Spielbericht
Überzeugender Finalsieg: Handballerinnen gewinnen DHB-Pokal
Personalien
Wie schon im gestrigen Halbfinalspiel gegen Blomberg fehlten dem BVB weiterhin ausschließlich die Langzeitverletzten Lena Hausherr, Lois Abbingh und Lara Müller.
Spielverlauf
Zu Beginn lieferten sich beide Mannschaften einen harten Abwehrkampf. Zwar brachte Guro Nestaker die Borussinnen früh mit 1:0 in Führung, bis zum zweiten Treffer vergingen jedoch fünf torlose Minuten. Positiv aus Dortmunder Sicht: Auch Bensheim blieb in dieser Phase ohne Erfolg. BVB-Torhüterin Sarah Wachter parierte einen Ball nach dem anderen und musste erst in der siebten Spielminute den ersten Gegentreffer hinnehmen.
Damit war der Torreigen eröffnet und die Zuschauer sahen bis zum 4:4 eine ausgeglichene Partie. Durch Tore von Alieke van Maurik, Guro Nestaker, Lara Egeling, Kaja Kamp Nielsen und Alina Grijseels erspielten sich die BVB-Handballerinnen anschließend eine Fünf-Tore-Führung. In der 20. Spielminute stand es 10:5 für die Schwarzgelben. Bis zur Halbzeit verkürzte Bensheim noch einmal auf vier Tore, sodass es beim Stand von 15:11 in die Pause ging.
Nach dem Seitenwechsel schlichen sich im Angriff zunächst einige Fehler ein, wodurch bis zum ersten Treffer der Borussinnen einige Zeit verging. Erst in der 35. Spielminute traf Guro Nestaker zum 16:13. Bensheim gab sich jedoch noch nicht geschlagen und verkürzte bis zur 43. Spielminute auf 19:18.
Die Borussinnen zeigten jedoch einmal mehr, dass sie den Pokal mit nach Dortmund nehmen wollten. Mit einem 4:0-Lauf setzten sie sich vorentscheidend auf 23:18 ab. Spätestens nach den drei aufeinanderfolgenden Treffern von Guro Nestaker, Lisa Antl und Alieke van Maurik zum 28:22 war den Zuschauern klar: Der Pokalsieg geht an den BVB. Beim Stand von 30:25 ertönte schließlich der lang ersehnte Abpfiff. Die BVB-Handballerinnen fielen sich in die Arme und feierten den ersten Pokalsieg seit 1997.
Eine besondere Auszeichnung gab es vor der Siegerehrung außerdem für Guro Nestaker: Sie wurde zum Most Valuable Player (MVP) des Final4-Turniers gewählt.
Ausblick
Lange Zeit zum Feiern bleibt den Dortmunderinnen nicht. Schon am Mittwoch steht das nächste Spiel in der Alsco Handball Bundesliga Frauen an. Dann sind die Borussinnen bei Frisch Auf Göppingen gefordert. Anwurf in der EWS-Arena ist um 19 Uhr. Bereits am Sonntag (22.3.) steht das nächste Heimspiel auf dem Programm – allerdings nicht in Dortmund, sondern in Hamm. In den Play-offs der EHF Champions League trifft der BVB auf FTC-Rail Cargo Hungaria. Anwurf in der Westpress-Arena ist um 14 Uhr (zu den Tickets).
BVB-Damen: Szikora, Wachter (1); Grijseels (6), Kusian, Antl (2), van Maurik (6), Langer, Nielsen (2), Lassource (1), Husebø, Olsson, Vollebregt (3), Nestaker (7), Egeling (2), Bleckmann, Menne