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Nachbericht

Reaktionen: „Das Stadion hat die Energie gezeigt, die uns hilft“

Über das 3:2 gegen den HSV sprachen Lars Ricken, Niko Kovac, Fabio Silva und Gregor Kobel. Die Stimmen zum Spiel.

Lars Ricken (in der Mixed Zone): „In der ersten Halbzeit konnte man nur enttäuscht und ein Stück weit sauer sein. Die beiden Gegentore waren eigentlich sinnbildlich für unsere Leistung. Wir hatten nicht die Intensität in den Zweikämpfen, dafür viele technische Unsauberkeiten. Nach dem 1:2 ist das Stadion explodiert, dann war der Glaube wieder da. Das war Arbeit, aber auch Spektakel. Das ganze Stadion hat zusammengehalten, und die Mannschaft hat Charakter gezeigt.“

Niko Kovac (auf der Pressekonferenz): „Der HSV hat in der ersten Halbzeit sehr viel richtig gemacht, hat sehr intensiv verteidigt. Wir haben da definitiv viel zu langsam gespielt und es nicht geschafft, Überzahlsituationen herzustellen. Deswegen haben wir in der Halbzeitpause auch einiges angesprochen und mit den zwei Wechseln einiges bewirkt. In der zweiten Halbzeit hat dieses Stadion eine Energie gezeigt, die uns hilft. Die Art und Weise, wie wir es in der zweiten Halbzeit gemacht haben, hat mir gefallen; das hätte ich mir von der ersten Minute an gewünscht. Und dann hat der Signal Iduna Park sein Übriges getan. Wir sind trotz der drei Elfmeter verdient als Sieger vom Platz gegangen und werden nach der Länderspielpause hoffentlich weiterhin die Punkte sammeln, die wir brauchen.“

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Fabio Silva (in der Mixed Zone): „Das war (in der ersten Halbzeit, d. Red.) nicht das, was wir wollen, nicht die Art, wie wir spielen wollen. Der Trainer hat in der Halbzeitpause gesagt, dass wir uns steigern müssen. Wenn wir nicht mit Intensität spielen und die Zweikämpfe nicht gewinnen, bekommen wir große Probleme. Aber danach haben wir meiner Meinung nach gut reagiert. Das Wichtigste ist die Wirkung, die ich auf die Mannschaft habe, wenn ich eingewechselt werde, meine Spielweise, meine Qualität.“

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Gregor Kobel (in der Mixed Zone): „Die Jungs, die reingekommen sind, haben einen Top-Job gemacht. Die ganze Intensität und der Fokus der gesamten Mannschaft haben sich geändert. Wir haben Hamburg in der zweiten Halbzeit komplett hinten eingeschnürt. Sie haben gar keine Chance mehr gehabt, herauszukommen, weil wir einfach einen guten Speed hatten, eine gute Physis. Es war eine sehr gute Leistung in der zweiten Halbzeit. Ein mega Spiel, wirklich cool. In der ersten Halbzeit haben wir uns die Tore selbst eingeschenkt. Aber am Ende zählen die 90 Minuten. Und in denen haben wir es dann wieder geradegebogen, und zwar mit einer guten Vorstellung.“
Aufgezeichnet von Boris Rupert

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