Nachbericht
Lars Ricken: „Haben den BVB, Dortmund und die Bundesliga würdig vertreten“
Lars Ricken (Geschäftsführer Sport): „Wir haben heute kein schlechtes Spiel gemacht, haben uns nie aufgegeben. Am Ende war es sogar spektakulär, als Marcel Sabitzer die riesige Chance zum 3:3 hatte. Aber Real Madrid war in den entscheidenden Momenten effektiver und klarer. Das erkennen wir an und gratulieren zum Weiterkommen. Wir sind unter den Top 8 im europäischen Ranking, standen im Viertelfinale der Champions League und sind nun unter den besten Acht der Welt. Das kann sich sehen lassen. International war in den vergangenen beiden Jahren keine deutsche Mannschaft besser als wir. Hinter uns liegt eine intensive Zeit. Wir haben den BVB, die Stadt Dortmund und die Bundesliga beim FIFA Club World Cup würdig vertreten. Ich hoffe, dass die Zeit hier in den USA unsere Mannschaft zusammengeschweißt hat. Die Spieler bekommen jetzt einige Wochen Urlaub. Und dann fangen wir alle gemeinsam mit der Vorbereitung auf die kommende Saison an. Das ist ein Vorteil gegenüber den vergangenen Jahren.“
Sebastian Kehl (Sportdirektor): „In der zweiten Halbzeit haben wir es noch mal spannend gemacht, bis zum Ende haben wir alles probiert. Heute war insgesamt ein bisschen mehr drin, wenn man vor allem die zweite Halbzeit sieht. Aber ehrlich gesagt haben wir über das gesamte Spiel hinweg, womöglich gerade in der ersten Halbzeit, nicht genug dafür getan. Wir waren zu passiv und haben zwei leichte Gegentore kassiert. Im Moment überwiegt die Enttäuschung. Auf der anderen Seite können wir auch stolz darauf sein, dass wir unter den besten Acht in diesem Turnier waren. Die Mannschaft hat sich in dieses Turnier reingebissen und ein Ausrufezeichen gesetzt. Daher nehmen wir ganz viel Positives mit. Wir haben unsere Ziele übertroffen. Auch außerhalb des Sportlichen haben wir versucht, hier in Amerika eine Duftmarke zu setzen, uns als Klub zu präsentieren. Das haben wir gut gemacht.“