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Vorbericht

Handballerinnen wollen gegen Zwickau Spitzenplatz verteidigen

Nur drei Tage nach dem Champions-League-Spiel gegen Team Esbjerg empfangen die Handballerinnen von Borussia Dortmund am Mittwoch (19:30 Uhr, Halle Wellinghofen, zu den Tickets und live bei Dyn und Sporteurope.TV) am 13. Spieltag der Alsco Handball Bundesliga Frauen den BSV Sachsen Zwickau. 

Ausgangslage
Der Spitzenreiter empfängt den Tabellenneunten. Die Statistik spricht deutlich für den BVB: Zehnmal sind beide Klubs bislang aufeinandergetroffen, zehnmal verließen die Dortmunderinnen die Platte als Sieger. Ende September setzte sich der BVB mit 29:19 im Pokal-Achtelfinale klar durch, allerdings erst nach einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause. Das Hinrundenspiel in der Liga wurde auf den 28. Januar in Zwickau verlegt.

Auf die leichte Schulter will BVB-Coach Henk Groener die Gäste aus Sachsen aber nicht nehmen. „Für mich gibt es keine Favoritenrolle. Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Das ist unser Ziel, dafür müssen wir arbeiten. Wir müssen unsere Energie aufs Spielfeld bringen, uns auf den Gegner fokussieren und Gas geben.“ 

Personal
Die Situation hat sich gegenüber dem Esbjerg-Spiel nicht verändert. Alicia Langer, Lena Hausherr, Lara Müller und Lois Abbingh sind weiter verletzt. Maraike Kusian hat am Dienstag das Training aufgenommen, dürfte aber noch nicht zum Einsatz kommen. 

Gegner
Der BSV Sachsen Zwickau hat sich durch den Sieg gegen FA Göppingen etwas Luft im Abstiegskampf gegenüber Buxtehude und Halle-Neustadt verschafft. Unterm Strich stehen bislang drei Siege, davon zwei zu Hause (gegen Halle-Neustadt und gegen Göppingen), einer in Buxtehude. Mit den eigenen Fans – Zwickau steht mit einem Schnitt von 1765 auf Platz drei in der nationalen Zuschauergunst – hat es Zwickau leichter. Groener geht davon aus, dass Zwickau auch in Dortmund eine spezielle taktische Variante einsetzen und beim Sieben-gegen-sechs die Torfrau durch eine zusätzliche Feldspielerin ersetzen wird. Zwickau sei ordentlich besetzt, so Groener, habe mit Silje Brøns Petersen auf Rückraum Mitte und Kaho Nakayama auf Rückraum rechts zwei starke Spielerinnen. 

Wiedersehen
Mit Zoe Stens, Lena Hausherr und Norman Rentsch gibt es zahlreiche Verbindungen zwischen beiden Klubs. Hausherr spielte nach ihrer erfolgreichen A-Jugend-Zeit beim BVB für zwei Jahre bei den Sachsen und stieg in dieser Zeit in die 1. Bundesliga auf. 2022 erreichte sie in der Relegation den Klassenerhalt und wechselte im Sommer desselben Jahres zurück zum BVB. Auch Zwickaus Trainer Norman Rentsch war schon einmal ein Borusse. Zur Saison 2018/19 wurde er vom BVB als Nachfolger von Ildiko Barna verpflichtet. Nach zwei Monaten trennten sich die Wege, seitdem trainiert Rentsch Sachsen Zwickau. Nr. 3 in der Liste ist Zoe Stens. Die Kreisläuferin kam im Sommer 2022 zum BVB und gehörte zum Kader, der in der Saison 2022/23 den dritten Platz in der EHF European League holte. Stens spielt seit Anfang dieser Saison in Zwickau.

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