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Auszubildende im Austausch mit Politik und Wirtschaft im SIGNAL IDUNA PARK
Nach der Begrüßung durch Carsten Cramer (Sprecher der Geschäftsführung, Borussia Dortmund) und Staatssekretär Matthias Heidmeier (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales) wurde deutlich: Der Bedarf an Fachkräften in Dortmund ist hoch, gleichzeitig sinkt die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge.
Umso wertvoller war der direkte Austausch. Die Auszubildenden berichteten offen von ihren Erfahrungen in der Berufsorientierung, den Herausforderungen bei der Berufswahl und den Bereichen, in denen sie sich zusätzliche Unterstützung gewünscht hätten. Svenja Schlenker (Geschäftsführerin Personal) und Jasmin Heuermann (Stellvertretende Direktorin Personal) gaben zudem Einblicke in das Thema berufliche Orientierung bei Borussia Dortmund.
Außerdem diskutierten die Teilnehmenden, welche Maßnahmen der Berufsorientierung langfristig wirksam sind. Neben Angeboten für das eigene Recruiting spielt die Vernetzung und gemeinsame Initiative von Unternehmen eine zentrale Rolle. Programme wie „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) bieten eine gute Grundlage, auf der Unternehmen aufbauen können, um Jugendliche frühzeitig bei der Berufswahl zu unterstützen.
Fazit: Wenn Unternehmen und Institutionen bestehende regionale Aktivitäten stärker vernetzen, bündeln und gemeinsam weiterentwickeln, eröffnet sich die große Chance, mehr junge Menschen zu erreichen und sie erfolgreich auf ihrem Weg in die Ausbildung zu begleiten.
Fotos: Dennis Ewert