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Vorbericht

U19 im Achtelfinalspiel beim VfL Bochum – U17 in Magdeburg

Borussia Dortmunds U19 hat sich zum achten Mal in Serie für die Endrunde zur Deutschen Meisterschaft qualifiziert und gastiert im K.o.-Spiel des Achtelfinals am Samstag beim VfL Bochum (13 Uhr, Nachwuchs-Leistungszentrum Hiltroper Straße). Zeitgleich trägt die U17 beim 1. FC Magdeburg ihr letztes Punktspiel in der Hauptrundengruppe A der DFB-Nachwuchsliga aus.

„Wir fahren als Außenseiter nach Bochum“, erklärt Mike Tullberg. Der VfL hat in dieser Saison noch kein Heimspiel verloren, u. a. den FC Schalke 04 im Westfalenpokal mit 5:0 bezwungen, das Top-Team Bayer Leverkusen zweimal besiegt (4:1, 2:1) und gegen den amtierenden Deutschen Meister TSG Hoffenheim mit 6:3 gewonnen. „Eine homogen besetzte Mannschaft, deren Abwehrspieler mehr Tore geschossen haben als unsere Stürmer und die so viele zweite Bälle gewinnt wie keine andere U19 in Deutschland“, so Tullberg über den von David Siebers trainierten Gegner.

Die Schwarzgelben haben beim 0:3 in Unterhaching die Chance verpasst, sich in der K.-o.-Runde das Heimrecht zu sichern und die Hauptrundengruppe D hinter dem Karlsruher SC und Rasenballsport Leipzig auf dem dritten Platz abgeschlossen. „Wir stellen in der DFB-Nachwuchsliga den mit Abstand jüngsten Kader. Dass wir überhaupt die Endrunde erreicht haben, ist eine beachtliche Leistung der Mannschaft“, betont Tullberg, unter dessen Leitung die U19 bisher stets ins Finale eingezogen ist. 2022 holte sie mit einem 2:1-Sieg gegen Hertha BSC den Meistertitel, 2023 unterlag sie Mainz 05 mit 2:4 in der Verlängerung, 2024 der TSG Hoffenheim mit 1:3.

„Die personellen Voraussetzungen haben sich gegenüber den Vorjahren komplett verändert. Aber in der Endrunde ist es wie im Pokal: In einem Spiel ist alles möglich. Und unsere Aufgabe ist es, eine Herangehensweise zu finden, die es uns ermöglicht, das Spiel zu gewinnen“, betont Tullberg. In Bochum wird er den Kader mit Spielern aus der U17 komplettieren. Hoffnung besteht auf die Rückkehr der verletzten Ousmane Diallo, Pharell Kegni und Nico Adamczyk.

U17 vor „Endspiel um den zweiten Platz“

Die U17 bereitet sich unterdessen auf ein „Endspiel um den zweiten Platz“ beim 1. FC Magdeburg vor, wie Trainer Karsten Gorges erklärt. Der BVB rangiert vor dem finalen Spieltag hinter Borussia Mönchengladbach (19 Punkte) mit 15 Zählern wegen der besseren Tordifferenz (+12) auf dem zweiten Platz vor dem punktgleichen VfL Wolfsburg (+5), der beim VfL Bochum antritt. Mit einem Sieg würde sich das Team das Heimrecht im Achtelfinale der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft sichern. „Das wollen wir mit aller Macht erreichen. Dazu werden die Jungs an ihre Leistungsgrenze gehen müssen“, sagt Gorges. Das Hinspiel hatte der BVB gegen den ebenfalls bereits für die Endrunde qualifizierten 1. FC Magdeburg mit 6:0 für sich entschieden. 

Bereits einen Tag später (Sonntag, 16:30 Uhr) wird die U17 erneut gefordert. Der BVB gastiert dann im Westfalenpokal beim SV Rödinghausen. „Kein Problem, unser Kader ist groß genug, um zwei Spiele innerhalb von 27 Stunden zu bestreiten“, versichert Gorges. (wiwi)

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