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Nordstadtliga Dortmund erhält Julius-Hirsch-Preis

Mit der Stiftung des Julius-Hirsch-Preises erinnert der Deutsche Fußball-Bund (DFB) seit 2005 jährlich an den deutsch-jüdischen Fußball-Nationalspieler Julius Hirsch sowie alle Opfer des Nationalsozialismus. Gleichzeitig würdigt die renommierte Auszeichnung Menschen und Projekte, die sich mutig und wirksam für Vielfalt, Menschenwürde und ein respektvolles Miteinander sowie gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung einsetzen. Die Preisverleihung zum Jubiläum fand am 27. November 2025 im Kulturzentrum FABRIK in Hamburg-Ottensen statt. 

Als einer der drei diesjährigen Preisträger durfte sich in diesem Jahr auch die Nordstadtliga Dortmund über die besondere Ehrung und den zweiten Preis freuen. Das Kooperationsprojekt des Jugendamts der Stadt Dortmund, der AWO Streetwork und des Fan-Projekts Dortmund wird seit vielen Jahren vor allem auch als Leuchtturmprojekt der BVB-Stiftung „leuchte auf“ gefördert und unterstützt. 

Die Straßenfußballliga im Dortmunder Norden besteht seit über 20 Jahren und erreicht jährlich mittlerweile mehr als 4000 Kinder und Jugendliche, hauptsächlich aus sozial benachteiligten Familien, um sie mithilfe von inklusiven und demokratiefördernden Aktivitäten – nicht nur durch den Sport – in gesellschaftliche Alltagsstrukturen zu integrieren.

Borussia Dortmund gratuliert herzlich!

Hintergrund  

Mit dem Julius-Hirsch-Preis erinnert der DFB an den siebenmaligen deutsch-jüdischen Nationalspieler Julius Hirsch, Deutscher Meister 1910 und 1914, der 1943 in Auschwitz ermordet wurde. Im Dialog mit der Familie Hirsch führt die DFB-Kulturstiftung den Preis durch.     

Auch Borussia Dortmund erhielt bereits 2014 zusammen mit der Fan- und Förderabteilung des Vereins, dem Fan-Projekt Dortmund e.V. und der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache den Julius-Hirsch-Preis für das Gemeinschaftsprojekt „Gedenkstättenfahrt Lublin“. Bei dieser Reise begaben sich BVB-Fans zwischen 17 und 67 Jahren auf die Spuren von 800 aus Dortmund deportierten Jüdinnen und Juden in die polnische Region Lublin und besuchten die Gedenkstätten in Zamosc, Lublin, Belzec, Majdanek und Sobibór.  

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