigsburg ist in der Breite ganz hervorragend besetzt, hat auch in der Liga zuletzt alle Spiele sehr deutlich gewonnen“, sagt Groener, der hofft, die Glanzleistung aus dem Hinspiel zu wiederholen. „Unsere Abwehr muss unbedingt das Tempospiel des Ludwigsburger Angriffs unterbinden, gleichzeitig müssen wir mit Mut und Tempo unser eigenes Spiel bestreiten.“

Zwischen der Rückkehr vom European-League-Spiel gegen Valcea am späten Sonntagnachmittag und der Busfahrt nach Süddeutschland am Mittwochmorgen lagen einige Trainingseinheiten und viel Regeneration. Weiter verzichten muss Groener auf Carmen Campos Costa, Tess Lieder, Norah Kothen und Lena Hausherr. 

Das Duell in der Bundesliga ist gleichzeitig der letzte Test vor dem European-League-Spiel am Samstagnachmittag in der Dortmunder Westfalenhalle, wenn der BVB im letzten Gruppenspiel das norwegische Team Sola HK empfängt und dabei auf eine neue Rekordkulisse von mehr als 11.000 Fans hofft (zu den Tickets).

Das Spiel gegen Ludwigsburg wird live bei Dyn und Sportdeutschland.TV übertragen.

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