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Vorbericht

BVB vor Duell mit Atalanta: Schwung mitnehmen, Ausfälle kompensieren

Nach Juventus Turin und Inter Mailand bekommt es Borussia Dortmund in dieser Saison zum dritten Mal mit einem Gegner aus Italien zu tun: In den Play-offs zum Achtelfinale der UEFA Champions League trifft der BVB auf Atalanta Bergamo. Das Hinspiel wird am Dienstagabend (21 Uhr, jetzt Tickets sichern!) im SIGNAL IDUNA PARK angepfiffen.

Ausgangslage
Sechs Bundesliga-Siege nacheinander, in der UEFA Champions League wartet der BVB jedoch seit drei Partien (Unentschieden gegen Bodø , Niederlagen gegen Tottenham und Inter) auf einen Erfolg. „Wir wollen den Schwung mitnehmen, den wir in der Bundesliga im Moment haben“, stellt Niko Kovac klar. „Wir wollen diesen Schwung mit unseren Fans mitnehmen. Es geht in der K.o.- Phase darum, eine Runde weiterzukommen. Aber das geht nicht, indem wir jetzt viel erzählen, sondern wir müssen gut auf dem Platz arbeiten. Das gibt uns die Hoffnung und auch den Glauben, dass wir diese beiden Spiele gegen Atalanta erfolgreich bestreiten können.“ Über den Umweg Play-offs wollen die Borussen das Achtelfinale der Königsklasse erreichen.

Personal
„Aktuell haben wir vier verletzte Innenverteidiger“, sagt BVB-Trainer Niko Kovac und zählt auf: Kapitän Emre Can und Filippo Mane mussten schon in den vergangenen Wochen aussetzen. Niklas Süle wurde im Spiel gegen Mainz am Freitagabend aufgrund einer Oberschenkelzerrung zur Halbzeit ausgewechselt. Nico Schlotterbeck hat muskuläre Probleme. „Wir werden kein Risiko eingehen, sodass er für das Spiel keine Alternative ist.“

Nach Süles Auswechslung gegen Mainz hatte Nachwuchsspieler Luca Reggiani dessen Position in der Innenverteidigung für die zweiten 45 Minuten übernommen. Wer am Dienstag auf dem Platz stehen wird, lässt Kovac offen und nennt weitere Alternativen: „Es ist die Aufgabe eines Trainers, immer wieder Lösungen zu finden und kreativ zu sein. Julian Ryerson hat gegen Juventus in der Innenverteidigung gespielt. Wir können auch Salih Özcan zurückziehen oder das System ändern. Allen, die diese Position bekleiden können, vertraue ich. Bis morgen 21 Uhr werden wir einen Spieler finden, der die Position ausfüllen wird.“

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Gegner
Atalanta schloss die Ligaphase als 15. ab und damit zwei Ränge vor dem BVB. In dieser Champions-League-Saison waren die Italiener bereits in Deutschland zu Gast und gewannen mit 3:0 bei Eintracht Frankfurt. Insgesamt beendete die Mannschaft von Cheftrainer Raffaele Palladino die Ligaphase mit vier Siegen (2:1 gegen Brügge, 1:0 in Marseille, 3:0 in Frankfurt, 2:1 gegen Chelsea), einem Unentschieden (0:0 gegen Prag) und drei Niederlagen (0:4 in Paris, 2:3 gegen Bilbao, 0:1 bei Saint-Gilloise). In der Serie A gewannen die Norditaliener am Wochenende mit 2:0 bei Lazio Rom und belegen aktuell den sechsten Rang.

„Atalanta hat eine richtig tolle Mannschaft, die über Jahre gewachsen ist, vor zwei Jahren die Europa League gewonnen hat und in Italien sehr weit oben anzusiedeln ist“, stellt Niko Kovac fest. „Es geht Mann gegen Mann auf dem ganzen Platz. Es wird sehr intensiv werden. Ich sehe die Chancen von beiden aktuell bei 50:50. Wir können hoffentlich mit einem guten Ergebnis nach Italien reisen.“

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Der Mann der Stunde
Vier Torvorlagen in einer Partie – das war Julian Ryerson vor der Partie am Freitag gegen den FSV Mainz 05 noch nicht gelungen. Drei Eckstöße und eine Hereingabe aus dem Spiel verwerteten die Kollegen des Schienenspielers zu Treffern. „Ich versuche immer besser zu werden“, gibt sich der Vorlagengeber bescheiden. Deutlich lobender fallen die Worte seines Trainers aus: „Dass Julian sich in den letzten Jahren hier beim BVB ständig verbessert hat, zeigen auch die Daten. Jeder Trainer, jeder Klub ist dankbar, wenn er jemanden hat, der die Bälle dorthin bringt, wo sie hin müssen. Ich würde ihm sicherlich auch mal ein Tor gönnen. Aber wenn er weiterhin so fleißig auflegt, soll er das machen, denn dann haben wir alle einen Benefit.“ In der aktuellen Champions-League-Saison steht Ryerson aktuell bei einer Torvorlage. Gegen Bergamo wäre es ein guter Zeitpunkt, auch diese Statistik auszubauen.
Christina Reinke

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