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Vorbericht

„Wir wollen ins Finale“ – Handballerinnen empfangen Blomberg zum Entscheidungsspiel

Nach einem Sieg und einer Niederlage gegen die HSG Blomberg-Lippe steht für die BVB-Handballerinnen im Play-off-Halbfinale – wie schon im Viertelfinale gegen Metzingen – ein drittes Spiel auf dem Programm. Anwurf zur entscheidenden Partie ist am Samstag (17.05.) um 19 Uhr in der Halle Wellinghofen. „Wir wollen natürlich ins Finale“, sagt BVB-Trainer Henk Groener.

BVB-Kreisläuferin Lisa Antl hofft auf Rückendeckung von den schwarzgelben Fans – und natürlich auf die eigene Leistungsfähigkeit. „Wir müssen alle Ressourcen, all unsere Kraft, die wir haben, in unser Spiel reinlegen. Wir müssen mit Feuer und Leidenschaft spielen. So wie im Hinspiel, da haben wir uns in einen Flow gespielt“, forderte Antl eine erneute Energieleistung: „Im Rückspiel haben wir zu viele Bälle verschenkt, dadurch einfache Tore kassiert. Das tat weh.“

Sportlich fangen beide Teams wieder bei Null an. „Wir müssen unsere Lehren daraus ziehen. Aus beiden Spielen. Wir analysieren, was wir nicht so gut hinbekommen haben und was gut lief. Daran arbeiten wir bis kurz vor Anpfiff des Entscheidungsspiels am Samstagabend“, erklärt Henk Groener.

Was dem BVB am Mittwochabend bei der 25:27-Niederlage im Lipperland fehlte, war relativ offensichtlich: „Über 60 Minuten haben wir uns im Angriff richtig schwergetan. Wir haben nicht das gebracht, wozu wir in der Lage sind. Wir waren einfach nicht durchschlagskräftig. Die Abwehr von Blomberg war sehr aktiv und stark. Am Ende fehlte uns in den Schlussminuten die Entschlossenheit, mehr aus unseren Möglichkeiten zu machen“, sagt Groener. 

In der Tat hatte der BVB in den letzten 60 Sekunden gleich zweimal die Chance durch Dana Bleckmann und Lois Abbingh, zumindest für den Ausgleich zu sorgen und damit eine Verlängerung zu erzwingen. „Wir waren insgesamt viel zu hektisch in den Köpfen, haben uns selbst zu viel Stress gemacht. Wir haben die Aktionen zu schnell abgeschlossen, obwohl wir noch Zeit hatten. 60 Sekunden sind im Handball eine lange Zeit, in der viel passieren kann“, so Groener.

Die Personalsituation beim BVB bleibt indes angespannt wie zuvor. Mit Lena Hausherr, Alicia Langer, Emma Olsson, Sarah Wachter und Maraike Kusian fallen fünf Leistungsträgerinnen aus. Dagegen hofft Henk Groener auf den Einsatz von Lena Degenhardt, die seit einer Woche wieder im Training ist und ihr Knie belasten kann. Die Frage, wer am Samstagabend im Tor des BVB steht, wird erst kurz vor Anpfiff beantwortet werden: Noch ist nicht klar, ob Tess Lieder, die am Mittwoch in Blomberg zum dritten Mal in dieser Saison einen Gesichtstreffer abbekam und ab der 49. Minute von Torwart-Trainerin Clara Woltering ersetzt wurde, wieder fit ist. Wenn nicht, dann muss Woltering wieder in den Kasten. Als weitere Keeperin wird A-Juniorin Merle Muth auf dem Spielbogen stehen.

Als Dank für die Unterstützung der schwarzgelben Fans während der gesamten Saison wird es für die Tickets am Samstag einen einheitlichen Sonderpreis geben: Alle Karten können für fünf Euro erworben werden. Hier geht‘s zum Online-Ticketshop.

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