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BVB-Damen spielen um den Supercup - Resttickets verfügbar
Das Team von Trainer André Fuhr ist seit Mittwoch aus Dänemark zurück: Eine Woche lang trainierten die Schwarzgelben im jütländischen Herning, bestritten drei Spiele gegen international starke Mannschaften aus Skandinavien. Nach zwei Tagen Regeneration steht dann am Samstag der Supercup gegen Bietigheim an. „Unser Programm war ausgesprochen stramm. Zwei Trainingseinheiten am Tag, dazu einige Teambuilding-Maßnahmen und viel Videoaufbereitung. Zum ersten Mal war die gesamte Mannschaft eine Woche lang komplett zusammen. Das war wichtig nach der schleppenden Vorbereitung wegen der Olympischen Spiele in Tokio. Ich merke deutlich, dass wir in dieser Woche erhebliche Fortschritte gemacht haben“, bilanzierte André Fuhr nach der Rückkehr aus Dänemark.
So verliefen auch die Spiele selbst: Zum Auftakt gegen Aarhus United verspielte der BVB eine klare Führung und musste in der letzten Sekunde den Ausgleich zum 28:28 hinnehmen. „Das war kein gutes Spiel von uns“, resümierte André Fuhr. Zwei Tage später folgte ein 31:31 gegen den norwegischen Vize-Meister Storhamar Håndball. Fuhr attestierte seinen Spielerinnen bereits eine bessere Leistung als zum Auftakt gegen Aarhus. Richtung gut wurde es dann gegen die Däninnen von Holstebro A/S. „Wir haben unsere Wechselmöglichkeiten optimal genutzt“, erklärte der BVB-Trainer nach dem 33:24-Sieg im dritten Spiel des Trainingslagers.
Als große Herausforderung sieht Fuhr weiterhin die Zusammenführung der unterschiedlichen Leistungsstände an. „Das dauert noch etwas, es gab Spielerinnen bei Olympia in Tokio, die haben wirklich viel gespielt, andere wieder nicht“, erklärte der Borussen-Coach: „Wichtig war aber auch, dass wir ohne Verletzungen nach Hause gekommen sind.“
Nach einer kleinen Ruhephase sind die Handball-Damen am Freitag wieder mit leichtem Training gestartet, ehe es am Samstag um 19.30 Uhr zum ersten Pflichtspiel der Saison kommt: Der BVB trifft als Deutscher Meister im Supercup auf Pokalsieger und Vizemeister SG BBM Bietigheim (live auf Eurosport): Die beiden besten Teams des deutschen Frauen-Handballs treffen aufeinander.
„Natürlich wollen wir gewinnen, aber als Standortbestimmung sehe ich das Spiel noch nicht. Dafür sind wir erst ganz am Anfang der Saison“, so Fuhr, der dem Supercup natürlich trotzdem Bedeutung beimisst: "Man kann in einem einzigen Spiel einen Titel gewinnen, der Sieger hält am Ende einen Pokal in den Händen und hat sich einen weiteren Briefkopf-Eintrag erspielt. Ich glaube, keine der beiden Mannschaften wird verlieren wollen."
500 Zuschauer können am Samstag in der Helmut-Körnig-Halle an der Strobelallee in Dortmund live mit dabei sein, Karten sind noch zu haben. Zur Reservierung geht es hier.