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Personalien

eFootballer Roee Feldman verlässt Borussia Dortmund

Seit dem 7. Oktober 2023, dem Tag des Terrorangriffs der Hamas auf Israel, hat der Kampf gegen Antisemitismus eine wichtigere Bedeutung bekommen. Borussia Dortmund zeigt sich auch weiterhin solidarisch mit der israelischen Zivilgesellschaft und betrauert alle Opfer dieses Krieges. Der gestiegene Antisemitismus in Deutschland sowie die Situation in Israel hatte auch direkte Auswirkungen auf den BVB und seinen eFootballer Roee Feldman, der den BVB nach zwei Jahren verlässt.

Borussia Dortmunds Antidiskriminierungsbeauftragter Daniel Lörcher erklärt: „Der Antisemitismus in Deutschland hat Roee das Ankommen erschwert. Es war unsere Pflicht, ihm das bestmögliche Umfeld zu schaffen. Zwischen Roee und vielen Kollegen des BVB hat sich ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt, das wir natürlich weiter pflegen werden.“ 

Roee Feldman war erst einen Monat zuvor aus seiner Heimat nach Dortmund gezogen, um zum Start der Virtual Bundesliga für den BVB an der Konsole zu spielen. „Der BVB ist auf der ganzen Welt für seinen Fußball bekannt, aber auch für eine starke Haltung gegen Rassismus und Antisemitismus“, erklärte Roee Feldman bei seiner Ankunft. 

Trotz der schwierigen Umstände überzeugte er sportlich: Direkt in der Premierensaison erreichte der BVB das Finale des DFB-ePokals, im zweiten Jahr schloss Schwarzgelb die Hauptrunde der Virtual Bundesliga auf Platz drei ab. In beiden Spielzeiten nahm Feldman eine wichtige Rolle im Team ein. „Roee wuchs persönlich an seinen Aufgaben als eFootballer beim BVB. Die Zusammenarbeit hat uns allen große Freude bereitet. Wir sind sicher, dass er seinen erfolgreichen Weg als eFootballer weitergehen wird“, erklärt BVB-Coach Alexander Steinmetz.

Der BVB wünscht Roee Feldman für die private und berufliche Zukunft alles Gute und wird den Kontakt zum Israeli stets aufrechterhalten.

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